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Alles rund um unser Wetter

Wie oft haben Sie in letzter Zeit Aussagen wie "das Wetter spinnt doch", "früher war das Wetter viel besser", "die Wettervorhersage ist einfach unzuverlässig" oder ähnliches gehört? Lesen Sie hier über die Methoden der Wettervorhersage, die verschiedenen Unwetterarten, den Klimawandel, und vieles mehr rund um das Wetter.

Inhaltsverzeichnis

Die Wettervorhersage

Die Wettervorhersage ist ein geeignetes und mittlerweile unverzichtbares Instrument, um die Menschen entweder vor einem Unwetter zu warnen oder die Entscheidung für bestimmte Vorhaben zu erleichtern.

In Deutschland gibt es sowohl staatliche als auch privat geführte Wetterdienste, die in der Regel von fachkundigen Meteorologen betreut werden. Mit der Wettervorhersage kann eine Prognose für die Entwicklung der zukünftigen Witterung erstellt werden. Diesbezüglich wird der Zustand der Atmosphäre an einem speziellen Ort sowie zu einer bestimmten Zeit beobachtet und ausgewertet.

Die heutige Meteorologie berücksichtigt diesbezüglich nicht nur mehr die in Bodennähe wirkenden Wettererscheinungen, sondern die komplette Erdatmosphäre. Die zukünftige Entwicklung des Wetters wird demnach aus dem vergangenen sowie aus dem derzeitigen Zustand der Atmosphäre ersichtlich.

Es gibt zwei verschiedene Methoden der Wettervorhersage, die synoptische und die numerische. In der heutigen Zeit kommen sehr häufig beide Verfahren kombiniert zur Anwendung. Die Datensätze werden von den Bodenmessstationen übermittelt. Somit wird die Windgeschwindigkeit, der Luftdruck, die Temperatur, die Niederschlagsmenge sowie die Luftfeuchtigkeit gemessen. Weitere Datenlieferanten sind Wettersatelliten, Wetterschiffe, Verkehrsflugzeuge und Radiosonden.

Die Verkündung der Ergebnisse erfolgt zumeist über das Radio, die Tageszeitung oder den Fernseher. Dabei hält sich das hartnäckige Gerücht, dass man den Wetterfritzen ohnehin nicht trauen könne.

In der Tat verfügten die Meteorologen in den früheren Jahrzehnten noch nicht über die geeigneten Mittel, um das Wetter über einen längeren Zeitraum hinweg zuverlässig vorhersagen zu können. War es vor etwa 30 Jahren möglich, das Wetter für den kommenden Tag nahezu passend zu deuten, so ist man heutzutage bereits in der Lage, das Wetter für die gesamte kommende Woche relativ zuverlässig vorauszusagen. Bei der Tagesvorhersage erreichen die heutigen Wetterdienste eine Trefferquote von etwa 90 Prozent, während die Wetterverhältnisse der nächsten drei Tage mit einer Genauigkeit von etwa 75 Prozent vorhergesagt werden können.

Wettervorhersagen können mitunter Menschenleben retten. So sollten Unwetterwarnungen stets sehr ernst genommen werden. Das gilt insbesondere für Autofahrer, die im Winter unterwegs sind und sich zum Beispiel auf Blitzeis einstellen müssen. Eine zuverlässige Wettervorhersage ist des Weiteren auch für Bergsteiger, Flugzeugpiloten, Seefahrer, Rettungsdienste und Bauunternehmer äußerst wichtig.

Manche Menschen versuchen sich auch selbst als Wetterprophet und orientieren sich diesbezüglich an einer am Haus befindlichen Wetterstation. Das an der Wetterstation befindliche Barometer zeigt den Luftdruck an. Ein hoher Luftdruck lässt auf ein anhaltend schönes Wetter schließen, fällt der Luftdruck jedoch plötzlich ab, so kann dies auf baldigen Regen oder aber auf ein Gewitter hindeuten.

Wird der Luftdruck mit einem Barometer gemessen, so erfolgt die Messung der Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer. Eine geringe Luftfeuchtigkeit kündet wiederum von trockenem und zumeist sonnigem Wetter, während eine hohe Luftfeuchtigkeit auf ein Tiefdruckgebiet hinweist, infolgedessen auch mit Regen gerechnet werden muss.

Das Thermometer gibt schließlich Auskunft über die derzeitige Temperatur. Ist die Temperatur am Abend auf knapp null Grad oder darunter gesunken, so muss unter Umständen mit strengem Nachtfrost gerechnet werden.

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April, April

"April, April, der weiß nicht, was er will!" Diese allgemein bekannte Redensart hat einen sehr wahren Hintergrund, denn im April schlägt das Wetter viel mehr als in jedem anderen Monat Kapriolen, die einen Ausflug im Freien zum Wagnis werden lassen. Das launische Wetter spiegelt sich daher nicht selten auch auf eine entsprechende Weise in unserem Gemüt wider. Die Unberechenbarkeit des Aprilwetters hat jedoch eine einfach zu erklärende Ursache.

Der April ist eine Zeit des Umbruchs und kennzeichnet diesbezüglich den Übergang vom Nachwinter hin zu einem deutlich wärmeren Wetter. Im April sind häufige und sehr plötzlich auftretende Wechsel zwischen sonnigen und somit häufig auch bereits angenehm warmen Abschnitten und heftigen, mitunter von starkem Wind begleiteten Regengüssen daher keine Seltenheit. Mitunter kann es im April sogar noch schneien.

Die Aprillaunen haben ihre Ursache in erster Linie darin, dass in den nördlich von uns gelegenen Gebieten mitunter noch winterlich kalte Temperaturen herrschen. Treffen nun die kalten Nordwinde auf das bereits von der Sonne erwärmte Land, so bilden sich unter Umständen mächtige Schauerwolken, die schließlich dank des Windes sehr schnell auftauchen und überraschend über unseren Köpfen als Platzregen niedergehen können. Mitunter bringen diese Wolken bei zumeist sehr heftigen Böen auch ergiebige Regenfälle, die mitunter sogar dann auftreten können, wenn die Sonne scheint.

Diese sehr häufig im April zu beobachtende Laune der Natur beschert uns so manch bunten Regenbogen. Diesbezüglich hat der April doch noch seine freundlichen Seiten. Denn insbesondere für Fotografen, die sich auf stimmungsvolle Landschaftsszenen spezialisiert haben, bietet der April wie kein anderer Monat die Chance, besondere Lichteffekte sowie das Spiel von Licht, Schatten und Farbe mit der Kamera einzufangen. Wenn die dunklen, regenschwangeren Wolken für eine kurze Zeit der Sonne Platz machen, so ergibt dies eine faszinierende Kulisse für zahlreiche verschiedene Motive.

Regenbogenwetter

Wenn die Wolken während eines Regengusses aufreißen und somit die Strahlen der Sonne für einen mehr oder weniger langen Augenblick durchlassen, dann bricht sich das einfallende und im Normalfall weiße Sonnenlicht an den Regentröpfchen und wird infolgedessen in die Farben des Regenbogens zerlegt. Der unterste Ring des Regenbogens ist violett, gefolgt von der Farbe Blau, Grün, Gelb, Orange und Rot.

