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Digitale Fotografie und Video 

Einführung

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Und genau das ist es, worum es auf dieser Website geht, um Fotografie. Immer mehr Menschen entdecken das Hobby Fotografie für sich und so kommt es auch, dass immer mehr Menschen auf der Suche nach umfassenden Informationen zu diesem Thema suchen. Lassen Sie sich gesagt sein, Ihre Suche hat jetzt ein Ende, denn Sie sind bei uns!

Lernen Sie alles über die verschiedenen Arten von Kameras oder klicken Sie sich in die Kategorie Bildverarbeitung rein. Dort können Sie nachlesen, wie sie einfach mehr aus Ihren Bildern herausholen oder diese ins rechte Licht rücken können. Selbstverständlich finden Sie bei uns alle Neuerungen und können schnell und einfach nachvollziehen, wie sich die Fotografie im Wandel der Zeit weiterentwickelt hat.

Aber auch die klassischen Möglichkeiten wie das Knipsen mit der Spiegelreflexkamera werden hier behandelt, wobei sich der Fokus auf die digitalen Ausführungen richtet. Sollten Sie sich in Ihrem Hobby weiterentwickeln wollen, finden Sie auch zahlreiche Tipps und Tricks, welche Sie in Ihre praktischen Erfahrungen einfließen lassen können.

Lernen Sie, wie Sie eine digitale Bildbearbeitung am besten angehen, und entdecken Sie digitale Camcorder als natürliche Weiterentwicklung des Fotos. Kurz gesagt: Klicken Sie sich durch die Welt der digitalen Fotografie!

Inhaltsverzeichnis

Digitale Revolution

Gegen Ende der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts begann sich in der Fotografie eine Revolution anzubahnen. Über Jahrzehnte hatte sich der analoge Fotoapparat sowohl bei Hobbyfotografen als auch bei ambitionierten Amateuren als Standard etabliert. Zur Speicherung der Bilder wurde ein Film verwendet, der später in einer Dunkelkammer entwickelt werden musste. Für unterschiedliche Anforderungen gab es verschiedene Filme. Erfahrene Fotografen entwickelten ihre Bilder selbst, während Hobbyknipser Fotostudios oder Services von Drogerie- und Supermärkten in Anspruch nahmen, um Papierabzüge ihrer Fotos zu bekommen.

Bereits in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es erste Schritte in Richtung Digitalfotografie, welche jedoch keine Marktreife erzielen konnten. Den ersten wegweisenden Schritt in Richtung digitale Fotografie machte die Entwicklung des Personalcomputers und dessen Etablierung im privaten Bereich der Menschen. Die Herstellung von Computern für den breiten Absatz in der Bevölkerung begann zu Beginn der 90er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts, etwa zehn Jahre später gehörte mindestens ein Gerät zur Grundausstattung der meisten Haushalte der westlichen Welt. Da digitale Fotografie ohne Computer nur sehr schwer zu realisieren ist, war dies die Voraussetzung für die Durchsetzung der digitalen Kameras und die beginnende Ablösung des analogen Fotoapparates.

Die ersten Kameras für den Consumer kamen um die Jahrtausendwende auf den Markt und waren zunächst sehr teuer und, bezogen auf die Technik, nicht besonders leistungsfähig, sodass sie zunächst keine echte Konkurrenz zum analogen Fotoapparat darstellten. Die Auflösung von etwa einer Million Pixel war viel zu gering für große Fotoabzüge, das Bildrauschen war enorm, die Displays klein und mit geringer Auflösung. Trotzdem kauften technikbegeisterte Menschen die neuen Kameras und erlebten ein völlig neues Gefühl beim Fotografieren: Das Bild konnte sofort nach der Aufnahme betrachtet, schlechte Bilder sofort gelöscht und ein weiteres Mal aufgenommen werden. Auf dem heimischen PC erschienen die Fotos in guter Qualität auf dem Bildschirm, konnten auf CD gebrannt und im Fernseher angeschaut oder per E-Mail an Freunde oder die Familie geschickt werden. Auf die kleinen Speicherkarten der Kameras der ersten Generationen passten zwar kaum mehr Fotos als auf einen handelsüblichen Film, jedoch konnte man den Inhalt auf den Computer laden und die Speicherkarte stand wieder zur Verfügung.

Dass der Kauf von Filmen und die Entwicklung mit den damit verbundenen Kosten nunmehr wegfiel, ist einer der wesentlichen Gründe für den rasanten Siegeszug der digitalen Fotografie. Die Kameras wurden immer besser, und als Canon im Herbst 2003 mit dem Modell EOS 300D die erste digitale Spiegelreflexkamera für den Amateur zu einem gegenüber der Konkurrenz fast um die Hälfte reduzierten Preis auf den Markt brachte, war der Durchbruch geschafft.

Heute gilt die Einführung der digitalen Technik in der Fotografie als Revolution. Jeden Tag werden weltweit Milliarden von Bildern fotografiert, und nach anfänglichem Zögern haben mittlerweile auch Profifotografen ihr Equipment auf Digital umgestellt. Analoge Kameras sind zwar noch erhältlich, die Produktion wird jedoch zunehmend eingestellt.

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Die Bildverarbeitung

Die digitale Technik bietet alle Möglichkeiten, welche man vom Fotografieren mit analogen Kameras gewohnt ist. Die Bildqualität bezeichnen ambitionierte Profis mitunter als schlechter, jedoch ist dies inzwischen eine Sache des guten Geschmacks, die aktuellen digitalen Kameras machen auch im unteren und mittleren Preissegment beeindruckende Fotos von hoher Qualität. Negativ wird dem digitalen Bild von Kennern mitunter angelastet, dass die Körnung fehlt, welche bei einem analogen Film oftmals zur Bildgestaltung eingesetzt und als kreativ empfunden wurde. Das Pendant in der digitalen Fotografie ist das Bildrauschen, welches eher einen negativen Beigeschmack hat. Inzwischen steckt in den digitalen Kameras jedoch hochwertige Computertechnik, welche das Bildrauschen auf ein Minimum reduzieren soll. Die Qualität einer digitalen Kamera wird häufig danach beurteilt, wie ihr Verhalten bezüglich des Bildrauschens ist.

Die Technik, mit der eine digitale Kamera ein Foto aufnimmt, unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von ihrem analogen Vorgänger. Die Aufgabe des Films übernimmt in der digitalen Fotografie der Bildsensor. Hierbei handelt es sich um ein lichtempfindliches Bauteil im Inneren der Kamera, auf dessen Oberfläche sich die Pixel befinden. Je mehr Pixel die Kamera hat, desto höher ist die Auflösung. Die Pixel allein sagen jedoch nichts über die Bildqualität aus. Das Problem ist, dass die Sensoren nur bei den teuren Spiegelreflexkameras mit Vollformatsensor die gleiche Größe wie ein Film im Kleinbildformat haben (36x24mm). Bei allen anderen Kameras ist der Sensor kleiner. Der Megapixelwahn, mit dem viele Hersteller für ihre Produkte werben, führte dazu, dass immer mehr Pixel auf die kleinen Sensoren gepresst wurden. Der geringe Abstand der einzelnen Pixel zueinander erhöhte das Bildrauschen, welches vom Bildprozessor der Kamera wieder reduziert werden muss. Eines der Kriterien für eine gute Bildqualität ist heute somit nicht mehr die Anzahl der Megapixel, sondern das Rauschverhalten der Kamera. Arbeitet der Bildprozessor auf diesem Gebiet hervorragend, dann hat die Kamera eine sehr gute Bildqualität.

