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Esoterik, Tarot und Astrologie

Vorwort

Der Bereich Esoterik beansprucht bei vielen Menschen einen sehr großen Teil ihres Lebens und so kommt es auch, dass das Interesse daran stetig wächst. Wer einmal davon in den Bann gezogen wurde, wird sich nicht mehr daraus befreien wollen und immer mehr über esoterische Lebensarten erfahren wollen.

Auf dieser Seite gibt es alles, was wissenswert zum Thema Esoterik ist. Lassen Sie sich eine Einführung in Tarot und Kartenlegen geben, oder finden Sie heraus was Orakel und Orakelsysteme Ihnen zu geben vermögen. Oder Sie lassen sich von der Kategorie mit dem klangvollen Namen "Hexen und Magie" verzaubern. Welches Thema auch zu Ihren Interessen passt, auf dieser Seite werden Sie sicher fündig und können Ihr Wissen noch ein wenig erweitern.

Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch in der Abteilung Traumdeutung. Sie kennen doch sicherlich das Gefühl, wenn Sie am Morgen aufwachen und ein Traum aus der Nacht Sie über den Tag einfach nicht mehr loslassen möchte? An diesem Punkt kann Ihnen die Traumdeutung weiterhelfen!

Ebenso faszinierend ist die Welt der Licht- und Energiearbeit oder die Welt der Heil- und Edelsteine. Oder ist der Begriff Paganismus in Ihrem Leben aufgetaucht und Sie fragen sich, was dieser bedeutet? Lesen Sie es hier auf unserer Seite nach.

Mit unseren Artikeln und dem darin enthaltenen Wissen werden Sie Ihr Leben bereichern und ein bisschen magischer gestalten!

Inhaltsverzeichnis

Einführung in die Esoterik

Von den einen belächelt, von den anderen als Lebensphilosophie gelebt, zählen zur Esoterik zahlreiche Wege, die dem Einzelnen helfen sollen, sein Leben auf mentaler, spiritueller Ebene zu verbessern. Der Begriff "Esoterik" bezeichnet das innere Wissen, das Wissen von Sein und Leben, häufig begleitet von einem Glauben an höhere Mächte, die das Schicksal der Menschheit und des Einzelnen beeinflussen.

Bekannte Bereiche der Esoterik sind die Astrologie, Tarot und Orakel, Licht- und Energiearbeit (z.B. Reiki), Traumdeutung und Meditation sowie Räucherwerk, Heilsteine und Pflanzen als Hilfsmittel für einen besseren Umgang mit dem ICH. Auch der Glaube an eine beseelte Natur, überlieferte Glaubenstraditionen wie die von Germanen, Kelten oder der sogenannten Hexen, werden zu den verschiedenen Strömungen der Esoterik gezählt.

Was versteht man unter Esoterik?

In der Esoterik finden viele Menschen eine spirituelle Ergänzung zu einem Leben mit mehr Zufriedenheit und Lebensglück. Zumeist beschäftigt sich die Esoterik mit alten, überlieferten Lehren aus verschiedenen Kulturkreisen, die entsprechend eines ganzheitlichen Philosophiegedankens, den Mensch mit sich selbst und der Welt in Einklang bringen soll. Das Selbstverständnis und der nachhaltige Umgang mit der Natur und den Menschen der persönlichen Umgebung spielen ebenso eine wichtige Rolle wie die persönliche Weiterentwicklung des Einzelnen in seiner Spiritualität und zu einem "besseren Menschen".

Die Übergänge in den einzelnen Bereichen der Esoterik und den an sie glaubenden Menschen sind fließend. Häufig werden unterschiedliche Systeme miteinander ergänzt, wenngleich die meisten Esoteriker zu einzelnen Systemen tendieren. Dabei muss nicht jeder, der an die Aussagen von Tarot oder Astrologie glaubt auch an Naturgeister glauben oder die Magie von Hexen nutzen. Grundlegend lehrt die Esoterik jedoch auch den Reichtum durch individuelle Ansichten und die Andersartigkeit des Einzelnen.

Hilfsmittel in der Esoterik

War es früher schwierig, die passenden Hilfsmittel zu finden, so bieten heute Esoterik-Fachgeschäfte eine breite Auswahl an Tarotkarten und Orakeldecks, Pendeln, Astrologiesets für Einsteiger und Fortgeschrittene, Heilsteine und Räucherwerk. Ebenfalls ein großes Spektrum bietet der Buch- und Medienhandel für die Esoterik - zahlreiche Bücher und Softwareangebote erleichtern den Einstieg in die Welt der Esoterik.

Bereiche der Esoterik, die mit der körperlichen und geistigen Gesundheit des Menschen in Verbindung stehen (Heilpflanzen, Heilsteine, Meditation), finden ihren Zugang über zahlreiche Seminare sowie die Naturheilkundler unter den Ärzten und Heilpraktikern und bieten somit auf der spirituellen Ebene eine Ergänzung zur klassischen Schulmedizin.