Manchmal sieht man über einem Regenbogen noch einen zweiten, zumeist jedoch sehr viel schwächer ausgeprägten Regenbogen. In diesem Fall werden die Sonnenstrahlen von den in der Luft befindlichen Wassertröpfchen gleich doppelt reflektiert. Allerdings sind die Farben bei diesem zweiten Regenbogen in umgekehrter Reihenfolge angeordnet. So erscheint dieser Regenbogen im unteren Teil rot und der äußere Ring ist violett. Eine alte Volksweisheit besagt, dass am Ende des Regenbogens ein Schatz vergraben sein soll.

Schnee im April?

Im April kann es jedoch nicht nur wie aus Kübeln schütten, im April werden wir nicht selten auch von Schneeschauern überrascht, selbst dann, wenn die Temperaturen deutlich im Plusgradbereich liegen und daher an und für sich keinen Schnee vermuten lassen.

Insbesondere an Tagen, an denen die Luft sehr trocken ist, werden die in der Höhe befindlichen Schneeflocken von einem dünnen Wasserfilm umgeben. Da durch den Wasserfilm Verdunstungskälte entsteht, wird die Schneeflocke auch beim Eintreten in die sehr viel wärmere, tiefer liegende Luft nicht zum Schmelzen gebracht, sondern konserviert und bleibt diesbezüglich noch bis zum Absinken auf die Erdoberfläche erhalten.

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Wolken

Die Entstehung der Wolken

Eine Ansammlung winzig kleiner Wassertröpfchen oder Eiskristalle wird als Wolke bezeichnet.

Im ersten Fall ähnelt eine Wolke in ihrer Zusammensetzung dem Nebel. Übersteigt die relative Luftfeuchtigkeit die 100 Prozent-Grenze in einem geringfügigen Maß, höchstens jedoch um ein Prozent, dann bilden sich die Wassertröpfchen um einen Kondensationskern herum. Dieser Vorgang kann entweder durch ein durch die Thermik verursachtes Abkühlen der Luft veranlasst werden, zum Beispiel wenn die Luft an einem Berg oder an anderen Luftschichten aufsteigt, oder aber durch das Vermischen von zwei Luftmengen.

Der Vorgang des Abkühlens wird beim Luftaufstieg abgeschwächt, da beim Kondensieren die Verdampfungswärme freigegeben wird. Die Luft kann somit weiter emporsteigen. Beträgt die Temperatur der Luft weniger als -10 Grad Celsius, so bilden sich keine Wassertropfen mehr, sondern an den Kondensationskernen bilden sich Eiskristalle, die schließlich als Schneeflocken zur Erde fallen können.

Bei den Kondensationskernen handelt es sich um elektrisch geladene Teile, die eine Größe von bis zu 1000 Nanometer erreichen können. Die Kondensationskerne entstehen durch die kosmische Strahlung, durch die Natur, die Landwirtschaft, aber mittlerweile auch schon durch die Industrie.

Die Wolkenarten

Wolke ist nicht gleich Wolke. Es gibt ganz verschiedene Arten der Himmelsgebilde, die sich durch die Struktur und die Gestalt mitunter deutlich voneinander unterscheiden. So künden zum Beispiel die dicken und grauen Schichtwolken, die in der Fachsprache Altostratus genannt werden, von einem regnerischen Wetter.

Bedrohlich wirkende Haufenwolken, die als Kumulus bezeichnet werden, sind hingegen sehr häufig ein Anzeichen für kurze, mitunter in Wiederholung auftretende Schauer. Kumulonimbus sind hingegen Sturmwolken, die die Form eines Amboss besitzen und auf ein Gewitter hinweisen. Kumuluswolken sind niedrige und zumeist harmlose Gebilde, die im Volksmund auch Schäfchenwolken genannt werden. Ebenso harmlos sind die Federwolken, die als Schönwetterwolken bekannt sind.

Im Allgemeinen unterscheidet man drei Grundtypen:

  • die Stratus genannten Schichtwolken,
  • die Kumulus genannten Haufenwolken und
  • die Cirrus genannten Schleierwolken

Dazwischen existieren noch die Cirrokumulus und Cirrostratus als Zwischenform sowie die Kumulocirrostratus und die Kumulostratus, die seit 1840 auch unter dem Namen Stratocumulus bekannt sind, als zusammengesetzte Arten.

Die Kumulocirrostratus werden auch als Nimbus bezeichnet und sind demnach Regenwolken. Darüber hinaus gibt es noch die beiden Gattungen Altostratus und Altokumulus. Sehr oft sind jedoch mehrere verschiedene Wolkenformen gleichzeitig am Himmel zu beobachten, die sich mitunter sogar überdecken können.

Die Höhe der Wolken

Die Lage der Wolken hängt nicht nur von deren Art und Beschaffenheit ab, sondern auch von der jeweiligen Region.

So werden in den Polargebieten bereits solche Wolken als hoch bezeichnet, die sich etwa 3 bis 8 Kilometer über dem Erdboden befinden. In den gemäßigten Breiten spricht man hingegen im Zusammenhang mit einer Höhe von fünf bis dreizehn Kilometern von hohen Wolken, in den Tropen gelten Wolken in einer Lage zwischen sechs und achtzehn Kilometern als hoch.

Mittelhohe Wolken befinden sich in einer Höhe von zwei bis maximal acht Kilometern. Tiefe Wolken befinden sich allgemein in einer Höhe von null bis zwei Kilometern. Auch wenn der Nebel an und für sich keine Wolke ist, ähnelt er seiner Beschaffenheit nach dennoch einer Wolke, die sich in Bodennähe befindet.

Neben den hohen, den mittelhohen und den niedrigen Wolken existieren auch solche, die sich über mehrere Stufen erstrecken. Eine solche vertikale Wolke ist die Nimbo-Wolke. Auf Grund der kalten Temperaturen und der höheren Luftdichte befinden sich die Wolken im Winter in der Regel an einer deutlich niedrigeren Position als im Sommer.

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Gewitter

Ein Gewitter ist eine elektrische Entladung in der Luft, die sich optisch in einem grellen Blitz und akustisch mit einem donnernden Geräusch offenbart. Gewitter gehen zumeist mit starken Winden sowie mit Regenfällen oder Hagelschlägen einher. Die vor einer Gewitterfront befindlichen Winde können diesbezüglich Sturmstärke erreichen.

Bei uns in Deutschland treten Gewitter im Sommer sehr viel häufiger auf als im Winter. Bei den sehr viel selteneren Wintergewittern kommt es unter Umständen zu heftigen Schneeschauern. Insbesondere in anderen Ländern können die Gewitter auch im Zusammenhang mit kräftigen Fallböen und Tornados auftreten.

Die Entstehung des Gewitters

Eine im Fachjargon auch als Kumulonimbus bezeichnete Gewitterwolke wird in der hohen und somit kälteren Atmosphäre aufgebaut, wenn die feuchtwarmen Luftmassen nach oben steigen. Diese aufsteigenden Luftströmungen sind eine Folge davon, wenn die Temperatur in einem bestimmten Areal höher ist als in der Umgebung. Dies kann zum Beispiel durch die unterschiedliche Abgabe von Wärme vom Boden, von Wasserflächen, Wäldern oder Feldern geschehen, durch die Einstrahlung der Sonne oder aber auch durch die Freisetzung von Wärme infolge von Kondensation.