Der Film in einer analogen Kamera diente gleichzeitig zur Speicherung des Bildes. Es gab verschiedene Filme mit bis zu 36 Bildern. Eine Anzeige an der Kamera gab Auskunft darüber, wie viele Bilder noch aufgenommen werden können beziehungsweise wie viele bereits aufgenommen wurden. War der Film voll, musste er zum Entwickeln gebracht werden. Einen Film kennt die digitale Fotografie nicht, den Part der Speicherung übernimmt in der Regel eine Speicherkarte, welche in den Fotoapparat eingesetzt wird. Einige Modelle verfügen auch über eine fest eingebauten internen Speicher. Das aufgenommene Bild wird auf der Speicherkarte oder im internen Speicher der Kamera abgelegt. Speicherkarten der neuesten Generation haben so viel Platz, dass eintausend Bilder und mehr in höchster Aufnahmequalität darauf abgelegt werden können. Auskunft darüber gibt eine Anzeige, welche in der Regel die Bilder anzeigt, welche noch aufgenommen werden können. Ist die Speicherkarte voll, müssen die Bilder auf einen Computer übertragen werden. Dann kann die Karte gelöscht werden und ihre volle Kapazität steht für neue Fotos zur Verfügung.

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Viele Einstellungsmöglichkeiten

Alle digitalen Kameras verfügen über ein mehr oder weniger umfangreiches Kameramenü. Über dieses Menü können zahlreiche Parameter eingestellt werden. In der analogen Fotografie benötigte man für unterschiedliche fotografische Anforderungen verschiedene Filme. Eine digitale Kamera kommt jedoch ohne einen Film aus: die Möglichkeiten sind jedoch wesentlich vielfältiger und einfacher, weil sie durch verschiedene Menüeinstellungen vorgenommen werden können. Für die Aufnahme eines scharfen und optimal belichteten Bildes kommen viele Faktoren zusammen, welche ausschlaggebend dafür sind, ob das Foto gelingt oder nicht. Für die Wahl des Bildausschnittes und die Komposition des Bildes ist das Zusammenspiel von Blende und Verschlusszeit entscheidend. Bei digitalen Spiegelreflexkameras wird auf diese Weise auch die Schärfentiefe beeinflusst. Blende und Verschlusszeit können bei den meisten Kameras über Menüeinstellungen manuell gewählt werden. Für die Lichtempfindlichkeit wurden in der analogen Fotografie verschiedene Filme benutzt. Bei einem digitalen Fotoapparat kann die ISO-Empfindlichkeit auf die tatsächlich vorhandene Lichtmenge abgestimmt werden. So sind Aufnahmen aus der Hand auch bei schwachen Lichtverhältnissen möglich. Wichtig für die Schärfe des Bildes ist eine exakte Fokussierung. Die meisten Kameras bieten verschiedene Autofokus-Modi, welche manuell an die fotografische Situation angepasst werden können. Zudem ist es möglich, einen Bereich auszuwählen, auf den der Autofokus gelegt werden soll. Verschiedene Messmodi wie Mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung oder Mehrfeldmessung erlauben eine exakte Fokussierung, welche auf eine bestimmte Stelle des Bildes ausgerichtet ist. Weitere Einstellungsmöglichkeiten an digitalen Kameras betreffen die Bildqualität und die Bildspeicherung. Zudem kann die Bildreihenfolge ausgewählt werden: Manchmal ist der Einzelaufnahmemodus sinnvoller, für Objekte, sie sich schnell bewegen, sollte man die Reihenaufnahme auswählen. Für eine exakte Darstellung der Farben ist ein perfekter Weißabgleich Voraussetzung. Dieser dient zudem auch einer besonderen Bildgestaltung. Bei vielen Kameras stehen spezielle Voreinstellungen für verschiedene Lichtbedingungen zur Verfügung, darüber hinaus kann bei einigen Modellen die Farbtemperatur direkt eingestellt werden.

Für die Wahl des Bildausschnittes haben nur noch hochwertige Kameras einen optischen Sucher. Bei den meisten Modellen übernimmt diese Aufgabe ein fest installierter oder schwenkbarer Bildschirm, welcher den Blick durch das Objektiv erlaubt und den Bildausschnitt live und in Farbe anzeigt. Durch Veränderung der Kameraposition oder durch das Zoomen kann der Bildausschnitt verändert werden.

Alle genannten Einstellungen nimmt die Kamera im Automatikmodus selbstständig vor, was für ungeübte Fotografen und für Schnappschüsse sehr hilfreich ist. Motivprogramme für bestimmte Aufnahmesituationen wir Portrait, Landschaft, Aktion oder Nachtaufnahme stellen die Kamera automatisch auf die jeweiligen Parameter ein.

Berufsfotografen arbeiten ausschließlich mit manuellen Einstellungen, aus diesem Grund haben Profikameras in der Regel keine Motivprogramme, sondern nur Optionen für manuelle Einstellungen. Konsumerkameras unterscheiden sich in Amateuer- und Semiprofimodelle. Einfache und preiswerte Hobbykameras können ausschließlich mit einer Automatik betrieben werden und haben nur wenige manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Modelle für den ambitionierten Amateur bieten in der Regel eine Motivwahl und manuelle Einstellungen an. Kameras für den Semiprofi verzichten auf die Motivprogramme und verfügen über eine Vollautomatik für den Einstieg sowie eine abgespeckte Variante der oftmals wesentlich teureren Modelle für den professionellen Fotografen. Diese reicht jedoch für die Anforderungen des Semiprofis vollkommen aus. Nachfolgend sollen die Kameraklassen im Einzelnen vorgestellt werden.

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Kompaktkameras

Die wichtigsten Merkmale einer digitalen Kompaktkamera sind kleine Abmessungen, ein geringes Gewicht und ein fest installiertes Objektiv. Das rückseitige Display ist im Durchschnitt drei Zoll groß und von unterschiedlicher Auflösung. Hier gilt, dass sich die Möglichkeiten der Beurteilung des Bildes mit höherer Auflösung verbessern. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der Monitor entspiegelt ist und nicht zu stark reflektiert. Bei Aufnahmen im Sonnenlicht kann es sonst zu Problemen bei der Wahl des Bildausschnittes kommen, wenn man nämlich auf dem Display nichts mehr erkennen kann.

Der Bildsensor bei digitalen Kompaktkameras ist im Vergleich zum Kleinbildformat sehr klein. Mitunter hat er nur eine Größe von 8x6cm. Da auch digitale Kompaktkameras in der Regel eine Auflösung von mehr als 10 Millionen Pixel haben, führt dies vor allem bei preiswerten Modellen zu starkem Bildrauschen, welches sich vor allem bei Fotos deutlich bemerkbar macht, welche unter schwachen Lichtverhältnissen aufgenommen wurden. Aus diesem Grund sollte man bei einer digitalen Kompaktkamera weniger auf die Anzahl der Megapixel als auf das Rauschverhalten des Bildsensors und damit auf die Bildqualität achten. Digitale Kompaktkameras gibt es für verschiedene Einsatzgebiete. Für den Hobbyfotografen sind viele Modelle erhältlich, welche verschiedene Farben und Ausstattungsmerkmale haben. Neben der Qualität des Displays sollte man auf ein gutes und lichtstarkes Objektiv achten. Viele Kameras verfügen über ein Zoomobjektiv, welches vom Weitwinkel- bis zum Telebereich viele fotografische Situationen abdeckt. Dies ist bei einer digitalen Kompaktkamera besonders wichtig, da die Möglichkeit des Objektivwechsels nicht besteht.