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Tarot und Kartenlegen

Hinter dem Begriff Tarot oder Tarock verbirgt sich eines der bekanntesten Kartensysteme, mit welchem der Mensch eine Tendenz seiner Zukunft, ausgehend von seinem derzeitigen Lebensabschnitt, ableitet. Der oder das Tarot (beide Varianten sind gebräuchlich) besteht aus 78 Karten, von denen sich 22 Karten als Bilder auf das große Arkanum, 56 auf das kleine Arkanum aufteilen. Arkanum stammt aus dem Lateinischen und wird mit "Geheimnis" übersetzt.

Mittels verschiedenen Auslegevarianten ist der Tarotkundige in der Lage, die Lebenssituation des Fragenden von einer höheren Warte aus zu betrachten. Die Auslegeart bestimmt die Zahl der benötigten Tarotkarten, welche vom Fragenden aus dem gesamten Deck, bisweilen auch aus dem großen Arkanum ziehen muss. Hierdurch sollen Lösungen für Probleme im Leben des Fragers ebenso gefunden werden wie Hinweise auf eine Verbesserung der Lebenssituation allgemein.

Zukunftstendenzen durch das Tarot erkennen

Auch eine Zukunftstendenz soll durch die Tarotlegung ersichtlich werden, wobei diese Tendenz stets aus dem derzeitigen Standpunkt abgeleitet wird. Ändert sich die Einstellung des Fragestellers zu einer Situation oder einer Begebenheit, kann er laut der Lehre des Tarot auch seine Zukunft verändern. Das Bild der Tarotlegung entbindet den Frager entsprechend nicht von einer Selbstverantwortung gegenüber seiner Lebensführung.

Die bekanntesten Tarotkartendecks sind das Raider-Waite-Tarot und das Crowley-Tarot. Seit einigen Jahren haben sich jedoch auch viele weitere Tarotkartendecks auf dem Markt etabliert, deren Nutzungs- und Deutungsmöglichkeiten jedoch nur geringfügig von den klassischen Tarotdecks abweichen.

Zigeuner- und Skatkarten

Nicht alle Kartenleger arbeiten mit dem großen Deck der Tarotkarten. Auch Skat- und Zigeunerkarten werden für die Kartenlegung genutzt und entsprechend ihrer Zahl ausgelegt sowie gedeutet. Hierbei entsteht für den Kartenleger ein Gesamtbild, aus welchem er die Sorgen, Probleme und Ängste, aber auch Hoffnungen und Zukunftstendenzen des Fragestellers ableiten kann.

Während die Deutung des Tarot den Schwerpunkt auf die Deutung der gezogenen Einzelkarten und Ihrer Position im aufgedeckten Kartenbild legt, werden bei Zigeunerkarten ebenso wie bei der Kartenlegung mit dem Skatblatt alle Karten ausgelegt. Durch das sogenannte "große Bild" wird die Deutung für den Fragenden anhand der Position der Personenkarte in weitreichenderen Zusammenhängen erfasst. Hierbei werden die Einzelkarten um die Personenkarte des Fragenden gedeutet sowie die Kombination von beieinanderliegenden Karten zur Deutungserklärung herangezogen.

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Orakel und Orakelsysteme

Orakel waren bereits in der antiken Welt bekannt und beliebt. Waren Sie früher jedoch vorrangig in Tempeln und in einem engen Zusammenhang mit der heidnischen Götterwelt präsent, finden sich heute zahlreiche Orakelarten, mit denen der esoterisch inspirierte Mensch Fragen zu sich selbst und seinem Leben zu beantworten trachtet. Waren es früher zumeist Priester und Priesterinnen der Götter, die sich in Trance um die Antwort der höheren Mächte bemühten, sind Orakel heute nahezu jedem interessierten Esoteriker zugängig, der sich über Meditation und Konzentration auf die Antworten des Orakels einlässt.

Orakel bieten unterschiedliche Möglichkeiten, Fragen einer Person zu ihrem Leben oder der Zukunft zu beantworten. So unterschiedlich wie die verwendeten Hilfsmittel sind auch die Antwortmöglichkeiten: von einfachen Ja- und Nein-Antworten bis hin zu umfangreichen Lebensdeutungen besteht ein großer Spielraum.

Pendel

Das Pendel gilt als eines der esoterischen Hilfsmittel, die aus dem Bereich der Divination (Wahrsagung, Ahnung, Prophezeiung) stammen. Mit dem Pendel sollen vorrangig Ja-Nein-Fragen beantwortet werden. Der Fragesteller konzentriert sich hierfür auf seine Frage an die höheren Mächte (Gott, Engel oder Naturkräfte) und erbittet sich eine Antwort. Der Ausschlag des Pendels gibt in zuvor festgelegter Art und Weise die Antwort auf die Fragestellung.

Zumeist wird vor der Befragung der Unterschied zwischen kreisenden und gerade schwingenden Pendelbewegungen als Antwortvarianten für Ja bzw. Nein genutzt. Bisweilen werden auch Pendelkarten für die Beantwortung komplexerer Fragestellungen eingesetzt. Dabei handelt es sich um Karten, auf denen ein beispielhafter Radius für das Pendels aufgezeichnet wurde, um in verschiedenen Teilbereichen des entstandenen Kreises Antwortoptionen zu platzieren. Da die Schwungbewegung des Pendels jedoch gegebenenfalls zwei Optionen anzeigt, wird zur Differenzierung der Antwort lediglich ein Halbkreis mit möglichen Antworten versehen.