Damit ein Gewitter entstehen kann, müssen drei Kriterien erfüllt sein. So ist ein dem Anlass entsprechender Temperaturabstieg in der Höhe erforderlich. Diesbezüglich ist ein Temperaturfall von über 0,65 Grad Celsius pro 100 Höhenmeter notwendig. Des Weiteren wird eine gewisse Feuchte in den bodennahen Luftschichten benötigt. Außerdem ist auch noch die Hebung der warmen und feuchten Luftschichtung ausschlaggebend, um das Gewitter letztendlich auszulösen.

Die Hebung verursacht ein Auskühlen des feuchten Luftpakets bis zum Erreichen der Taupunkttemperatur, ab der sich der im Luftpaket befindliche Wasserdampf kondensiert und somit eine Quellwolke bildet. Diese Quellwolke wächst sich unter Umständen zu einer Gewitterwolke aus.

Innerhalb der Gewitterwolke wehen heftige Aufwinde. Durch diese Aufwinde wird ein vorzeitiges Abregnen kleinerer Regentröpfchen verhindert. Die Eiskörnchen und Regentropfen werden nach oben befördert, um dort letztendlich zu gefrieren oder neues Eis anzulagern. Das geschieht so lange, bis die Eiskörner auf Grund ihres gesteigerten Gewichts vom Aufwind nicht mehr getragen werden können und als dicke Regentropfen, Hagelkörner oder Graupen zur Erde herabfallen. Der im Rahmen eines heftigen Gewitterschauers herabfallende Regen ist sehr häufig aus geschmolzenen Hagelkörnern entstanden.

Die Ursache für den Blitz ist eine sehr hohe Vertikalgeschwindigkeit innerhalb der Gewitterwolke. Des Weiteren sind auch die im Innern jener Wolke befindlichen Eiskristalle für die Entstehung des Blitzes verantwortlich. Auf Grund ihrer Größe transportieren die Eiskristalle verschiedene Ladungen, wodurch sich die Ladungen an den Grenzflächen zwischen den Ab- und Aufwinden trennen. Die somit aufgebaute elektrische Spannung entlädt sich schließlich in einem Blitz.

Verhalten bei einem Gewitter

Wird man im Freien von einem Gewitter überrascht, so sollte man keinesfalls Schutz unter einem hohen Baum suchen, auch wenn ein altes Sprichwort besagt, dass Buchen im Gegensatz zu Eichen Sicherheit bringen. Des Weiteren gestaltet sich auch ein Aufenthalt im Wasser oder in der Nähe des Ufers sehr riskant. Ebenso gefährlich sind Felsnischen und Konstruktionen aus Metall.

Besteht jedoch die Möglichkeit, sich in ein Auto zu flüchten, dann sollte man dies tun. Denn auf Grund seiner geschlossenen Metallkarosserie wirkt das Innere eines PKW wie ein Faradayscher Käfig, so dass der Blitz den im Auto befindlichen Personen nichts anhaben kann. Befindet man sich auf freier Flur und steht kein Auto zur Verfügung, so sollte man sich so klein wie möglich machen, das heißt, bei zusammengestellten Füßen in die Hocke gehen, den Kopf einziehen und auch die Arme eng an den Körper legen.

Um die Entfernung des Gewitters relativ genau abschätzen zu können, sollte die Zeit zwischen dem Blitz und dem Donner in Sekunden gezählt und anschließend durch drei geteilt werden. Das somit erzielte Ergebnis entspricht in etwa der Zahl der Kilometer.

Ein Blitz kann unter Umständen eine Entfernung von bis zu zwanzig Kilometern zurücklegen, ehe er auf den Boden, beziehungsweise auf einen hohen Gegenstand trifft.

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Sonne

Fakten über die Sonne

Die Sonne ist ein Planet, dem wir nicht nur alles Leben auf der Erde verdanken, sondern der auch an der Entwicklung des Wetters maßgeblich beteiligt ist. Der Zentralkörper unseres Sonnensystems ist etwa 149.600.000 Kilometer von unserem Heimatplaneten entfernt. Mit einem Durchmesser von etwa 1,39 Millionen Kilometern ist die Sonne etwa 109 mal so breit wie die Erde, die Masse der Sonne ist hingegen etwa 333.000 mal so groß.

Die seit etwa 4,6 Milliarden Jahren existierende Sonne ist ein gasförmiger Körper, der überwiegend aus Wasserstoff, Helium, Stickstoff, Kohlenstoff, Neon und Sauerstoff besteht. Die Sonnenenergie entstammt den Kernreaktionen, die im Innern des Himmelskörpers stattfinden. Hierbei werden Temperaturen von bis zu 20 Millionen Grad erzeugt. Die Sonne besitzt die Eigenschaft, sich in etwa vier Wochen einmal um die eigene Achse zu drehen.

Die Sonne ist weiß!

Fast die gesamte Wärmeenergie auf der Erdoberfläche stammt von der Strahlung der Sonne. Erscheint uns die Sonne von der Erde aus betrachtet gelb, so ist sie doch eigentlich weiß. Ihre gelbe Farbe verdankt die Sonne der Tatsache, dass langwelligeres, rotes Licht an den Luftmolekülen sehr viel schwächer gestreut wird als kurzwelliges, blaues Licht.

Aus diesem Grund ist der Himmel blau und die auf die Erdoberfläche auftreffenden Sonnenstrahlen erscheinen gelb. Da der Weg, den die Sonnenstrahlen bei einem tiefen Sonnenstand zurücklegen müssen, wesentlich länger ist, leuchtet ein Sonnenuntergang rot, da nun noch mehr blaues Licht herausgestreut wird. Das charakteristische Gelb entsteht somit durch ein physikalisches Ereignis in der Erdatmosphäre.

Ohne Sonne kein Leben

Die Sonne ist für die auf der Erde herrschende Temperatur maßgeblich verantwortlich. In unseren Breitengraden wird der Sonnenschein zumeist als Segen betrachtet, in vielen südlichen Ländern hingegen können langanhaltende Sonnenscheinperioden zu unerträglicher Hitze, Dürre und Waldbränden führen.

Wie viel Sonne wir letztendlich abbekommen ist in erster Linie von der Bewölkung abhängig. Die Sonne scheint zwar immer, die Sonnenstrahlen werden aber sehr oft durch eine dichte Wolkendecke am Durchdringen gehindert. Ohne die Sonnenstrahlen gäbe es nicht nur der Temperatur wegen auf der Erde kein Leben, die Sonnenstrahlen sind auch für die Bildung der Photosynthese durch die Pflanzen sehr wichtig.

Wo die Sonne scheint

Die Sonnenscheindauer wird in erster Linie nicht nur durch das Wetter, beziehungsweise durch die Bewölkung bestimmt, sondern ist auch von der jeweiligen Region und von der Jahreszeit abhängig.

So beträgt die durchschnittliche Sonnenscheindauer pro Jahr in Deutschland zwischen 1300 und 1900 Sonnenstunden. Diesbezüglich bestehen wiederum regionale Unterschiede. So konnte die höchste Sonnenscheindauer im Jahr 1959 am Südrand der Schwäbischen Alb in einer Höhe von 973 Metern verzeichnet werden. Der Juli 1994 war hingegen der sonnenreichste Monat Deutschlands, der mit 403 Sonnenstunden auf der Insel Rügen registriert werden konnte.