Für den Outdoorbereich gibt es verschiedene Modelle, welche wasser- und staubdicht sind. Der Fotograf erspart sich so die Anschaffung eines wasserdichten Gehäuses, welches oftmals genauso teuer ist wie die Kamera selbst. Wasserfeste Kameras können zum Baden oder Tauchen mitgenommen werden und eröffnen völlig neue Möglichkeiten in der Bildgestaltung. Zudem sind sie stoß- und staubfest und können somit überall hin mitgenommen werden. Umwelteinflüsse schaden ihnen ebenso wenig wie das Runterfallen. Für Menschen, die stylische Produkte liebe, gibt es Kameras in einem schicken Design. Nahezu alle Farben sind erhältlich, und auch ungewöhnliche Formen werden mitunter angeboten. Viele Kameras sind sehr schlank konstruiert und wirken sehr edel.

Da eine Kompaktkamera auf den Hobbyfotografen zielt, sind die manuellen Einstellungsmöglichkeiten gegenüber anderen Kameraklassen begrenzt. Dafür bieten viele Modelle zahlreiche Motivprogramme für jede erdenkliche Situation, welche zuverlässig ihren Dienst verrichten. Ein besonderes Feature digitaler Kompaktkameras ist der Videomodus. Mit vielen Modellen kann man Videos in hochauflösender Qualität drehen und benötigt so für Fotografie und Video nur noch ein Gerät.

Digitale Kompaktkameras gibt es in vielen unterschiedlichen Preisklassen. Vorserienmodelle sind oftmals sehr hochwertig und dennoch günstig. Da der Kameramarkt ständig in Bewegung ist, kommen im Jahresverlauf viele verschiedene Modelle mit unterschiedlicher Ausrichtung auf den Markt, die eine sehr gute Bildqualität haben und leicht zu bedienen sind.

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Bridgekameras

Eine digitale Bridgekamera soll, wie es der Name schon sagt, eine Brücke schlagen zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflexkamera. Diesen Anspruch bemerkt man sofort an der Bauweise einer Bridgekamera. Während eine Kompaktkamera klein und leicht ist, bringt die Bridgekamera mehr Gewicht auf die Waage und ähnelt vom Aussehen her einer Digitalen Spiegelreflexkamera. Auch die Bedienelemente sind ähnlich, es gibt Motivprogramme sowie viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten, sodass sich Bridgekameras für Amateure und Semiprofis gleichermaßen eignen.

Während der anspruchsvolle Amateur vor allem wegen der Handlichkeit und der vielen manuellen Optionen zur Bridgekamera greift, haben Fotografen und Semiprofis oftmals eine Bridgekamera als Zweikamera in ihrem Gepäck. Im Gegensatz zur Digitalen Spiegelreflexkamera ist sie leichter und handlicher, wobei die Bedienung ähnlich ist. Wenn man dem Hersteller treu bleibt, muss man sich nicht neu einarbeiten.

Eine Bridgekamera hat in der Regel einen größeren Sensor, durch diesen wird das Problem des Bildrauschens minimiert. Die Anzahl der Megapixel liegt im Bereich der kompakten und der Spiegelreflexkameras. Dass diese auf dem Sensor mehr Platz haben, kommt der Bildqualität natürlich zu Gute. Das Objektiv ist an einer Bridgekamera fest installiert und verfügt bei vielen Modellen über einen sehr großen Zoombereich. Dies hat vor allem gegenüber der digitalen Spiegelreflexkamera den Vorteil, dass man nur ein Gerät mitnehmen und auch unterwegs keinen Objektivwechsel vornehmen muss. Man kann spontan und vielseitig fotografieren. Wichtig ist, dass es sich um einen optischen Zoom handelt, denn ein digitaler Zoom verändert lediglich den Bildausschnitt, und dies geht immer zu Lasten der Auflösung, welches sich, je nach Zoombereich, um die Hälfte und mehr verringern kann.

Dass die Bridgekamera gegenüber der Kompaktkamera ein höheres Gewicht hat, sehen viele Nutzer als Vorteil. Die Kamera liegt griffiger in der Hand als eine Kompakte und kann bei ungünstigen Lichtverhältnissen durch das Gewicht ruhiger gehalten werden. Aktuelle Modelle verfügen über einen Bildstabilisator, welcher es erlaubt, auch bei schlechten Lichtverhältnissen und längeren Verschlusszeiten aus der Hand zu fotografieren. Auch hier sollte man darauf achten, dass es sich um einen optischen Bildstabilisator handelt, denn die Leistung eines elektronischen Bildstabilisators kann sich negativ auf die Bildqualität auswirken.

Viele Bridgekameras haben ein dreh- und schwenkbares Display, welches in ungünstigen Aufnahmesituationen sehr vorteilhaft und flexibel ist. Einen Sucher bieten viele Modelle, meistens ist dieser jedoch elektronischer Bauart. Dies bedeutet, dass das Bild elektronisch in Farbe dargestellt wird. Er hat nicht die Qualität des optischen Suchers einer digitalen Spiegelreflexkamera und eignet sich in erster Linie für Situationen, bei denen das Motiv auf dem rückseitigen Display aufgrund der Sonneneinstrahlung nicht richtig abgelesen werden kann oder aber, wenn man Akkustrom sparen möchte.

Auch digitale Bridgekameras verfügen über einen Videomodus, welcher bei vielen Modellen HD-Qualität hat. Die Aufnahmen werden ebenso wie die Fotos auf der Speicherkarte abgelegt.

Eine Bridgekamera liegt preislich zwischen der Kompaktkamera und der digitalen Spiegelreflexkamera. Nahezu alle führenden Hersteller haben mindestens ein Modell im Programm, sodass die Auswahl groß ist und jeder ein für seinen Geschmack und seine Anforderungen passendes Modell finden wird.

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Systemkameras

Die neueste Kamerageneration erobert derzeit den Markt und konnte sich sehr schnell etablieren. Die Systemkameras sind klein und kompakt, verfügen jedoch über größere Sensoren als die Kompaktkameras und, was das Besondere ist, sie haben kleine und leichte Wechselobjektive. Immer mehr Hersteller nehmen eine Systemkamera in ihre Modellreihen auf und setzen dies ganz unterschiedlich um. Die meisten Kameras ähneln dem Spiegelreflexsystem: Man kauft einen Body und setzt das gewünschte Objektiv mittels eines Bajonettanschlusses an diesen an. Einige Hersteller teilen sich einen Standard, sodass die Auswahl an Objektiven sehr viel größer ist.

Es gibt jedoch auch Modelle, bei denen man nicht nur das Objektiv wechselt, sondern das gesamte Kamerasystem. Diese so genannten Modulkameras bestehen aus einem griffigen Gehäuse und einem Modul mit Objektiv und Sensor, welches an das Gehäuse gekoppelt wird. So kann die Elektronik der Kamera besser auf das jeweilige Objektiv und die Aufnahmesituationen abgestimmt werden.