Runen

Runen gelten als magische Schriftzeichen, die je nach Orakelmethode auf Holzstäben, Holztalern oder Steinen aufgebracht wurden. Das Runenorakel basiert auf den gleichnamigen, germanischen Schriftzeichen, welche mit unterschiedlicher Zeichenzahl überliefert sind. Das ältere Futhark bezeichnet eine Reihe von 24 Schriftzeichen ab, die auf die Zeit bis 500 n. Chr. zurückgehen. Das jüngere Futhark gilt als seit 700 n. Chr. präsent und wird je nach Ursprungsbereich mit 33 (angelsächsische Reihe) oder 16 (nordische Reihe) Runenzeichen angegeben.

Gedeutet werden Runen zumeist durch das Losen der Runen in bestimmter Zahl und deren Fall auf ein Runentuch. Die gezogenen Runen geben dem Deutenden anhand ihrer Position auf dem Tuch und ihrer eigenen Deutung Auskunft über die richtige Antwort für den Fragesteller.

Auch als Orakelkarten werden Runen heute häufig genutzt. Besonders bei den Runen teilen sich die Meinungen der spirituell mit ihnen arbeitenden: Während die einen die Symbole als gleichbleibend stark empfinden, beharren andere Anwender darauf, dass die Runen als magische Symbole dann besonders aussagekräftig sind, wenn das Runenset von Hand durch den Runenleser erstellt wurde.

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Klassische Astrologie

Die klassische Astrologie gilt als eines der ältesten Systeme der Esoterik und besaß zeitweilig sogar den Status einer anerkannten Wissenschaft. Bereits in der Antike stand das Wissen um den Lauf der Gestirne und deren Einfluss auf den Menschen in hohem Ansehen. Im Alten Orient, Vorreiter der Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse, wurde die Astrologie an Universitäten gelehrt; Astrologen von Königen und Kaisern als Berater engagiert.

Heute zählt man die Astrologie zu den Pseudowissenschaften, was bedeutet, dass sie einen wissenschaftlichen Ursprung besitzt, jedoch der modernen Definition des Begriffes "Wissenschaft" nicht standhalten. Die ehemals zur Astrologie zählende Astronomie gilt hingegen bis heute als moderne Wissenschaft.

Die Sternzeichen im Tierkreis

Die klassische Astrologie nimmt die Geburtsdaten eines Menschen für die Berechnung eines Horoskops. Anhand dieser Daten werden mittels Fachtabellen (Ephemeriden) die Gestirne zum Zeitpunkt der Geburt ermittelt und in eine kreisförmige Grafik eingetragen (Radix). In der Grafik werden entsprechend die Konstellationen der Gestirne zueinander mit den darum liegenden zwölf Sternzeichen in Zusammenhang gebracht.

Die zwölf aufeinanderfolgenden Sternzeichen im Jahreskreis sind Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische. Gemeinschaftlich werden sie als Tierkreis oder Zodiac bezeichnet. Als das Sternzeichen einer Person definiert man das Tierkreiszeichen, in welchem die Sonne im Radix Position bezieht. Den ersten Deutungspunkt im Radix zeigt jedoch das Tierkreiszeichen auf, welches den äußersten, linken Punkt im Radix besetzt. Hierbei handelt es sich um den Aszendenten.

Gestirne der klassischen Astrologie

Die in der klassischen Astrologie einbezogenen Gestirne waren ursprünglich Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn, die in der modernen Astrologie durch Uranus, Neptun und Pluto ergänzt werden. Darüber hinaus werden in manchen Astrologiesystemen auch Chiron und Lilith als Gestirne einbezogen, die jedoch nicht als Planeten im eigentlichen Sinne angesehen werden.

Neben der Einteilung des Kreises in die Sternzeichen werden darüber hinaus weitere Einteilungen vorgenommen, so beispielsweise die zwölf Häuser (nicht mit den Sternzeichen identisch), von denen jeweils drei die Quadranten bilden (Kreisviertel, die jedoch je nach Häusersystem unterschiedlich groß sein können).

Die jeweiligen Konstellationen geben dem Astrologen Hinweise auf grundlegende Talente, Fähigkeiten und Fertigkeiten einer Person. Diese Deutung wird als Geburtshoroskop bezeichnet und wird heute zumeist mittels geeigneter Astrologie-Software umgesetzt.

Horoskoparten der klassischen Astrologie

Je nach Fragestellung der Person, für die Geburtshoroskop berechnet wurde, verwendet der Astrologe unterschiedliche Horoskoparten, um dem Fragenden Hilfestellung bei der Problemsuche zu finden. In zwischenmenschlichen Bereichen werden Komposithoroskope genutzt, bei denen die Geburtshoroskope aller beteiligten Personen miteinander kombiniert werden. Zu den Komposithoroskopen gehört beispielsweise das Partnerschaftshoroskop.