Allgemein kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Dauer des Sonnenscheins von Nordeuropa aus betrachtet zunimmt, je weiter man sich nach Süden bewegt. Orte, an denen an mindestens 300 Tagen im Jahr die Sonne scheint, sind zum Beispiel Santa Maria del Yocavil, Sal auf dem Kap Verde, Naturns, Calvia Isla Baleares, Kreta, Phoenix in Arizona, Digne-les-Bains und Boulder in Colorado.

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Klimawandel

An und für sich wandelt sich das Klima auf der Erde ständig. So ändert sich das Klima beispielsweise mit den Jahreszeiten. Im Sommer ist es deutlich wärmer als im Winter. Des Weiteren hat es in der Vergangenheit der Erde immer wieder Klimaperioden gegeben, die sich durch gravierende Temperaturschwankungen kennzeichneten, man denke in diesem Zusammenhang zum Beispiel an die Eiszeit.

Will man den Forschern jedoch Glauben schenken, dann befinden wir uns kurz vor einer klimatischen Katastrophe, die der Meinung jener Wissenschaftler entsprechend ausschließlich der Mensch verursacht haben soll. Die Rede ist diesbezüglich vom Klimawandel, der derzeit in aller Munde ist und auch für so manche Kontroverse sorgt.

Fakt ist, dass wir in Deutschland kaum etwas von der globalen Erwärmung zu spüren bekommen und uns derzeit teilweise sogar über allzu kalte und schneereiche Winter beklagen. Fakt ist aber auch, dass die Forscher insbesondere in den letzten Jahrzehnten eine signifikante Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur erkannt haben wollen. Diesbezüglich konnte nicht nur ein Temperaturanstieg der erdnahen Atmosphäre, sondern auch der Meere beobachtet werden. Der Anstieg der Lufttemperatur betrug in den Jahren 1906 bis 2005 im Mittel 0,74 Grad Celsius. Hierbei wurde ein kontinuierlicher Temperaturanstieg festgestellt.

Schuld ist der Mensch

Für den Temperaturanstieg verantwortlich ist nach Meinung vieler Wissenschaftler der Mensch. Schuld an der ganzen Misere soll demnach die Verstärkung des Treibhauseffektes durch das Freisetzen von Treibhausgasen sein. Die Treibhausgase entstehen mitunter durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe, zum Beispiel durch Heizen oder durch die Nutzung öl- und benzinbetriebener Motoren.

Außerdem trägt auch die Rodung großer Waldflächen zum Klimawandel bei, da tote Bäume nun einmal nicht mehr dazu in der Lage sind, schädliches Kohlendioxid in Sauerstoff umzuwandeln. Des Weiteren bezichtigt man auch die Landwirtschaft als Klimakiller, da die Darmgase der Rinder den Treibhauseffekt theoretisch gesehen verstärken könnten. Große Mengen schädlichen Gases entstehen außerdem durch den Anbau von Reis.

Treibhausgase, zum Beispiel Kohlendioxid, Lachgas oder Methan, reichern sich in der Erdatmosphäre an und sorgen diesbezüglich dafür, dass weniger Wärme von der Erde in den Weltraum abgestrahlt wird. Für den Treibhauseffekt am meisten verantwortlich ist das Gas Kohlendioxid, das durch die Verbrennung der fossilen Brennstoffe in die Umwelt gelangt.

Die Wissenschaftler rechnen bis zum Jahr 2100 mit einer Erwärmung von bis zu 6,4 Grad Celsius. Die Folgen würden sich in einer Gletscherschmelze, dem Abschmelzen der Polkappen, einem steigenden Meeresspiegel, Unwettern und veränderten Niederschlägen manifestieren. Außerdem wären infolgedessen sehr viele Tierarten vom Aussterben bedroht.

Schon lange bekannt

Dass die vom Menschen erzeugten Emissionen einen Treibhauseffekt hervorrufen könnten, war bereits im Jahr 1896 bekannt. Die Hypothese von der menschlich erzeugten Erderwärmung stammt von dem schwedischen Chemiker und Physiker Svante Arrhenius, der im Jahr 1903 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde.

Der Treibhauseffekt an sich wurde ursprünglich im Jahr 1824 von Jean Baptiste Joseph Fourier entdeckt. Im Jahr 1862 wurden von John Tyndall mit dem Kohlendioxid und dem Wasserdampf Gase identifiziert, die für den eben genannten Effekt verantwortlich sind. Ein Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre konnte erstmals in den 50er Jahren festgestellt werden.

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Regen

Der Regen ist ein flüssiger Niederschlag, der aus Wasser besteht und als Folge der Schwerkraft aus den Wolken herabfällt. Die Wolken, die somit zum Abregnen gebracht werden, bestehen wiederum aus kleinsten Wassertröpfchen oder sehr kleinen Eiskristallen. Eine Wolke entsteht dann, wenn eine feuchte Luftmasse beim Aufsteigen in der Erdatmosphäre abkühlt und diesbezüglich der Taupunkt unterschritten wird.

Es gibt verschiedene Arten von Regen. So spricht der Meteorologe zum Beispiel dann von einem lang anhaltenden Frontregen, wenn in der allgemeinen Umgangssprache von einem Dauerregen die Rede ist. Ein Dauer- oder Landregen fällt zumeist aus einer Nimbostratuswolke.

Des Weiteren gibt es den Platzregen oder Starkregen, wobei es sich um einen zumeist sehr plötzlich eintretenden und zugleich sehr ergiebigen Regen handelt, sowie den Niesel- oder Sprühregen, der mitunter kaum spürbar ist. Das Nieseln kann nur Stunden oder auch mehrere Tage andauern. Nieselregen fällt zumeist aus Stratuswolken. Der Platzregen ist hingegen regional sehr stark begrenzt, wobei es zumeist nur in einem Umkreis von bis zu einem Quadratkilometer regnet.

Der in den Tropen herabfallende Konvektionsregen ist verhältnismäßig warm. Der auch als Tropenregen bezeichnete Konvektionsregen stammt aus Wolken, die sich durch Konvektionsströmungen gebildet haben. Diese Art von Regen kann mitunter auch in Deutschland auftreten, insofern sehr warme Temperaturen herrschen. Ein Frontregen entsteht dann, wenn feuchte und warme, zumeist aus den Tropen stammende Luftmassen auf kalte Luftmassen aus dem Polargebiet aufeinandertreffen. Wie lange es im Rahmen eines Frontregens regnen wird, ist von der Verweildauer der Front abhängig.

Der Steigungsregen wird auch Stauregen genannt und entsteht dann, wenn der Wind die feuchten Luftmassen an Gebirgen oder anderen Erhebungen hinaufbläst. Ein solcher Regen kann nur ein paar Stunden dauern, mitunter aber auch mehrere Wochen.

Für die Autofahrer besonders unangenehm ist hingegen der gefrierende Regen. Der gefrierende Regen führt in der Regel zum gefürchteten Blitzeis. Bei dem gefrierenden Regen handelt es sich an und für sich um einen ganz gewöhnlichen Regen, der aus Wasser besteht. Am Boden gefriert das Wasser auf Grund der dort herrschenden tiefen Temperaturen jedoch sofort zu Eis. Vom Blitzeis gefährdet sind insbesondere Böden, die vom Schnee unbedeckt und bereits über einen längeren Zeitraum und somit bis in die tieferen Schichten hinein gefroren sind.