Entscheidet man sich für ein Kamerasystem, welches neu auf dem Markt ist, kann es sein, dass man auf ein gewünschtes Objektiv oder entsprechendes Zubehör eine Zeitlang warten muss, da bei vielen Herstellern von der Ankündigung eines Produkts bis zu dessen Verkaufsstart in Deutschland oder Europa eine ganze Zeit vergehen kann.

Eine Systemkamera wird über ein großes und hoch auflösendes LCD-Display bedient, welches bei den meisten Modellen dreh- und schwenkbar ist und so auch außergewöhnliche Aufnahmesituationen sehr gut meistert. Bei einem berührungsempfindlichen Display wird die Kamera über den Touchscreen bedient, andere Kameras haben zu diesem Zweck Knöpfe oder einen Joystick, welcher durch die Menüpunkte führt. Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr vielseitig und stehen denen einer digitalen Spiegelreflexkamera in vielen Bereichen in nichts nach. Die Bedienung über das Display bedarf jedoch oftmals einer gewissen Einarbeitung, denn an den kleinen und flachen Kamerabodys ist nicht so viel Platz, dass zahlreiche Knöpfe für den Direktzugriff auf verschiedene Parameter angebracht werden können. Bezüglich der Ausstattung befinden sich Systemkameras auf einem sehr hohen Niveau. Ein optischer Bildstabilisator ist ebenso obligatorisch wie die Möglichkeit, Videos in sehr guter Qualität aufzunehmen. Als Speichermedium dient eine Speicherkarte, welche aufgrund ihrer hohen Kapazität in der Regel mehrere tausend Fotos oder mehrere Stunden Video aufnehmen kann, sodass man während eines Urlaubs nicht zwingend einen Computer mitnehmen muss, um diese zu entleeren.

Die Auswahl der Objektive orientiert sich an den Möglichkeiten der digitalen Spiegelreflexkameras. Als Kitobjektiv dient bei den meisten Modellen ein Zoomobjektiv, welches einen akzeptablen Bereich vom leichten Weitwinkel bis zum moderaten Tele abdeckt. Als individuelle Erweiterung werden Weitwinkel- und Teleobjektive sowie lichtstarke Festbrennweiten angeboten. Zudem kann man als optionales Zubehör einen optischen Sucher erwerben, eine Videoleuchte, ein Blitzgerät und vieles mehr. Eine Systemkamera ist somit vielseitig einsetzbar. Das stylische Aussehen vieler Modelle und die kompakten Abmaße machen diese Kameraklasse zum ernsthaften Konkurrenten für die digitale Spiegelreflexkamera.

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Digitale Spiegelreflexkameras

Die digitale Spiegelreflexkamera ist die Königsklasse der digitalen Fotografie. Sie unterscheidet sich von den kompakten Klassen dadurch, dass sie größere Sensoren hat und somit eine bessere Bildqualität liefert. Wie es der Name schon sagt, basiert die Technik wie bei der analogen Spiegelreflexkamera auf einem Schwingspiegel, welcher für die Aufnahme weggeklappt wird, sodass durch das Objektiv kurzzeitig Licht auf den Sensor fallen kann. Dieser Schwingspiegel ist nicht nur für das typische Geräusch verantwortlich, welches die Kamera bei der Auslösung macht, sondern auch dafür, dass man ein klares und helles Sucherbild bekommt, welches bei einer Kompaktkamera so nicht zu finden ist. Obwohl sich auch bei der digitalen Spiegelreflexkamera ein Monitor mit einer Größe von 3 Zoll durchgesetzt hat, der die Möglichkeit einer Livebildaufnahme bietet, verwenden professionelle Fotografen in der Regel den optischen Sucher, welche die Möglichkeit einer exakten Festlegung des Bildausschnittes bietet. Hochwertige Modelle bieten hier eine einhundertprozentige Abdeckung des Sucherbildes, sodass auf dem späteren Foto die Randbereiche auch wirklich so dargestellt werden, wie es bei der Aufnahme gewünscht wurde. Die Sensoren der Spiegelreflexkameras gibt es als Vollformatsensor in der Größe eines Kleinbildfilmes mit 36x24mm. Diese Kameras sind die teuersten auf dem Markt, sie liefern jedoch eine perfekte Bildqualität, eine hohe Schnelligkeit und vielfältige manuelle Einstellungsmöglichkeiten, weswegen sie von Berufsfotografen eingesetzt werden.

Ebenfalls im Profisegment bewegen sich die Kameras mit dem etwas kleineren APS-H Sensor, welcher eine Größe von etwa 28x16mm und einen so genannten Cropfaktor von 1,3 hat. Darunter versteht man die Veränderung der Brennweite bezogen auf das Kleinbildformat. Wenn ein Objektiv, welches für eine Vollformatkamera optimiert wurde, an einer Kamera mit kleinerem Sensor betrieben wird, muss man die Brennweite mit dem Cropfaktor multiplizieren, wenn man die Brennweite auf das Kleinbildformat umrechnen möchte. Dies ist vor allem für Fotografen sinnvoll, welche bereits analog mit dem Kleinbildformat fotografiert haben und mit den Brennweiten vertraut sind. Digitale Spiegelreflexkameras für den Semiprofi- und Konsumerbereich haben einen APS-C Sensor mit einer Größe von etwa 22x15mm und einem Cropfaktor von 1,6. Hier gibt es zahlreiche Modelle im unteren und mittleren Preissegment, welche durchweg eine exzellente Bildqualität liefern und sich durch die Ausstattung unterscheiden. So ist eine Magnesiumlegierung den teureren Modellen ebenso vorbehalten wie eine umfangreiche Customsteuerung der Menüfunktionen. Messmethoden fallen bei den preiswerten Modellen ebenso dem Rotstift zum Opfer wie verschiedene Modi für die Autofokussierung. Auch die Schnelligkeit der Einsteigermodelle ist deutlich reduziert. Wer sich jedoch zunächst in die Spiegelreflexfotografie einarbeiten möchte und auf weitreichende manuelle Einstellungsmethoden verzichten kann, bekommt eine gute Bildqualität für wenig Geld.

Ein weiterer großer Vorteil der digitalen Spiegelreflexkameras ist ihre Vielseitigkeit bezüglich der Einsatzmöglichkeiten. Diese wird durch die riesige Auswahl an Objektiven und Zubehör erreicht. Es gibt viele Erweiterungsmöglichkeiten, welche an die Art der Nutzung angepasst werden können. Ein Nachteil ist jedoch auch zu nennen: Die digitale Spiegelreflexkamera ist deutlich größer und schwerer als eine Kompaktkamera. Dies ist durch ihre Bauart bedingt: Der Spiegelkasten benötigt Platz und die aufwendige Technik ebenso. Wer dann noch verschiedene Objektive für unterschiedliche Aufnahmesituationen mit sich führt, hat viel Gepäck zu tragen. Trotzdem führt in der professionellen Fotografie kein Weg an der digitalen Spiegelreflexkamera vorbei.

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Unterwegs fotografieren

Man kann sagen, dass der digitale Fotoapparat zehn Jahre nach seiner Einführung für den Konsumenten seinen analogen Vorgänger abgelöst hat. Jahr für Jahr werden Millionen Modelle digitaler Fotoapparate aller Klassen verkauft, und in den Urlaubsregionen dieser Welt sowie auf Events und im privaten Bereich wird digital fotografiert.