Für Zukunftsprognosen wird die Geburtskonstellation einer Person mit den Planetenbewegungen des angedachten Zeitraums in Verbindung gesetzt. Somit sollen besondere Einflüsse in diesem Zeitraum im Vorfeld erkannt und von der fragenden Person berücksichtigt werden können. Hierzu zählen unter anderem Tages-, Monats- und Jahreshoroskope, die jedoch nicht mit den bekannten Zeitungshoroskopen verwechselt werden sollten.

Horoskope in Tageszeitungen und Magazinen zählt man gemeinhin zur Populärastrologie, die verallgemeinerte Daten aus den aktuellen Planetenbewegungen pauschalisiert. Zeitungshoroskope sind entsprechend auch sehr allgemein formuliert und dienen mehr der Unterhaltung denn der astrologischen Unterstützung.

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Chinesische Astrologie

Wie der chinesische Kulturkreis in Geschichte und Entwicklung vom europäischen Sprachraum abweicht, kann auch die Chinesische Astrologie nicht mit der bei uns seit Jahrhunderten bekannten klassischen Astrologie verglichen werden. Basiert die klassische Astrologie auf dem Verhältnis von Erde, Gestirnen und ihrem Lauf in Bezug auf die Sonne, konzentriert sich der Chinesische Tierkreis wie der Chinesische Kalender auf den Lauf des Mondes. Er wird entsprechend auch als lunares Astrologiesystem bezeichnet.

Für die Erstellung eines Chinesischen Horoskops nutzt der Astrologe neben den zwölf Tierkreiszeichen die Zuordnung von Polaritäten (Yin und Yang), die nach der chinesischen Tradition überlieferten fünf Elemente (Metall, Holz, Wasser, Feuer, Erde) und die Jahreszeiten. Darüber hinaus spielen die sogenannten Doppelstunden des Tages in der chinesischen Astrologie eine wichtige Rolle.

Der chinesische Tierkreis

Der chinesische Tierkreis umfasst in gleichbleibender Reihenfolge Ratte, Rind / Stier, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Schaf, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Die Chinesischen Tierkreiszeichen beherrschen jeweils für ein Jahr den restlichen Tierkreis und werden über die Zuordnung der anderen Horoskopaspekte wie Elemente, Polaritäten und Doppelstunden differenziert. Yin und Yang definieren darüber hinaus die in jedem Aspekt befindlichen Gegensätze von männlich / weiblich, gut / böse oder hell / dunkel.

Auch Gestirne spielen in der Fernöstlichen Astrologie eine wichtige Rolle, werden hier jedoch vorrangig mit den Elementen in Verbindung gebracht: Dem Metall wird die Venus zugeordnet, welche hier entsprechend auch als Metallstern bezeichnet wird. Jupiter zeigt seinen Einfluss als Holzstern; Merkur dient als Wasserstern, der Mars als Feuerstern, während der Saturn als Erdstern bezeichnet wird.

Das Chinesische Horoskop

Bei der Erstellung eines Horoskops nach der Chinesischen Astrologie bildet das jeweils herrschende Tierkreiszeichen den Mittelpunkt der Deutung. Von ihm ausgehend differenziert der Astrologe die jeweils zweijährige Herrschaft des Elementes sowie das Prinzip der Doppelstunden, denen im Lauf eines Tages ebenfalls je ein Tierkreiszeichen zugeordnet wird.

Entsprechend der zwölf Tierkreiszeichen in der Kombination mit fünf Elementen wiederholt sich der Zyklus des Chinesischen Horoskops alle 60 Jahre. Somit wird auch in der Chinesischen Astrologie für jeden Menschen ein vollkommen individuelles Horoskop erarbeitet, welches in keiner Weise mit dem eines anderen Menschen vergleichbar ist.

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Licht- und Energiearbeit

In der Esoterik werden Energie und Licht nahezu gleich gesetzt. Allem voran steht die Betrachtungsweise, dass der Mensch nicht nur aus einer materiellen (Körper-) Hülle besteht, sondern von einer vielschichtigen Energieaura umgeben ist. Der gesunde Mensch an Körper und Geist besitzt demnach eine gesunde, kräftige Aura, während die von Kranken und Erschöpften Lücken oder zumindest Unregelmäßigkeiten aufzeigt.

In der Licht- und Energiearbeit sucht die Esoterik nach Wegen, Schwächen der Aura auszugleichen und somit Geist und Körper der Person bei der Regeneration zu unterstützen. Zu diesem Themenbereich zählen neben der Betrachtung der Aura (beispielsweise durch Aurafotografie) auch aktive Systeme, mit denen höhere Mächte um Kraft und Beistand gebeten werden.

Meditation und Chakren

Viele Systeme der Lichtarbeit besitzen ihren Ursprung in fernöstlichen Lebensphilosophien. Hier geht man davon aus, dass der Mensch als Kanal durch die sogenannten sieben Chakren vom Energiefluss der kosmischen Energie durchströmt wird. Sind die Energieströme gestört, fühlt sich der Mensch unwohl oder krank. Diesem Umstand kann beispielsweise mittels Reiki und Meditationen Abhilfe geschaffen werden.