Im Gegensatz zum gefrierenden Regen wird der Eisregen auch als unterkühlter Regen bezeichnet, wobei es sich in der Tat um kältere Wassertropfen handelt, die beim Auftreffen auf den Boden sofort zu Eis werden. Die Eisregentropfen fallen in der Regel durch sehr reine und kalte Luftschichten, infolgedessen sie auf Temperaturen unter dem Gefrierpunkt abkühlen, jedoch durch das Fehlen an Kristallisationskeimen in der Luft vorerst flüssig bleiben. Wenn ein solcher unterkühlter Wassertropfen allerdings auf den Boden oder einen anderen Gegenstand trifft, so wird dieser als Kristallisationskeim genutzt, so dass das herabfallende Wasser sofort zu Eis gefriert. Sehr häufig bildet sich infolgedessen ein dicker Eispanzer um die betroffenen Bäume, Gegenstände und Böden.

Ein Regen, der ausschließlich in der Gegend des Indischen Ozeans vorkommt, ist der Monsunregen, der über mehrere Wochen andauert.

Überwiegend durch uns Menschen verursacht ist hingegen der Saure Regen. Die Schadstoffemissionen aus der Industrie und dem Verkehr reichern sich diesbezüglich in den Regentropfen an und gefährden somit die Gesundheit der Bäume.

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Schnee

Im Gegensatz zum Regen ist Schnee ein fester Niederschlag, der seine Konsistenz ab dem Fall aus der Wolke bis hin zum Auftreffen auf den Boden beibehält. Der Schnee setzt sich aus kleinen Eiskristallen zusammen.

Bei der Entstehung des Schnees lagern sich kleine Tropfen unterkühlten Wassers an einem Kristallisationskeim an, um dort zu gefrieren. Bei dem Kristallisationskeim kann es sich beispielsweise auch um ein Staubkorn handeln.

Der Prozess der Schneebildung setzt bei einer Temperatur ab -12 Grad Celsius ein. Dabei ist anzumerken, dass Wasser die Eigenschaft besitzt, ohne das Vorhandensein eines Kristallisationskernes bei Temperaturen von bis zu - 40 Grad Celsius flüssig zu bleiben.

Bei extrem niedrigen Temperaturen schneit es in der Regel sehr viel weniger als bei höheren Temperaturen, die knapp unter dem Gefrierpunkt liegen. Das hängt damit zusammen, dass bei sehr niedrigen Minusgraden kaum noch Feuchtigkeit in der Luft enthalten ist.

Der faszinierende Aufbau der Eiskristalle

Die während des Kristallisationsvorgangs entstehenden Eiskristalle haben einen Durchmesser von maximal 0,1 Millimeter. Die durch ihr steigendes Gewicht nach unten fallenden Eiskristalle gewinnen durch den Unterschied des Dampfdrucks zwischen dem unterkühlten Wasser und dem Eis deutlich an Volumen. Das Wachstum der Kristalle wird darüber hinaus auch dadurch angeregt, dass der Wasserdampf, der in der Luft enthalten ist, ebenfalls zu Eis gefriert.

Die Eiskristalle besitzen eine sechseckige Form, wobei auf Grund der Wassermolekül-Struktur ausschließlich Winkel von 60 bis 120 Grad möglich sind. Eiskristalle existieren in den unterschiedlichsten Varianten. Unter dem Mikroskop betrachtet sind es faszinierend schöne Gebilde.

Bei der Ausprägung eines Kristalls spielt die Temperatur eine übergeordnete Rolle. So bilden sich bei tiefen Temperaturen Prismen und Plättchen, während die höheren Temperaturen sechsarmige Sterne in den unterschiedlichsten Kombinationen hervorbringen, die auch Dendriten genannt werden.

Die komplexesten Muster entstehen bei einer hohen Luftfeuchtigkeit, die das Wachsen filigraner Strukturen begünstigt. Je niedriger die Temperaturen, desto einfacher und kleiner gestalten sich die Eiskristalle.

Des Weiteren existieren auch ausgesprochen schöne Mischformen aus Plättchen und Dendriten. Herrscht nämlich eine hohe Thermik, das heißt, ein starker Warmluftauftrieb, dann kann es vorkommen, dass sich die Eiskristalle mehrere Male in senkrechter Richtung durch die Erdatmosphäre bewegen und dabei anschmelzen und wieder erneut kristallisieren. Die vorherige Regelmäßigkeit wird auf diese Art und Weise durchbrochen, so dass sich sehr komplexe Mischformen entwickeln können.

Die Formenvielfalt der Schneekristalle ist diesbezüglich sehr hoch. So konnte zum Beispiel der Fotograf Wilson A. Bentley bereits eine Sammlung von mehr als 5000 verschiedenen Eiskristallbildern vorweisen. Man geht davon aus, dass es keine Form in der jeweils exakten Ausprägung ein zweites Mal gibt oder jemals wieder geben wird. Jeder Schneekristall ist demnach wirklich einzigartig.

Auffallend an den Eiskristallen ist des Weiteren ihre häufig zu beobachtende Symmetrie. Dennoch ist die Zahl der asymmetrisch und daher als unschön empfundenen Eiskristalle höher als die der symmetrisch gestalteten.

Wenn die Temperatur der Luft in etwa den Gefrierpunkt erreicht, dann verbinden sich die einzelnen Eiskristalle mittels kleiner Wassertröpfchen miteinander und bilden schließlich eine Schneeflocke. Bei höheren Temperaturen sind die Schneeflocken zumeist größer, bei niedrigen Temperaturen kleiner ausgebildet, weil die Kristalle bei höheren Temperaturen schmelzen und somit zu größeren Flocken zusammenkleben.

Die Eiskristalle sind zwar an und für sich durchsichtig und somit farblos, dennoch ist der Schnee weiß. Das liegt daran, dass das Licht der sichtbaren Wellenlängen an der Oberfläche der Eiskristalle, die mit der Luft in Kontakt ist, reflektiert und zerstreut wird.

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Winde

Für den Menschen hat der Wind sowohl gute als auch schlechte Seiten. So lösen insbesondere sehr starke Stürme teilweise verheerende Katastrophen aus, während die Nutzung der Windkraft eine effektive Methode der Energiegewinnung darstellt, zum Beispiel um Segelschiffe anzutreiben, die Flügel der Windmühlen in Bewegung zu setzen oder aber im Rahmen einer modernen Windkraftanlage Strom zu erzeugen.

Unter einem Wind versteht man an und für sich eine starke, beziehungsweise spürbare Bewegung der Luft. Winde entstehen in erster Linie durch Luftdruck-Unterschiede zwischen Luftmassen. Diesbezüglich kommt es zu einem Zustrom von Luftteilchen aus einem Hochdruckgebiet in ein Tiefdruckgebiet. Das geschieht so lange, bis der Ausgleich des Luftdrucks erfolgt ist.

Je stärker der Unterschied zwischen den Luftdrücken ausgeprägt ist, desto heftiger tobt der Sturm, da die Luftmassen in diesem Fall besonders stark in das Gebiet eindringen, in dem der niedrige Luftdruck herrscht.