Die Umstellung für den Laien von analog auf digital ist sehr einfach. In der Regel verfügt jeder digitale Fotoapparat über eine sehr präzise Automatik, welche alle notwendigen Einstellungen selbstständig tätigt und auf diese Weise sehr gut belichtete Bilder garantiert. Man muss nur noch den Akku aufladen, eine leere Speicherkarte einlegen, und schon kann das Vergnügen beginnen. Die Revolution der digitalen Fotografie hat dafür gesorgt, dass nie zuvor so viele Bilder aufgenommen wurden. Der Spaß am Fotografieren ist deutlich gestiegen, vor allem deshalb, weil man die Fotos sofort anschauen und bei Nichtgefallen wieder löschen kann. Zudem ist der Austausch und die Vervielfältigung der Fotos durch das Internet und die sozialen Netze wesentlich einfacher geworden.

Um die Lust am Fotografieren zu entdecken, muss man keine weite Reise machen. Bereits vor der Haustür finden sich zu jeder Jahreszeit viele verschiedene Motive, welche aufgenommen und individuell gestaltet werden können. Obwohl man vielleicht denken mag, dass ja alles schon einmal irgendwann fotografiert wurde, hat jedes Foto eine individuelle Komponente, welche es einzigartig macht. Ein neuer Blickwinkel mach Alltägliches interessant, und wer Kinder hat, wird ohnehin häufiger auf den Auslöser drücken, um die wichtigen Ereignisse in ihrem Leben fotografisch festzuhalten. Digitale Fotografie ist zudem nicht nur einfach, sondern auch preiswert. Es müssen für gute Bilder keine teuren Filme gekauft werden, die Anpassung an die fotografische Situation übernimmt die Kamera selbst oder der Fotograf kann die gewünschten Parameter konfigurieren. Da auch die Entwicklung der Fotos wegfällt, entstehen nach der Aufnahme lediglich Kosten für ein Speichermedium, auf dem die Fotos dauerhaft aufbewahrt werden können. Nur die besten kommen auf einen Papierabzug, und so wurde die Fotografie individueller und anpassungsfähiger.

Die Auswahl an digitalen Fotoapparaten ist größer wie nie zuvor. Monat für Monat kommen neue Modelle mit interessanten Features auf den Markt, mit denen Fotografieren einfach nur Spaß macht. Da gibt es Kameras, die selbstständig auslösen, wenn eine Person lächelt oder die den Fokus automatisch auf das Gesicht legen. Lächelautomatik und Gesichtserkennung gibt es nicht nur in Kompaktkameras, auch die digitalen Spiegelreflexmodelle wurden nach und nach damit ausgestattet. Viele Motivprogramme machen zudem Lust auf neue Ideen. Mal einen Sonnenuntergang fotografieren oder die nächtliche Straßenbeleuchtung, welche sich auf der regennassen Straße widerspiegelt. Die Rapsfelder im Frühling, die eine gesamte Landschaft in grelles Gelb tauchen, oder ein abgeerntetes Feld im Herbst, auf dem die großen Heurollen in einem unregelmäßigen Muster angeordnet sind, ergeben sehr interessante Motive, welche jeder anders wahrnimmt. Wer seinen digitalen Fotoapparat zu seinem ständigen Begleiter macht, lernt die Welt mit neuen Augen zu sehen. Eine kleine Kompakte passt in jede Jackentasche und nimmt Momente auf, die man nie vergisst.

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Bildaufnahmeformate

Die Fotos, welche ein digitaler Fotoapparat aufnimmt, können unterschiedliche Formate haben, welche sich wiederum für verschiedene Verwendungszwecke eignen. Das bekannteste Format, welches man als Standard in der digitalen Fotografie bezeichnen kann, ist JPEG. JPEG ist die Ankürzung für Joint Photographics Expert Group, eine Gemeinschaft, welche diesen Standard im Jahre 1992 definierte.

Bei JPEG handelt es sich um ein Komprimierungsverfahren für Bilder, welche in einem digitalen Format vorliegen. Je höher diese Komprimierung gewählt wird, desto kleiner wird das Bild und die Bildqualität verschlechtert sich.

Bilder, die für die Weitergabe oder den Druck vorgesehen sind, liegen in der Regel im JPEG Format vor. Dies erkennt man an der Dateient .jpg, seltener werden andere Endungen wie .jpeg oder.jpg verwendet.

Die Komprimierung von JPEG kann in der Kamera eingestellt werden. Da Speicher inzwischen sehr preiswert geworden ist, empfiehlt es sich, immer die höchstmögliche Qualität in der Kamera einzustellen. So ist sichergestellt, dass Ausschnittsvergrößerungen von den aufgenommenen Bildern gemacht werden können und großformatige Ausdrucke möglich sind. Eine Verkleinerung der Bilder, etwa zum Versenden per E-Mail oder zum Einstellen in das Internet, ist jederzeit mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes möglich. Eine Vergrößerung kann dagegen durch Interpolarisation erfolgen, das heißt, dass die Pixel künstlich hochgerechnet werden, was immer zu Lasten der Bildqualität geht.

Das JPEG ein komprimiertes Verfahren ist, werden bestimmte Werte mit der Aufnahme des Fotos und gleichzeitiger Umwandlung in das Format festgelegt. Eine Nachbearbeitung der Fotos ist aus diesem Grund zwar möglich, jedoch nur in einem begrenzten Rahmen. Fotografen und professionelle Amateure nutzen aus diesem Grund ein anderes Format mit dem Namen RAW. Hier handelt es sich ebenfalls um eine Datei, welche auf der Speicherkarte abgelegt wird und die alle Informationen über das Foto enthält. Es kann nach der Aufnahme im Monitor der Kamera betrachtet werden, nach dem Überspielen auf den Computer ist jedoch ein spezielles Computerprogramm notwendig, welches RAW-Dateien anzeigt und eine Bearbeitung ermöglicht. In der Regel liegt der Kamera ein Programm bei, für umfangreichere Möglichkeiten muss ein spezielles Fotobearbeitungsprogramm erworben werden.

Eine RAW-Datei kann man sich wie einen unentwickelten Film vorstellen. Dem entsprechend sind die Möglichkeiten der Nachbearbeitung sehr umfangreich. Vor allem eine ungenügende Belichtung kann perfekt korrigiert werden, indem dunkle Bereiche verlustfrei aufgehellt werden. Zudem können Veränderung an der Farbstruktur und am Weißabgleich vorgenommen werden.

Nach Abschluss der Nachbearbeitung können die Fotos in einem beliebigen Format zur Weiterverwendung gespeichert werden. Auch hier ist das gängigste Format die JPEG Komprimierung.

Bei der Aufnahme von Fotos im RAW-Format ist zu beachten, dass die fehlende Komprimierung der Dateien zu einem sehr hohen Platzbedarf auf der Speicherkarte führt. Die Anzahl der Fotos, welche aufgenommen werden können, reduziert sich gegenüber Fotos im JPEG-Format mitunter um die Hälfte. Viele Kameras der gehobenen Ausstattungsklasse bieten die Möglichkeit, Fotos in RAW und JPEG parallel aufzunehmen. Bei dieser Variante hat man die Möglichkeit, das Foto im JPEG-Format sofort weiterzugeben und gegebenenfalls die RAW-Datei zu bearbeiten. Von vielen Berufsfotografen und ambitionierten Amateuren wird diese Option sehr geschätzt.