In der Meditation konzentriert sich der Lichtarbeiter auf seine innere Mitte, um den Energiefluss zu regenerieren. Bei Reiki begleitet das Auflegen der Hände die Reinigung des gestörten Energieflusses. Reiki wird durch unterschiedliche Einweihungen von Eingeweihten weiter gegeben, wobei die Meinung vertreten wird, dass jeder Mensch die Befähigung zur Selbstheilung mittels Reiki in sich birgt. Je nach Einweihungsgrad kann die Selbstheilung auf die Fremdheilung sowie die Fernheilung erweitert werden. Bekannteste Schule des Reiki ist das Usui-Reiki, welches auf den gleichnamigen Reikimeister zurückgeführt wird.

Engel und Gebete

Auch die Engelarbeit gilt als eine Form der Licht- und Energiearbeit. Hierbei werden unterschiedliche Engel als Personifikationen von Fähigkeiten, Kräften oder Talenten angesehen, welche den Lichtarbeiter in seiner Aufgabe unterstützen. Zumeist werden hierbei der persönliche Schutzengel oder Engel der höheren Hierarchien angesprochen (Seraphim, Cherubim, Throne - gelten als Berater des Himmels).

Der Kontakt zum persönlichen Schutzengel oder besonderen Energiemanifestationen wird mittels Meditationen und Gebeten umgesetzt. Die Kraft der Engel soll sich bei dieser Art der Energiearbeit auf den Hilfesuchenden übertragen und ihm somit Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Bisweilen wird die Energiearbeit mit Engeln auch durch Hilfsmittel unterstützt, beispielsweise in Form von Räuchermischungen, Heilsteinen oder Engel-Orakelkarten.

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Traumdeutung

In der Traumdeutung verschwimmen die Bereiche der spirituellen Arbeit mit denen der Psychologie. Zumeist greift die esoterische Traumdeutung auf Deutungselemente der psychologischen Traumarbeit zurück, durch die der Träumende eine Hilfestellung zum besseren Verständnis seines Innenlebens erhalten soll.

Gerade durch die Auseinandersetzung mit den persönlichen Fähigkeiten und Bedürfnisse, die im Kartenlegen und der Astrologie esoterisch dargelegt werden, findet der Esoteriker in der Traumdeutung weitere Ansatzpunkte, um mit sich selbst und seiner Umwelt ins Reine zu kommen. Der Weg zur inneren Zufriedenheit wird vom Esoteriker entsprechend auch über die Traumarbeit geleistet, in der sich die Psyche mit dem Tagesgeschehen und Gelerntem auseinandersetzt.

Träume und Visualisierung

Der Traum, an den sich der Träumer erinnert, steht zumeist symbolisch für Begebenheiten aus dem realen Leben: Schicksalsschläge, Probleme und Ängste sind häufig ebenso in der Traumwelt zugegen wie Wunschvorstellungen von Glück und Liebe. Nach vielen esoterischen Lehren kann der Träumer selbst aktiv in das Traumgeschehen eingreifen, indem er über Visualisierungen den Traum zurückruft.

Unter der Visualisierung versteht man in der Esoterik das bewusste, bildliche Vorstellen einer Situation, in diesem Fall des Traums, vor dem inneren Auge. Durch diese bewusste, teils auch meditative Visualisierung kann der Esoteriker das Traumgeschehen verändern und beispielsweise einen Angsttraum zu einem positiven Ende führen.

Ebenfalls weit verbreitet ist die Auffassung, mittels Visualisierung von positiven Begebenheiten und Geschehnissen selbige ins eigene Leben zu ziehen. Somit soll beispielsweise die Lösung von Problemen erleichtert werden, indem der visualisierte Traum auf die Psyche einwirkt und somit persönliche Hemmschwellen leichter überwinden lässt.

Traum und Deutung

Für eine Traumdeutung ist der Träumer aufgefordert, alle Aspekte des Traums für den Traumdeuter zu wiederholen. Orte, Gegenstände und Personen sind hierbei ebenso wichtig wie hervortretende Farben und Gefühle. Optimal für eine spätere Traumdeutung ist es, wenn der Träumer seine Träume umgehend nach dem Aufwachen notiert, da nur wenige Aspekte eines Traumes den Weg vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis bewältigen.

Anhand der Traumsymbolik, über welche es heute zahlreiche Bücher gibt, erklärt der Deuter anschließend den Traum und setzt ihn gemeinsam mit dem Träumenden in Bezug zur Realität, um Aufschluss darüber zu geben, welche Begebenheiten den Träumenden unbewusst beschäftigen.

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Räucherwerk

Nicht nur die Esoterik bedient sich an den Schätzen der Natur in Form von Räucherwerk. Auch die christlichen Kirchen, allen voran die Katholiken, nutzen Weihrauch als symbolische Verbindung zwischen der Erde und den höheren Mächten. Die Geschichte zeigt, dass selbst Römer und Griechen großen Wert darauf legten, ihren Göttern mit Wohlgerüchen Harze, Kräuter und Hölzer zu opfern.

Das Räucherwerk ist aus der Esoterik entsprechend kaum wegzudenken. Sind in den fernöstlichen Lebensphilosophien zumeist Räucherstäbchen verbreitet, finden sich in Anlehnung an die europäischen Kulturen der Geschichte Räuchergefäße, in denen auf glühender Holzkohle (heute zumeist Kohletabletten) feinstes Räucherwerk verbrannt wird.