Die Windstärken

Die Ausprägung des Windes wird in Beaufort, abgekürzt Bft, gemessen. So bezeichnet man im Allgemeinen Winde mit einer Stärke von zwei bis fünf Bft als Brise. Zum richtigen Wind wird der Wind erst ab einer Windstärke ab sechs Bft. Ab neun Bft wird der Wind zum Sturm und ab 12 Bft zum Orkan. Ist die Luftbewegung sehr heftig, doch nur von kurzer Dauer, so wird das als Böe bezeichnet.

Daneben unterscheidet man zahlreiche verschiedene Windarten, zum Beispiel den Monsunwind, den Passat, den Seewind und den Föhnwind. Letzterer ist ein trockener und zugleich warmer Fallwind, der sehr oft im Gebirge und diesbezüglich insbesondere in den Alpen auftritt.

Der zumeist großräumig entstehende Föhn kann entweder anhaltend wehen oder aber auch nur in Böen kurzzeitig auftreten. Der Alpenföhn entsteht sehr oft aus einer über dem Gebirge befindlichen Luftströmung. Auf der zum Wind gewandten Luvseite des Gebirges ist der Föhn sehr häufig in Gemeinschaft mit einem Steigungsregen anzutreffen. Diese Steigungsregen erzeugen wiederum eine verhältnismäßig warme Höhenluft. Bei den warmen und trockenen Fallwinden leiden nicht wenige Menschen an Kopfschmerzen. Da die Luft während eines Föhns sehr arm an Aerosol ist, ist die Fernsicht in den meisten Fällen jedoch fantastisch.

Hurrikans, Blizzards und andere Katastrophen

Ein Wirbelsturm ist hingegen ein außergewöhnlich heftiger Wind, der sich durch eine vertikale Drehachse charakterisiert. Das Wort Wirbelsturm ist ein Oberbegriff für verschiedene Windsysteme, die auf dem vorgenannten Prinzip beruhen, sich jedoch auf Grund der Entstehung, des Ausmaßes und der Struktur mitunter sehr stark voneinander unterscheiden.

So treten zum Beispiel die Hurrikans insbesondere im Südpazifik und diesbezüglich östlich von 160 Grad, im Gebiet des Nordpazifik sowie im Nordatlantik-Gebiet auf. Ein Hurrikan entsteht in der Passatwindzone und diesbezüglich über dem Meer, insofern das Wasser über 26,5 Grad warm ist. Er erreicht mit 12 Bft lediglich die Windgeschwindigkeit eines Orkans. Die Geschwindigkeit, mit der sich der Hurrikan ausbreitet, beträgt 15 bis 30 Stundenkilometer. Ein Hurrikan kann sich seinen Durchmesser betreffend über einen Bereich von 100 Kilometern ausdehnen und diesbezüglich wochenlang in seinem Zustand verharren. Dabei können unter Umständen Flächen von mehreren tausend Quadratkilometern verwüstet werden.

Wie der Hurrikan wird auch der Taifun durch ein sehr stark ausgeprägtes Tiefdruckgebiet gebildet und ist vom Prinzip her mit diesem auch identisch. Taifun ist eine ost-, beziehungsweise südostasiatische Bezeichnung für das, was man in Amerika Hurrikan und im Gebiet des Indischen Ozeans als Zyklon bezeichnet.

Ein Tornado, der auch unter der Bezeichnung Windhose, Wasserhose oder Großtombe bekannt ist, ist hingegen ein kleinerer Luftwirbel mit einer nahezu senkrechten Drehachse. Der Tornado steht in Verbindung mit Kumulus- oder Kumulonimbus-Wolken. Diesbezüglich erstreckt sich der Tornadowirbel vom Boden bis zur Unterkante der Wolke. Eine Wasserhose ist ein Tornado, der sich über das Wasser bewegt, eine Windhose bewegt sich hingegen über das Land.

Der Blizzard ist hingegen ein heftiger Schneesturm, der vor allem in Nordamerika sein Unwesen treibt.

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Tornado

Was ist ein Tornado?

Der Tornado, der unter anderem auch unter den Bezeichnungen Großtombe, Wasser- oder Windhose bekannt ist, ist ein im Vergleich zum Hurrikan sehr schmaler Wirbelwind, der wie eine sich schnell um die eigene Achse drehende Röhre aussieht. Die Drehachse weist steil und diesbezüglich fast senkrecht nach oben und endet in einer Wolke, die entweder dem Typ Kumulonimbus oder Kumulus angehört.

Die Drehachse des Tornados reicht immer vom Boden bis hin zur Mutterwolke. Tornados jagen jedoch nicht nur über das Land, sondern auch über das Wasser. Tornados, die sich über dem Meer oder einem großen See befinden, werden häufig auch als Wasserhose bezeichnet. Eine Windhose fegt hingegen über das Land hinweg.

Die Entstehung des Tornados

Der genaue Ablauf bezüglich der Entstehung eines Tornados ist in allen einzelnen Details noch nicht ausreichend geklärt, während der Prozess im Wesentlichen hingegen sehr gut erforscht ist. Sind die Bedingungen gegeben, so kann ein Tornado, zumindest theoretisch gesehen, jahreszeitenunabhängig und an jedem beliebigen Ort der Erde auftreten. Die meisten Land-Tornados entstehen im Frühsommer und diesbezüglich sehr häufig am frühen Abend, während die Mehrzahl aller Wasser-Tornados in den frühen Morgenstunden im Spätsommer gebildet wird.

Damit ein Tornado entstehen kann, muss die vertikale Temperaturabnahme stark genug ausgeprägt sein. Des Weiteren muss ausreichend Feuchte in den bodennahen Regionen der Atmosphäre vorhanden sein. Außerdem wird eine Hebung der Luftmassen benötigt, um die Feuchtekonvektion auslösen zu können. Die Hebung kann entweder durch die Sonneneinstrahlung oder durch Fronten begünstigt werden. Ein weiterer Faktor ist zudem die in der Feuchtigkeit gespeicherte Wärme, die infolge der Kondensation freigesetzt wird.

Ein Tornado dauert im Durchschnitt etwas weniger als zehn Minuten, kann jedoch unter Umständen auch mehr als eine Stunde toben, in manchen Fällen ist das Unwetter auch schon nach wenigen Sekunden vorbei.

Typische Tornado-Länder

Es wurde beobachtet, dass Tornados bevorzugt in den subtropischen Gebieten bis in die gemäßigten Breiten hinein auftreten. Am häufigsten trifft dieses Naturereignis den Mittleren Westen der Vereinigten Staaten von Amerika, unter anderem Oklahoma, Texas, Kansas und Nebraska. In den USA entstehen pro Jahr ungefähr 1200 Tornados.

Weitere typische Tornado-Gebiete sind Südafrika, Japan, die Bengalen, Argentinien, Australien, aber auch Europa. Schwach ausgeprägte Tornados gibt es insbesondere auch am Ostrand der Rocky Mountains, auf den Britischen Inseln sowie in Florida. Tornados sind an und für sich überall dort besonders häufig zu finden, wo es auch zu einer vermehrten Bildung von Schwergewittern kommen kann.

Tornados in Europa

In Europa ereignen sich weitaus weniger Fälle, in denen ein Tornado ganze Landstriche verwüst. Doch immerhin werden auch in Europa im Jahr etwa 170 Land-Tornados registriert, wobei die Dunkelziffer sehr viel höher liegen dürfte. Darüber hinaus entstehen jährlich noch einmal rund 160 Wasserhosen. Auch wenn die meisten der Tornados in Deutschland nur sehr schwach sind, so gab es in der Vergangenheit doch etliche Katastrophen.