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Bildspeicherung

Die mit einer digitalen Kamera aufgenommenen Fotos werden in der Regel von der Speicherkarte auf einen Computer übertragen und zunächst auf der Festplatte gespeichert. Jeder Digitalfotograf, egal, ob er die Fotografie als Hobby oder professionell betreibt, sollte sich ein System aneignen, in dem die Fotos gespeichert und archiviert werden, um sie bei Bedarf schnell wiederzufinden. Es gibt auf dem Markt viele verschiedene Programme, welche die Verwaltung von Fotodatenbanken übernehmen. Die Funktionen dieser Programme sind oftmals sehr vielfältig und vor allem für den Einsteiger etwas verwirrend. Trotzdem sollte sich jeder, der digitale Bilder auf seinem Computer hat, mit ein paar Grundlagen zur Archivierung und Speicherung von Digitalfotos vertraut machen.

Jeder digitale Fotoapparat nummeriert die aufgenommenen Fotos fortlaufend, dies entspricht der Nummer auf dem entwickelten Negativ, mit der analoge Fotos unterschieden werden konnten. Diese fortlaufende Nummerierung findet sich als Dateiname des Fotos auf dem Computer wieder. Wer nicht manuell in diese Nummerierung eingreift, indem er sie in der Kamera zurücksetzt, erkennt an der Nummerierung der Fotos auch die Anzahl der Auslösungen, welche mit der Kamera gemacht wurden. Dies ist vor allem bei Spiegelreflexkameras ein wichtiges Kriterium für die Nutzungsdauer, denn der Verschluss ist ein mechanisches Bauteil, welches dem Verschleiß unterliegt und irgendwann seinen Dienst versagt. In der Regel garantieren die Hersteller jedoch mindestens 100.000 Auslösungen, genug für ein langes Kameraleben. Der Dateiname der Fotos kann nunmehr zur Orientierung dienen, sollte aber die Verwaltung der Bilder nicht ersetzen. Hilfreich ist es, wenn man sich Ordner anlegt, welche entweder nach dem Jahr, dem Monat und dem Tag der Aufnahme anlegt werden oder aber nach bestimmten Ereignissen, was sich empfiehlt, wenn die Fotosammlung nicht so umfangreich ist. Wenn man auch diese in Jahresordner einsortiert, wird man gewünschte Fotos schnell wiederfinden.

Große Fotosammlungen sollte man zusätzlich verschlagworten, damit man mithilfe der Suchfunktion, welche alle Fotoverwaltungsprogramme anbieten, spezielle Aufnahmen schnell wiederfindet. Die vergebenen Schlagwörter werden in die Datei des Fotos geschrieben. Es empfiehlt sich, Orte, Ereignisse und Personennamen einzutragen. Zudem können die Fotos mit den GPS-Koordinaten des Ortes versehen werden, an dem sie aufgenommen wurden. Manche Fotoapparate haben einen GPS-Empfänger eingebaut und versehen die Fotos automatisch mit den entsprechenden Koordinaten. Weiterhin gibt es als Zubehör GPS-Empfänger zu kaufen, welche die Koordinaten mit dem Foto verbinden. Manche Fotoverwaltungen zeigen die Aufnahmen dann auf einer Karte an und bieten die Möglichkeit, diese von dort aus direkt anzuwählen. Sind die Fotos fertig in Ordnern sortiert, sollten sie mindestens ein zweites Mal an einem anderen Ort abgespeichert werden, um einen Verlust zu vermeiden, wenn die Festplatte beschädigt oder der Computer gestohlen wird. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine externe Festplatte, welche nur für die Sicherung von Fotos verwendet wird und an einem sicheren Ort aufbewahrt wird, ist eine gute Lösung. Für größere Fotosammlungen empfiehlt sich die Anschaffung eines Servers, hier kann auf die Daten auch von unterwegs zugegriffen werden. Online-Festplatten bieten die gleiche Möglichkeit, wer jedoch viele Fotos hat, wird mit der Kapazität dieser Angebote nicht auskommen. Alternativ kann man optische Medien wie CD's, DVD's oder Blu-Rays verwenden.

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Digitale Bildbearbeitung

Die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung sind sehr vielfältig. Verschiedene Bildbearbeitungsprogramme stehen für unterschiedliche Aufgaben zur Verfügung. Es gibt Software, welche kostenlos aus dem Internet geladen werden kann und mit denen einfache Verbesserungen der Bilder möglich sind. Hierzu gehören die Entfernung von roten Augen, welche durch falsche Anwendung des Blitzlichtes entstehen. Ausschnittsvergrößerungen können mit diesen Programmen ebenso vorgenommen werden wie eine Reduzierung der Bildgröße, eine Verbesserung von Kontrast und Farben und manchmal sogar eine Retusche unerwünschter Objekte im Bild.

Wer eine professionelle Bearbeitung seiner Fotos plant oder RAW-Dateien entwickeln möchte, der benötigt ein gutes Bildbearbeitungsprogramm. Verschiedene Programme sind für die unterschiedlichen Betriebssysteme im Handel erhältlich. Zur Einarbeitung in diese Programme kann man Literatur zur Hilfe nehmen, welche weit über das Handbuch hinausgeht und Erklärungen sowie viele Tipps und Tricks zur Arbeit mit einem solchen Programm bereithält.

Die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung sind so vielfältig, dass man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Es können nicht nur kleinere Verbesserungsarbeiten durchgeführt werden: Mit einer Bildbearbeitung lassen sich vorhandene Fotos völlig neu gestalten. Man hat die Möglichkeit, mit Ebenen und Masken zu arbeiten und so gekonnt störende Elemente zu retuschieren oder aus mehreren Fotos ein völlig neues Bild zu kreieren. Personen können entfernt oder hinzugefügt werden, Landschaften neu gestaltet und Farben mit einer neuen Brillanz versehen werden. Die Optionen sind so vielfältig wie die Ideen des Fotografen.

In der professionellen Fotografie wird kaum ein Bild angeboten oder veröffentlicht, ohne dass es in der Bildbearbeitung verändert wurde. Hier werden auch kritische Stimmen laut, welche infrage stellen, dass Bildmaterial nicht mehr wirklich fotografiert, sondern am Computer zusammengebastelt wird. Einem guten Foto sollte man die Nachbearbeitung nicht ansehen, und so sind es Feinheiten, die einem Bild zwar den letzten Schliff geben, jedoch trotzdem dessen natürliche Note nicht verändern. Trotz der vielfältigen Möglichkeiten gilt auch hier, dass weniger mehr ist und man den eigentlichen Charakter des Fotos möglichst nicht verändern sollte.

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Digitale Videotechnik

Ebenso wie in der Fotografie hat auch die Videotechnik einen digitalen Standard, welcher sich seit einigen Jahren im Konsumerbereich durchgesetzt hat. Die Möglichkeit, für den privaten Bereich Videos zu drehen, setzte sich in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts durch. Zunächst war die Aufnahmequalität sehr schlecht und auch der Ton kam erst später hinzu.

Handliche Kameras, welche in Farbe und mit Ton aufzeichnen konnten, kamen in den 70er Jahren in die Läden. Als Aufnahmemedium diente ein Band, welches in der Kamera wieder abgespielt oder auf eine Videokassette übertragen werden konnte, um diese auf einem Fernsehgerät anzuschauen. Archiviert wurden die Camcorderfilme auf einem Band.