Zarte Räucheraromen

Zumeist dient die Verwendung von Räucherwerk dem allgemeinen Wohlbefinden. Die Aromen der Harze und Räuchermischungen werden durch das Erhitzen an die Raumluft abgegeben. Dies kann je nach verwendetem Räucherwerk zur Entspannung dienen, aber auch als anregend und vitalisierend empfunden werden.

Vielfach wird auch einfach das angenehme Aroma geschätzt, welches die rein pflanzlichen Produkte verströmen. Loses Räucherwerk ist dabei in der Intensität leichter zu regulieren, während Räucherstäbchen einen langfristigeren Räuchergenuss ermöglichen.

Immer häufiger wird auch Räucherpulver angeboten, welches im Gegensatz zu Räucherstäbchen und dem herkömmlichen Räucherwerk keine Hilfsmittel in Form von brennbaren Holzstäbchen oder Holzkohle benötigt. Die Räucherpulver werden in einer Linie oder einer anderen Form auf einer feuerfesten Unterlage angebrannt und glühen selbsttätig weiter. Somit wird ausschließlich das Aroma des Räucherwerks an die Raumluft abgegeben.

Weihrauch für die Götter

Die Gründe für das Räuchern sind sehr unterschiedlich: Mal sollen die geräucherten Stoffe das Wohlbefinden und die Entspannung beim Meditieren erleichtern, ein anderes Mal sollen höhere Mächte mit dem Rauch geehrt oder gnädig gestimmt werden. Gerade in heidnischen Glaubensrichtungen, beispielsweise den modernen Hexen, werden mit unterschiedlichen Mischungen aus Kräutern, Harz und Holz verschiedene Zwecke verfolgt.

Die Magie der Kräuter soll beispielsweise Gesundheit oder Glück herbeizaubern. Das Räucherwerk wird im Ritual entsprechend seiner esoterischen Übereinstimmung eingesetzt. Blumen und Kräuter für den Beistand in Liebesdingen sind Venus zugeordnet, dem Planeten ebenso wie der Göttin der Liebe und Schönheit. Glück und Erfolg verheißt Jupiter, der mit Früchten und Hölzern geehrt wird. Die Harze der Kiefer sollen Merkur, den Gott des Handels, beglücken und Geschäften eine gute Basis bereiten.

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Heil- und Edelsteine

Edel- und Halbedelsteine faszinieren die Menschheit seit Jahrtausenden. Magische Steine finden sich in Mythen und Märchen zuhauf. Wertvolle Ritualgegenstände und Machtinsignien wurden mit seltenen Metallen und mit edlen Steinen geschmückt, um ihren hohen Wert auch materiell zu manifestieren.

In der Esoterik gelten diese Steine dabei nicht ausschließlich als Schmucksteine, sondern auch als symbolische Vertreter von Natur- und Heilkräften. Entsprechend der esoterischen Philosophie werden sie entsprechend als Heilsteine bezeichnet. Die energetischen Zuordnungen von Sternzeichen, Gestirnen, Elementen und göttlichen Energien umfasst auch die Heilsteine. Somit finden sich für die entsprechend zugeordneten Sternzeichen auch sogenannte Glücks- und Schutzsteine unter den Heilsteinen.

Heilende Kräfte aus edlen Steinen

Auch in der spirituellen Naturheilkunde kommt den Heilsteinen eine große Bedeutung zu. So bieten die Energien spezieller Steine Schutz und Genesung für einige Krankheitsbilder und -symptome, während anderen im psychischen Bereich Heilwirkung zugeordnet wird. Der Amethyst gilt beispielsweise als hilfreich bei Depressionen und soll zeitgleich vor falschen Freunden schützen. Der Leopardenjaspis gilt als harmonisierend auf alle Sternzeichen, während dem roten Jaspis Wundheilungsförderung nachgesagt wird wie eine Wirkung als Schutzstein für Widder und Skorpion.

Das Falkenauge hingegen gilt als Schutzstein des Wassermanns (steht unter anderem für Offenheit) und soll als Talisman für einen geschärften Blick sorgen, spirituell den Blick für das Wesentliche öffnen, umgekehrt hingegen den "Bösen Blick" anderer abwehren. Als Heilstein wird er bei Augenleiden sowie entzündlichen Erkrankungen im Bereich der Augen und des Kopfes eingesetzt. Vergleicht man die Nutzungsweisen des Falkenauges in seiner Vielfalt, wird deutlich, wie eng die Entsprechungen der Esoterik miteinander verknüpft sind.

Heilsteinenergien im Alltag

Zumeist werden Heilsteine als Schmucksteine, Donuts oder Handschmeichler vom Nutzer getragen. Durch die einfache Handhabe ohne Nebenwirkungen eignen sich Heilsteine für Jung und Alt und können täglich den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden. Um die heilenden Energien der Steine effektiver zu nutzen, empfehlen viele Esoteriker die Verwendung von Bleikristallen oder Hämatiten, um die Heilsteine nach der Nutzung wieder aufzuladen. Beiden Steinarten wird die Fähigkeit zugeschrieben, negative Energien zu neutralisieren und dem gereinigten Stein seine ursprüngliche Kraft zurückzuführen.