In Deutschland fegen jedes Jahr mehrere Dutzend Tornados über das Land, beziehungsweise über das Wasser hinweg. Das Tornado-Risiko ist diesbezüglich in der Norddeutschen Tiefebene besonders hoch.

Ein Tornado der stärkeren Klasse wütete am 23. April 1800 in der Ortschaft Hainichen im Erzgebirge und ebenso am 29. Juni 1764 im mecklenburgischen Woldegk. Ein schwerer Tornado verletzte am 10. Juli 1968 in Pforzheim über 200 Menschen zum Teil lebensgefährlich, zwei Menschen starben und 1750 Häuser wurden beschädigt. Auch am 1. Juni 1927 konnte im emsländischen Auen-Holthaus ein Tornado beobachtet werden, der Kühe durch die Luft wirbelte und verheerende Schäden verursachte.

Erst vor wenigen Jahren, am 23. Juni 2004, hat es während eines Tornados in Micheln in Sachsen-Anhalt etliche Verletzte gegeben sowie rund 300 beschädigte Gebäude. Ebenso im Jahr 2004 wurde die Gemeinde Drochtersen bei Stade am 13. Januar von einem schwächeren Tornado heimgesucht. Der am 5. Mai 1973 in Kiel aufgetretene Tornado tötete einen Menschen. Mit einer Spurlänge von bis zu 85 Kilometern zogen am 29. Juni 1997 gleich vier Tornados durch Niedersachsen und "drangsalierten" die Einwohner von Bissendorf bei Osnabrück.

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Der Luftdruck

Als Luftdruck wird der Druck bezeichnet, der durch die Luft infolge der Schwerkraft auf den Boden ausgeübt wird . Die Schwankungen des Luftdrucks belaufen sich in Deutschland auf 960 bis etwa 1060 Hektopascal.

Der niedrigste, jemals auf der Welt gemessene Luftdruck hatte eine Stärke von 870 Hektopascal, der höchste lag bei 1083 Hektopascal und wurde im Jahr 1968 im sibirischen Agata gemessen. Der niedrigste Luftdruck wurde hingegen im Jahr 1979 im südostasiatischen Guam in einem Taifun ermittelt.

Anders als die Temperatur, der Wind und die Feuchtigkeit, sind die Schwankungen des Luftdrucks für uns Menschen auf der Erde kaum spürbar. Wenn sich der Luftdruck unangenehm bemerkbar macht, dann ist dies zum Beispiel im Flugzeug der Fall, wenn wir infolge der diesbezüglichen Veränderung einen unangenehmen Druck auf den Ohren sowie ein damit verbundenes Taubheitsgefühl wahrnehmen.

Dennoch spielt der Luftdruck bei der Entwicklung des Wetters eine bedeutende Rolle und ist demnach auch für die Wettervorhersage sehr wichtig. Hierbei wird der Luftdruck mit einem Barometer gemessen.

Hoher Luftdruck weist auf ein schönes und zumeist sonniges Wetter hin und wird diesbezüglich als Hoch bezeichnet. Bei einem niedrigen Luftdruck erwartet uns ein so genanntes Tief, das zumeist mit einer starken Bewölkung, Regen oder Wind einhergeht. In der Fachsprache wird das Tief auch als Depression bezeichnet, das Hoch hingegen als Antizyklone.

Die in der Wettervorhersage angekündigten Hochs und Tiefs stehen im Zusammenhang mit dem auf der Meereshöhe befindlichen Luftdruck. Bleibt die Hochdruckwetterlage über mehrere Tage hinweg stabil, so spricht man allgemein von einer ruhigen Wetterlage.

Ein Hochdruckgebiet entsteht dann, wenn die Luftmassen auf einen größeren Raum verteilt absinken. Diesbezüglich kommt es zu einer ohne Wärmeaustausch vollzogenen Erwärmung der Luft, infolgedessen sehr oft keine Wolkenbildung und auch keine Kondensation stattfindet.

Das Hochdruckgebiet wird vom Wind stets antizyklonal umströmt, das heißt, auf der südlichen Halbkugel gegen den Uhrzeigersinn und auf der nördlichen Halbkugel mit dem Uhrzeigersinn.

Die einzelnen Hochs und die Tiefs haben in Deutschland Namen, die vom Meteorologischen Institut der Freien Universität Berlin bereits seit dem Jahr 1954 vergeben werden. Bis zum Jahr 1998 erhielten die Hochdruckgebiete ausschließlich männliche Namen und die Tiefdruckgebiete wurden mit weiblichen Vornamen benannt.

Frauenrechtlerinnen kritisierten dieses System, da es sich bei einem "männlichen" Hochdruckwetter um eine Witterung handelt, die allgemein als freundlich empfunden wird, während die "weiblichen" Tiefdruckwetterlagen Wind und Regen bringen. Aus diesem Grund sind nunmehr nur noch die Tiefdruckgebiete in den geraden Jahren weiblich, in den ungeraden Jahren sind die Tiefs demnach männlich. Pro Jahr gibt es in Deutschland rund 150 Tiefs sowie nur etwa 50 bis 60 Hochs.

Bei den Tiefs unterscheidet man verschiedene Arten. So wird ein auch als Boden- oder Höhentief bezeichnetes thermisches Tief durch Unterschiede bezüglich der Luftdichte erzeugt, welche infolge einer Erwärmung durch die Sonne oder aber durch ein Abkühlen entstehen.

Beim Bodentief nimmt die Luftdichte in Bodennähe durch die Sonneneinstrahlung ab, woraufhin sich die warme Luft vom Boden ablöst und im Rahmen der Thermik aufsteigt. Dieser Vorgang führt wiederum zu einem Druckabfall, der eine großräumige Zufuhr von Winden erzeugt.

Bei einem Höhentief hingegen sinkt die kalte Luft aus der Höhe ab, wodurch sich letztendlich auch der Luftdruck in den höheren Luftschichten verringert.

Von einem dynamischen Tief, einer so genannten Zyklone, spricht man dann, wenn sich die Strömung in den tiefen Schichten der Atmosphäre zusammenzieht, in den höheren Schichten jedoch auseinanderdrängt, währenddessen die Luft im Kern des Tiefs angehoben wird.

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Wetterfühligkeit

Nicht wenige Menschen leiden an einer so genannten Wetterfühligkeit, die in der Fachsprache als Meteoropathie bezeichnet wird. Die betroffenen Personen reagieren überempfindlich gegenüber verschiedenen Erscheinungen des Wetters, zum Beispiel bei einem Temperaturwechsel, bei einer instabilen Luftfeuchtigkeit, bei Gewittern, drückender Luft, Föhn und allgemein bei Luftdruckschwankungen.

Durch die Meteoropathie kann unter Umständen die Leistungsfähigkeit, das Konzentrationsvermögen, das Allgemeinbefinden oder die Gefühlsverfassung negativ beeinflusst werden. Die häufigsten Symptome sind des Weiteren Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen.

Medizinisch gesehen wird die Wetterfühligkeit nicht als Krankheit betrachtet, sondern als eine Unfähigkeit, die naturgegebenen Wetterschwankungen zu ertragen. Bei den von der Meteoropathie Betroffenen ist sehr häufig eine sehr niedrige Reizschwelle, beziehungsweise eine erhöhte Ansprechbarkeit des vegetativen Nervensystems zu beobachten.