Die Möglichkeit, digitalisiertes Filmmaterial aufzunehmen, setzte sich ab der Mitte der 90er Jahre durch. Die Aufnahme erfolgte auf Kassetten im Format Mini-DV, die Bildqualität verbesserte sich durch die neue Technik ganz erheblich. Wie bei dem analogen Filmmaterial hatte man auch hier die Möglichkeit, die Filme auf einem Fernseher anzuschauen, wenn diese in der Kamera abgespielt und diese mit dem Fernsehgerät verbunden wurden.

Darüber hinaus konnten die Filme auf einen Computer gespielt und dort weiterbearbeitet werden. Hierzu besaßen die Kameras einen Firewire- oder DV-Anschluss, und das Video konnte in Echtzeit auf den Computer übertragen werden. Mit verschiedenen Programmen war hier eine umfangreiche Bildbearbeitung möglich, die Archivierung auf dem Computer erlaubte es, die Filme mit nur einem Mausklick anzuschauen, das umständliche Wechseln der Kassetten gehörte der Vergangenheit an.

Mit der Weiterentwicklung der Netzwerktechnik und der zunehmenden Vernetzung von multimedialen Inhalten wie Fotos, Videos und Musik konnte man alle Videos an einem Ort, etwa einer externen Festplatte oder einem Server speichern und mittels eines Wohnzimmercomputers oder Multimediaplayers auf den Fernseher streamen. Die Videos waren nun jederzeit verfügbar und konnten auf einfache Weise angeschaut werden.

Die ersten digitalen Videos hatten ein klares Bild in einer Qualität, welche mit der einer DVD vergleichbar war. Doch die Entwicklung blieb nicht stehen: Mit dem Siegeszug des hochauflösenden Fernsehformates, welches sich Anfang des 21. Jahrhunderts durchzusetzen begann, verbesserte sich auch die Qualität des Videomaterials.

Erste Camcorder kamen auf den Markt, welche in hochauflösender Qualität filmen konnten. Als Speichermedium dienten zunächst nach wie vor Mini-DV-Kassetten, bald kamen jedoch Geräte mit eingebauter Festplatte auf den Markt. Als Alternative konnte man die Filme direkt auf einer DVD speichern und zu Hause sofort in einem Player, welcher das Format beherrschte, anschauen.

Mit dem Preisverfall von mobilen Speicherchips und der immer größeren Kapazität, welche Speicherkarten bieten, wurden diese zum Standardaufnahmemedium in einem digitalen Camcorder.

Alternativ werden Geräte mit eingebauter Festplatte angeboten, die Speicherkarte hat jedoch den Vorteil, robuster zu sein. Zudem können die Kameras kleiner und leichter konstruiert werden. Die große Datenmengen, welche Speicherkarten mittlerweile aufnehmen können, reichen für mehrere Stunden Video und so für einen ganzen Urlaub eines Hobbyfilmers.

Um hochauflösende Videos anschauen zu können, benötigt man ein dem entsprechendes Fernsehgerät, an das man die Kamera anschließen kann oder die Speicherkarte aufnimmt. Mit dem Computer können die Filme bearbeitet und auf eine DVD oder Blu-Ray gebrannt werden.

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Digitale Camcorder

Der Markt für digitale Camcorder ist so groß und vielfältig wie nie zuvor. Es gibt die Geräte in unterschiedlichen Preisklassen, für jeden Anspruch des Käufers findet sich ein passendes Gerät.

Preiswerte Modelle für den Hobbyfilmer, welcher Urlaubsvideos drehen oder Momente mit seiner Familie aufnehmen möchte, zeichnen nach wie vor in DVD-Qualität auf, welche vielen Kunden vollkommen ausreicht. Die Camcorder sind klein und leicht, als Speichermedium dient bei den meisten Modellen eine Speicherkarte. Camcorder mit Mini-DV-Band oder DVD als Aufnahmemedium sind nur noch sehr selten zu finden und werden aller Voraussicht nach vom Markt verschwinden.

Neben der Speicherkarte gibt es Modelle mit fest eingebautem Flash-Speicher oder mit einer Festplatte. Letzte bieten eine sehr hohe Aufnahmekapazität, sind jedoch größer und schwerer sowie anfälliger gegen Schläge und Stöße. Da die Festplatte ein mechanisches Bauteil ist, unterliegt sie dem Verschleiß, was bei den anderen Speichermedien nicht der Fall ist.

Etwas mehr muss man für einen Camcorder ausgeben, welcher hochauflösendes Videomaterial aufnimmt. Hinzu kommt eine entsprechende Heimtechnik, welche es erlaubt, dass man die Filme bearbeiten und anschauen kann. Ein hochauflösender Fernseher oder Beamer ist für die Betrachtung der Filme notwendig.

Das Standardformat für hochauflösende Videos, welche mit einem Camcorder aufgenommen werden, ist AVCHD. Um das Material zu bearbeiten und auf eine DVD oder BluRay Disk zu brennen, benötigt man einen sehr leistungsfähigen PC. Darüber hinaus ist ein BluRay Player zum Abspielen der gebrannten Filme notwendig.

Einige Hersteller bieten Geräte an, welche das hochauflösende Videomaterial direkt von der Speicherkarte abspielen. Da viele Camcorder einfache Schnittfunktionen bereits in der Kamera anbietet, kann die Bearbeitung am PC völlig entfallen, wenn man hierfür wenig Zeit hat und wenn die Ansprüche diesbezüglich nicht so hoch sind.

Für den anspruchsvollen Hobbyfilmer und den Profi gibt es Camcorder mit vielen manuellen Einstellmöglichkeiten und einer exzellenten Tonaufnahme, welche sehr hohen Ansprüchen gerecht werden. Aufgrund der besseren Bildqualität und der vielfältigeren Nachbearbeitungsmöglichkeiten zeichnen diese Geräte das Bildmaterial nach wie vor auf einem Band auf.

Für Wanderer, Sportler und alle, die Outdooraktivitäten lieben und als Erinnerung auf einem Video festhalten möchten, gibt es robuste Kameras, welche auch mal herunterfallen oder schwere Stöße vertragen können. Auch wasserfeste Modelle sind im Angebot, welche zum Baden oder auf Tauchgängen mitgenommen werden können und Tiefen bis zu zehn Metern unbeschadet überstehen.

Der neueste Trend des Videofilmens sind dreidimensionale Aufnahmen. Die ersten Modelle haben bereits Marktreife erzielt, jedoch muss der Hobbyfilmer auch hier wieder sein Equipment in der Heimelektronik erweitern, damit er das Filmmaterial auch anschauen kann. Ein spezieller Fernseher ist ebenso notwendig wie ein Player, welcher gebranntes Material abspielen kann.

Auch der PC, mit dem die Filme bearbeitet werden sollen, muss eine 3D-fähige Grafikkarte besitzen, das Schnittprogramm muss mit diesen Filmen zurechtkommen und auch der Monitor muss das Material anzeigen können. Für die Betrachtung der Filme muss eine entsprechende Brille getragen werden, was natürlich auch für die Bearbeitung der Filme gilt.