Große Mengen eines Heilsteines kann man auch für die Herstellung von Edelsteinwasser verwenden, bei der nicht nur die Mineralien der Steine in potentierter Form (vergleichbar mit der Homöopathie) abgegeben, sondern auch die energetischen Kräfte der Heilsteine an das Wasser übertragen werden. Nach diesem Vorbild finden sich inzwischen zahlreiche Produkte wie beispielsweise Kosmetika mit energetisiertem Wasser oder Rührlöffel und Zepter zur Energetisierung von Getränken und Speisen.

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Naturgeister

Im Rahmen einiger spiritueller Strömungen geht man in der Natur sowie der Lebensumgebung davon aus, dass jedes Lebewesen von Mensch über Tier bis hin zu Pflanzen beseelt ist. Solche personifizierten Manifestationen finden sich unter anderem in Naturgeistern. Geistwesen der Natur gelten als Hüter und Bewahrer der jeweils innewohnenden Naturkräfte. So geben erst Baumgeister und Elfen dem Wald sein natürliches Gefüge und den Einklang innerhalb der Natur. In vielen modernen Glaubensphilosophien werden auch Parallelen zwischen Naturgeistern des Heidentums und den christlich geprägten Engeln gezogen.

Zumeist ungern sieht die Esoterik hingegen die Verniedlichung einiger Naturgeister wie beispielsweise Elfen und Feen, wie es in Märchen und zahlreichen Film- und Buchgeschichten der Fall ist. Hier wird eine grundlegende Differenzierung zwischen Spiritualität und Fantasie bevorzugt.

Kraft der Naturgeister

Elfen, Gnome, Nymphen, Feen, etc. Diese Bezeichnungen sind den meisten Menschen noch aus den Märchen der Kindheit bekannt. Die Kraft der Naturgeister gilt als eine der größten Mächte bei allen Formen der spirituellen Arbeit. Sie werden in Meditation und Orakeln um Antwort gebeten, stellen dem Esoteriker Aufgaben für die persönliche Weiterentwicklung und geben Pflanzen ihre typischen Eigenschaften.

Naturgeister unterliegen dabei stets den Gesetzen der Natur, die sich bisweilen dem Verständnis des Menschen aufgrund dessen unzureichenden Einklangs entzieht. Zwang und Hinterlist lassen die feinstofflichen Wesen verschwinden. Die Basis für die spirituelle Arbeit mit Elfen und anderen Naturgeistern wird dabei stets mit Respekt gegenüber der Natur in all ihren Facetten beschrieben sowie der Bereitschaft, sich vollständig auf die natürlichen Gesetze des Kosmos und der Natur einzulassen.

Naturgeister in Mythen und Sagen

In zahlreichen Sagen- und Mythenkreisen finden sich Hinweise auf Naturgeister, die mal groß, mal klein, mal hässlich, mal sagenhaft schön, mal liebevoll, mal unsagbar grausam beschrieben werden. Jede Region der Welt besitzt Ihre eigenen Überlieferungen, von denen sich viele bis in die heutige Zeit erhalten haben.

Die meisten unverfälschten Überlieferungen stammen aus Island, Irland, Schottland und einigen skandinavischen Ländern. Hier ist der Glaube an Naturgeister bis in die Moderne präsent - so gibt es in Island beispielsweise eine "Elfenbeauftragte", die im offiziellen Auftrag der Stadt Reykjavik das Bauamt bei Fragen zum Kulturgutschutz klärt, um die Störung von Elfenpopulationen durch Baumaßnahmen zu verhindern.

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Paganismus

Unter Paganismus oder Heidentum werden verschiedene religiöse Strömungen der Naturreligionen zusammengefasst. Allen gemeinsam ist der Glaube an viele Götter, die zumeist auf einem kulturell überlieferten Sagenkreis basieren. Hierin finden sich häufig auch Hinweise auf die Welt der Naturgeister, die in einem Glauben an eine beseelte Natur ihren festen Platz haben. Die Verehrung der Ahnen besitzt ebenso einen festen Platz im heidnischen Glauben wie moralische Werte, wie beispielsweise Ehre, Treue und Familien- bzw. Stammeszusammenhalt.

Durch fehlende, schriftliche Aufzeichnungen ist die genaue Konstruktion des Kelten- und Germanentums bisweilen schwierig. Mündliche Überlieferungen waren hier üblich, eine Lehrzeit von bis zu 10 Jahren gang und gäbe. Bekannt ist hingegen insbesondere die große Bedeutung, die Kelten wie Germanen in ihren Druiden, Schamanen und Priestern sahen.

Naturreligionen in aller Welt

Im europäischen Raum finden sich vor allem der keltische Glaubensweg, aus dem der moderne neo-keltische Paganismus entstand, sowie der germanische Götterglaube, dessen Überlieferungen durch den Nationalsozialismus missbraucht wurden und den modernen neogermanischen Paganismus immer wieder in ein falsches Licht rücken.

Einen ganz eigenen Weg gehen die amerikanischen oder australischen Naturreligionen. Ihre Anhänger unterlagen einer anderen Art der Verfolgung durch die Christen, als es der Paganismus im europäischen Sprachraum erlebte. So konnten in diesen Bereichen unverfälschte Überlieferungen bis in die Moderne gerettet werden.