Die Ursachen für die Überempfindlichkeit gegenüber witterungsbedingter Einflüsse sind noch nicht eindeutig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass bei den entsprechenden Personen das Anpassungsvermögen an klimatische Änderungen gestört ist. Normalerweise passt sich der pflanzliche, der tierische und somit auch der menschliche Organismus auf eine effiziente und angemessene Art und Weise dem jeweiligen Klima an. Insbesondere Menschen mit einer Vorerkrankung, in höherem Alter oder allgemein schwach konditionierte Individuen können diesbezüglich Probleme haben, was sich letztendlich in den vorgenannten Beschwerden manifestiert.

Manche Forscher vermuten hinter der Wetterfühligkeit auch nur eine Zivilisationskrankheit, die vor allem im mitteleuropäischen Raum gehäuft auftritt. Umfragen haben ergeben, dass sich rund 30 bis 70 Prozent der Menschen selbst als wetterfühlig bezeichnen. Dabei ist auffallend, dass die meisten Wetterfühligen weiblichen Geschlechts sind und sich darüber hinaus gerade mitten in den Wechseljahren befinden.

Heftig diskutiert wird auch die Frage, ob die Wetterfühligkeit nicht auch sehr meist auf bloßer Einbildung beruht. Immerhin konnte festgestellt werden, dass in Not- und Kriegszeiten die Beschwerden bei weitaus weniger Menschen auftreten. Ebenso auffallend ist die Tatsache, dass das Leiden sich insbesondere an den Werktagen bemerkbar macht, während sich am Wochenende sehr viel weniger Menschen über den negativen Einfluss des Wetters beklagen.

Die Wetterempfindlichkeit

Von der eigentlichen Wetterfühligkeit ist hingegen die Wetterempfindlichkeit deutlich abzugrenzen. Unter einer Wetterempfindlichkeit versteht man den negativen Einfluss der Witterung auf bestimmte Vorerkrankungen, zum Beispiel bei Rheuma oder Arthrose. Ebenso von der Wetterempfindlichkeit betroffen sind Menschen, die in der Vergangenheit operiert wurden oder gar ein Körperteil infolge einer Amputation verloren haben.

Auch chronische Rückenschmerzen können durch eine ungünstige Witterung verstärkt werden. Insbesondere bei Rheumatikern wird diesbezüglich eine verminderte Fähigkeit zur Thermoregulation vermutet. Rheuma wird durch feuchtes Wetter verstärkt. Aber auch bei dem Durchzug einer Kaltfront kann sich das Krankheitsbild eines Rheumatikers dramatisch verschlechtern.

Ebenso steigt bei einer Kaltfront die Gefahr, an einem Herzkrampf, an Embolien oder an einer Kolik zu erkranken. Der Durchzug einer Warmfront begünstigt hingegen sehr häufig Herzinfarkte, Epileptische Anfälle, Migräne, Lungenembolien sowie Verdauungsbeschwerden.

Treffen kalte und warme Luftmassen aufeinander, so nehmen zumeist auch die rheumatischen Beschwerden zu, ebenso die Koliken, Erkrankungen der Bronchien, Blinddarmentzündungen und Herzkrämpfe. Speziell Rheumatiker reagieren des Weiteren besonders empfindlich auf bestimmte Gewittertypen. An einer Wetterempfindlichkeit leiden rund 75 bis 90 Prozent aller Rheuma-Patienten.

Das ideale Schonklima

Neben den ungünstigen Wetterkonstellationen gibt es darüber hinaus auch solche Witterungen, die sich sehr günstig auf das Wohlbefinden auswirken. So ist ein Aufenthalt im kühlen Wald, im Hochgebirge oder an der See bei vielen Erkrankungen, in besonderem Maße jedoch bei Lungen- und Bronchialbeschwerden, sehr ratsam.

Insbesondere das Seeklima ist auch gut für Menschen mit Schuppenflechte oder Neurodermitis. Günstige Wetterverhältnisse sind auch dann zu erwarten, wenn die Sonne aus einem klaren Himmel scheint und die Konzentration an negativ geladenen Luftionen besonders hoch ist.

Allgemein wirkt das Klima dann der Wetterfühligkeit entgegen, wenn die Temperaturen über lange Zeit hinweg konstant bleiben und diesbezüglich auch nicht zu hoch oder zu niedrig sind. Das Gleiche gilt für die in der Luft befindliche Feuchtigkeit.

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Sommer und Winter

Der Sommer

Als wärmste Jahreszeit wird der Sommer von sehr vielen Menschen als sehr angenehm empfunden. Global betrachtet unterscheidet man den Nordsommer von dem Südsommer, die im gegenseitigen Wechsel stattfinden. Der Sommer hat seinen Ursprung in dem für diese Jahreszeit charakteristischen Zenitstand der Sonne, die zwischen dem südlichen und dem nördlichen Wendekreis wandert. Diesbezüglich ist sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel einmal im Jahr Sommer.

Der astronomische Beginn des Sommers ist am 21. Juni, dem Tag der Sommersonnenwende. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne vertikal über dem nördlichen Wendekreis. Der 21. Juni ist der längste Tag des Jahres. Mit der am 22., beziehungsweise 23. September stattfindenden Tagundnachtgleiche endet der astronomische Sommer und geht in den Herbst über.

Meteorologisch werden zum Sommer hingegen die Monate von Juni bis August gezählt. In diesen Monaten scheint die Sonne in der Regel sehr viel häufiger als im Winter, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Tage deutlich länger und die Nächte kürzer sind. Insbesondere im Hochsommer, in den Monaten Juli und August, kann es auch in Deutschland sehr heiß werden, wobei Temperaturen von etwa 30 Grad Celsius keine Seltenheit sind. Außerdem kommt es in den Sommermonaten gehäuft zu Wärmegewittern mit teils ergiebigem Regen.

Der Winter

Der Winter ist eine Jahreszeit, der in seiner typischen klimatischen Ausprägung nur in den gemäßigten Zonen der Erde vorkommt. Man unterscheidet den Nordwinter vom Südwinter. Der Nordwinter findet auf der Nordhalbkugel statt und der Südwinter auf der Südhalbkugel, und zwar immer im gegenseitigen Wechsel. Das heißt, wenn bei uns auf der Nordhalbkugel Winter ist, dann ist im Süden Sommer, und umgekehrt ist bei uns Sommer, wenn auf der Südhalbkugel Winter herrscht.

Astronomisch betrachtet endet der Herbst in unseren Breiten in der Nacht der Wintersonnenwende zum 22. Dezember, der den Tag des Winteranfangs signalisiert. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne vertikal über dem südlichen Wendekreis.

Meteorologisch gesehen beginnt der Winter auf der Nordhalbkugel bereits am 1. Dezember. Ebenfalls rein meteorologisch betrachtet umfasst der Winter die Monate von Dezember bis Februar. Das Wetter in diesen Wintermonaten ist gekennzeichnet durch allgemein niedrige Temperaturen und Schneefall. Allerdings gibt es mitunter auch schneefreie und relativ milde Winter, hingegen jedoch auch solche mit sehr tiefen Minusgraden und strengem Frost. Im Winter steht die Sonne im Zenit tiefer als im Sommer, die Tage sind kurz und die Nächte lang.

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