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Videobearbeitung

Die Videobearbeitung stellt an einen PC generell sehr hohe Anforderung. Auch Kameras, welche in DVD-Qualität filmen, haben sehr große Dateien, welche für die Weiterverarbeitung zunächst auf einer Festplatte gespeichert werden müssen. Da Festplattenspeicher immer preiswerter wird, dürfte die Kapazität für eine Bearbeitung von umfangreichem Videomaterial auf einem durchschnittlichen PC ausreichen, gegebenenfalls ist eine Erweiterung durch externe Festplatten möglich.

Viel wichtiger ist die Performance des Rechners, denn die Bearbeitung eines Videos erfordert viel Rechenarbeit und kann bei langsamen Computern durchaus mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund sollte man dem Rechner einen leistungsfähigen Prozessor und vor allem viel Arbeitsspeicher zur Verfügung stellen, denn dadurch wird der Rechenprozess erheblich beschleunigt.

In der Regel liegt einer Kamera Software für die Bearbeitung von Videos bei. Diese erlaubt jedoch nur eine einfache Nachbearbeitung und hat einige wenige Werkzeuge an Bord, mit denen ein Video getrimmt oder geschnitten werden kann. Wer eine umfangreichere Videobearbeitung wünscht, der muss sich ein gutes Videoschnittprogramm kaufen.

Es gibt Programme verschiedener Hersteller mit unterschiedlichem Leistungsumfang. Alle sind jedoch in der Lage, verschiedene Videoformate einzulesen. Befindet sich das Bildmaterial in der Bearbeitungsoberfläche des Programms, kann es geteilt, geschnitten und mit Kommentaren und Untertitels versehen werden. Unerwünschte Szenen können entfernt werden und auch die Bildqualität lässt sich auf einfache Art und Weise optimieren.

Probleme bereiten mitunter neue Videoformate, die das Programm noch nicht kennt. Meistens werden diese nicht nachträglich per Update geliefert, sondern der Kauf eines neuen Programms ist notwendig. Es hat eine Zeitlang gedauert, bis die Hersteller nach der Einführung des hochauflösenden AVCHD-Formates ihre Programme zufriedenstellend an den neuen Standard angepasst hatten, denn die Bildbearbeitungssoftware, welche den Kameras beilag, erlaubte nur eine sehr einfache Nachbearbeitung.

Zudem mussten viele Hobbyfilmer, die auf hochauflösendes Material umgestiegen sind, ihre Rechner erheblich aufrüsten, um ein flüssiges Arbeiten zu ermöglichen. Diesen Standard haben viele inzwischen erreicht, und nun kommt mit der Möglichkeit, 3D-Filme aufzunehmen, eine neue Herausforderung für die Programmierer und die Konsumer, welche diese Filme bearbeiten möchten.

Videobearbeitung stellt nicht nur hohe Anforderungen an die Hard- und Software, sondern auch an die Kenntnisse des Bearbeiters. Obwohl hochwertige Programme viele Werkzeuge liefern und eine einfache Bedienung des Programms versprechen, ist es in der Praxis jedoch so, dass vor allem Einsteiger mit den vielen Funktionen überfordert sind auch mit den Ergebnissen der Bearbeitung nicht zufrieden sind.

Wer sich neu in dieses Gebiet einarbeitet, sollte sich Zeit nehmen, um alle Funktionen kennen zu lernen und auch die Hinzunahme von entsprechender Literatur nicht scheuen. Nach einer gründlichen Einarbeitung in das Videobearbeitungsprogramm gelingen durch die Nachbearbeitung tolle Effekte, und so können in Verbindung mit der überragenden Qualität von hochauflösendem Videomaterial einzigartige Filme produziert werden.

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Videos mit der DSLR

Besonderes Videomaterial lässt sich mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (englisch Digital Single Lens Reflex, abgekürzt DSLR oder D-SLR) aufnehmen. Alle aktuellen Modelle bieten die Möglichkeit, neben der Fotografie auch Filmsequenzen zu drehen.

Wer über ein umfangreiches Equipment mit verschiedenen Objektiven verfügt, der kann in völlig neue Dimensionen des Videofilms vordringen. Setzt man beispielsweise ein Weitwinkelobjektiv oder ein Fisheye an die Kamera, so kann man dem Video eine besonders außergewöhnliche oder gar exzentrische Note verleihen und einen völlig neuen Blickwinkel auf das Motiv eröffnen. Auch Makroobjektive setzen neue Akzente im Bereich Video und lassen kleine Dinge aus ganz anderer Perspektive groß erscheinen.

Da eine digitale Spiegelreflexkamera in erster Linie für das Fotografieren konzipiert ist, müssen für das Filmen von Videos Abstriche bezüglich der Bedienung gemacht werden. Digitale Spiegelreflexkameras, welche mit einem hochwertigen Objektiv bestückt wurden, haben ein ziemlich hohes Gewicht. Aus diesem Grund kann es bei längeren Filmsequenzen problematisch werden, wenn man aus der freien Hand filmen möchte. Es empfiehlt sich demnach die Verwendung eines Stativs.

Für die Aufnahme eines vollen und räumlich klingenden Tons reicht das interne Mikrofon in der Regel nicht aus. Aus diesem Grund sollte man ein zu der Kamera kompatibles externes Mikrofon benutzen, welches auf den Blitzschuh aufgesetzt und über ein Kabel mit der Kamera verbunden wird.

Die Qualität der Filme, welche mit digitalen Spiegelreflexkameras aufgenommen werden können, bewegt sich bei den meisten Modellen im Bereich des hochauflösenden Videos, wobei dich Full-HD mit 1920x1180 Pixeln als Standard durchsetzen wird.

Die Filme werden auf der Speicherkarte abgelegt, es ist auch möglich, parallel zum Aufnehmen eines Filmes zu fotografieren. Das Filmen wird durch den rückseitigen Monitor gesteuert, die Brennweite kann mit dem Objektiv geregelt werden, Zu bedenken ist bei der Bildkomposition, dass der Autofokus während des Filmens manuell eingestellt werden muss und zudem recht langsam reagiert. Möchte man verschwommene Sequenzen vermeiden, sollte man vor Beginn der Aufnahme auf einen Punkt fokussieren und diesen Focus dann beibehalten.

Die Filme werden von der Speicherkarte zusammen mit den Fotos auf den Computer übertragen. Dort können sie mit einem Videobearbeitungsprogramm individuell gestaltet werden. Da digitale Spiegelreflexkameras keine Möglichkeit bieten, den Film ein- oder auszublenden, kann dieser Effekt nachträglich durch ein Bildbearbeitungsprogramm erzielt werden. Zudem können Nachvertonungen oder Untertitel hinzugefügt oder unerwünschte Sequenzen entfernt werden.

Das Filmen mit der digitalen Spiegelreflexkamera bietet zudem noch den Vorteil, dass man auf Reisen oder längere Touren nur ein Gerät bei mitnehmen muss und der Wechsel zwischen der Filmkamera und dem Fotoapparat entfällt.

Obwohl die digitale Spiegelreflexkamera den Camcorder in naher Zukunft nicht ablösen wird, ist die Möglichkeit, Filme aufzunehmen, eine interessante Alternative. Von professionellen Fotografen belächelt, findet sie vor allem im Konsumerbereich immer mehr Interessenten, welche mit den neuen Möglichkeiten, welche diese Art des Filmens vor allem durch den Einsatz unterschiedlicher Objektive bietet, ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Künftig werden sich digitale Spiegelreflexkameras mit Filmfunktion als Standard durchsetzen.

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