Heidentum im Lauf der Gezeiten

Durch die Verbreitung des Christentums galt bald jeder Nichtchrist als Heide, was eine abwertende Bezeichnung für die "nicht"- oder angeblich "falsch"-gläubigen Menschen darstellen sollte. Durch die Herabwertung der anderen bemühte sich das Christentum, sich selbst emporzuheben.

Dies wurde insbesondere in den kultivierteren Zivilisationen deutlich, da die meisten heidnischen Völker und Glaubensgruppen sich mehr von der Natur denn von den sich bildenden Städten angezogen fühlten. Die daraus resultierende innere Entfernung zwischen Städtern und Naturvölkern, "zivilisierten Christen" und "heidnischen Dorfbewohnern" führte zu einem wachsenden Misstrauen, der von der Kirche geschürt und schlussendlich im Kampf der Hexen- und Heidenverfolgungen endete.

Rückkehr des Heidentums

Eine Renaissance erlebten die Naturreligionen, allen voran die skandinavisch-germanischen Traditionen sowie die Strömungen der keltischen Überlieferungen, ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts, wenngleich das Wissen entsprechend dem Ursprung der Esoterik als Geheimlehre, im Verborgenen weiter gegeben wurde.

Nach weiteren zweihundert Jahren begründete das spirituelle Wassermannzeitalter einen großen Umbruch in der Esoterikwelt. Das Wassermannzeitalter galt und gilt als von der Energie des Sternzeichen Wassermann beseelt, dessen besondere Eigenschaften mit Rebellion, Erneuerung und Veränderung zum Guten beschrieben werden. Dies ermöglichte den freieren Umgang mit den Naturreligionen und das offene Bekenntnis zu den alten Glaubensweisen, die durch größere Toleranz und Individualisierung der Gesellschaft immer mehr Anklang fanden.

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Hexen und Magie

Hexen und Magie gehören für die meisten Menschen in jedem Bereich zusammen: In Märchen und Geschichten hat sich das Bild von der bösen Hexe eingeprägt, die mit ihrer Magie anderen schadet und mit dem Teufel im Bunde ist. Auf dem Besen fliegend macht die Hexe Jagd auf Kinder und braut in ihrer Hexenküche manch giftiges Gebräu.

Moderne Hexen sind jedoch anders: Jung und jung gebliebene Frauen (aber auch Männer), spirituell und doch bodenständig sowie stets darauf bedacht, im Einklang mit der Natur zu leben. Und natürlich will sie mittels Magie keinen Schaden, sondern Nutzen bringen. Nicht umsonst lautet das Credo der meisten Hexen: Alles, was du aussendest, kehrt dreifach zu dir zurück.

Hexen der Vergangenheit

Wer früher eine Hexe war, ist bei Betrachtung der Geschichte einfach geklärt: Jede Frau, vereinzelt jedoch auch Männer, die sich nicht unter das Joch der Gesellschaft fügen wollte, selbstbestimmt oder gar mit der Natur und dem Heilwissen der Kräuter lebte, konnte im Auge des Umfeldes zur Hexe gemacht werden - völlig unabhängig von gesellschaftlichem Stand, Aussehen und persönlichen Eigenschaften. Die Folgen waren verheerend. Bis heute gibt es keine genaue Zahl, wie viele Menschen dem Hexenwahn zum Opfer fielen. Allein in Europa spricht man von Hunderttausenden.

Moderne Hexen hingegen bewegen sind in einer toleranteren Gesellschaft. Die meisten richten ihr Leben nach den Grundprinzipien der Naturreligionen aus oder den ähnlichen Regeln der Hexenreligion, auch Wicca genannt. Zahlreiche Wiccaströmungen haben sich weltweit entwickelt. Nicht wenige Hexen jedoch gehen auch christliche Wege und üben ihre Magie mit Hilfe von Licht- und Engelarbeit.

Magie - zwischen Natur und Göttlichkeit

Die Magie der Hexen unterscheidet sich deutlich von illusorischen Zaubereien. Durch Mythen, Märchen und Geschichten wurde das Bild der Magie in der Gesellschaft verzerrt. Fragt man Hexen nach der Wirkungsweise der Magie, erklären sie diese zumeist mit der Anrufung kosmischer Energien, beispielsweise bei Lichtarbeit und meditativen Ritualen. Wie in einem Gebet werden bei magischen Ritualen göttliche Mächte um Beistand gebeten, um ein Ziel oder eine Problemlösung zu erreichen.

Magie macht keinen Hund zum Hasen, Magie ist die Nutzung der göttlichen Kräfte unter Berücksichtigung des kosmischen Gleichgewichtes. So nutzen Hexen zahlreiche Arbeitsmethoden, die weitestgehend alle im Bereich der Esoterik ihren Ursprung finden: Kartenlegen und Pendeln für die Unterstützung des Gegenübers bei Problemen, Heilsteine und Kräuterwissen für Gesundheit und Wohlbefinden, Licht- und Engelarbeit und vieles mehr sind das Handwerkszeug magisch arbeitender Hexen.

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