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Fussball & Handball

Einführung

Fußball ist ein richtiger Volkssport. Schon kleine Jungs und Mädchen sind vom Spiel mit dem runden Leder fasziniert. So können Kids bereits im zarten Alter von 5 Jahren in Bambinigruppen gegeneinander antreten und den beliebten Vereinssport ausüben. Doch woher kommt Fußball eigentlich und wie waren dessen erste Anfänge?

Handball wurde in den vergangenen Jahren ebenfalls zunehmend populärer. Auch zu dieser beliebten Sportart schildern wir die Historie.

Inhaltsverzeichnis

Fußball-Historie

Erste Schritte

2.000 vor Christus soll in China das erste Spiel erfunden worden sein, welches dem heutigen Fußballspiel in seinen Grundzügen sehr ähnlich ist. Das Spiel damals hieß Ts'hu-chüh und bedeutet auf Deutsch mit dem Fuß einen Ball stoßen. Was heute so viel Freude bringt, war damals ein Teil der harten militärischen Ausbildung für Soldaten. Als die Dynastie Zhou regierte, entwickelte sich aus dem Ausbildungstraining ein Sport, der auch im normalen Volk gespielt werden durfte und dort einige neue Änderungen erfuhr.

Die Regeln der Militärs bestanden vor allem darin, brutale und gewalttätige Akte zu vollziehen. Man versuchte einen Kampfsport daraus zu machen. Es sollten Fußtritte und Schnelligkeit trainiert werden. Dies jedoch, war dem Volk zu viel Rauigkeit und so entfernte man diese Einheiten und ersetzte sie durch allgemeine Regeln, die dem Spielfluss dienten und nichts mit militärischen Aktionen gemein hatten.

Soccer global

Betrachtet man die weitere Geschichte, könnte man zusammenfassend feststellen: Die ganze Welt spielt Fußball! In verschiedenen kulturellen Kreisen auf der ganzen Welt entwickelte sich nach und nach ein Spiel, das dem Fußball sehr ähnlich war.

So sind Überlieferungen aus Florenz, Griechenland oder auch vom Römischen Reich bekannt, bei denen es offensichtlich um das Spiel mit einem Fußball geht. Überraschend ist, dass in allen Kulturkreisen das Spiel aus der militärischen Trainingseinheit entwickelt wurde. Dies war ja eben auch in China der Fall gewesen.

Very British

England bezeichnet sich gerne als das Erfinderland oder Mutternation des Fußballes. Dies trifft vor allem aber für die heutige Form des Spieles zu. Schon im Frühmittelalter entwickelte sich dort ein Spiel, das dem heutigen Fußball sehr ähnlich ist und in groben Zügen die heutigen Regeln festgelegt hat.

Damals wurden sogar richtige Turniere ausgetragen. Zwei Dörfer trafen aufeinander und versuchten dann als gegnerische Teams den Ball in das andere Stadttor zu schießen. Wie jedoch sofort ersichtlich wird, dauerte das Spiel enorm lange und das Feld, auf dem gespielt wurde, war die Strecke zwischen beiden Dörfern, und konnte locker mehrere Quadratkilometer betragen.

Das "Mutterland des Fußballs", wie sich England gerne bezeichnet, ist jedoch nicht die einzige Wiege des Ballsportes. Auch in Frankreich und in Italien wurden Spiele ausgetragen, die wie das Treibballspiel der beiden Dörfer in England, ähnliche Kampfspiele mit Bällen darstellen. So entwickelte sich aus verschiedenen Kampfspielen in einigen Ländern parallel der heutige Volkssport.

Fantastische Bauten

Beeindruckender Weise standen ausgerechnet in dem Land die ersten Stadien, in dem Fußball heute kaum Stellenwert hat. Als die Europäer Amerika entdeckten und in dessen Folge besiedelten, wurden in Mittelamerika die ersten sehr ansehnlichen Stadien für Fußball entdeckt.

Das Spiel hatte in den unterschiedlichen kulturellen Kreisen eine ganz besondere Bedeutung. Während in anderen Kulturkreisen der Erde die ersten Anfänge des Fußballs mit Kampf und Militär in Verbindung standen, waren hier die Hintergründe religiöser oder gerichtlicher Art. Diese Spiele wurden in den dafür errichteten Stadien ausgetragen und dienten schon damals der Volksbelustigung.

Steigende Beliebtheit

Die rasante Entwicklung des Fußballsportes ging immer weiter voran. Das 19. Jahrhundert brachte technische Innovationen und wohnlichen Komfort für die Menschen. Mit der neu gewonnenen Freiheit und Freizeit wollten sie sich sportlich betätigen. So entstanden einige Sportgruppen, die das Fußballspiel als solches ausübten und regelmäßig trainierten.

1848 wurde das erste Mal ein Reglement für das Spiel mit dem Fußball verfasst und festgehalten. Studenten der Universität Cambridge schrieben diese Regeln nieder. Diese besagten, dass ein Team aus 15 bis 20 Spielern besteht und der Ball in ein gegnerisches Tor befördert werden müsse. 1857 entstand aus einem Cricketteam der FC Sheffield. Dieser gilt heute als der erste Fußballverein in der Geschichte.

Schon 1863 wurde dann mit der Football Association, der erste Fußballverband der Welt gegründet. Mit diesem Verband riefen die Engländer auch gleichzeitig ein festgelegtes Reglement für das Austragen von Spielen ins Leben. Darüber hinaus beinhaltete dieses Regelwerk auch die Förderung des Sportes, was dessen weitere Entwicklung rasant vorantrieb. Die Abseitsregel, welche heute stets für heftige Diskussionen unter Fußballern und Fans sorgt, wurde im Jahr 1866 festgelegt und offiziell eingeführt. Danach folgten der Eckballstoß und der Freistoß.

Da die Spieleranzahl immer noch bei 15 bis 20 Feldspielern lag, entschied die Football Association, dass ab sofort die Spielerzahl auf elf begrenzt würde. Dies hat bis heute Bestand. 1871 wurde dann auch allen Feldspielern das berühren des Balles mit der Hand verboten. Ausnahme blieb der Torwart. Ein Jahr später wurde auch die Größe des Balles festgelegt und vereinheitlicht.

Die Folge der festen Regeln war, dass das erste offizielle Länderspiel im Jahre 1872 ausgetragen wurde. Damals trafen in Glasgow Schottland und England aufeinander. Das Spiel endete 0:0, doch mit dieser Begegnung machte der Fußball den nächsten wichtigen Entwicklungsschritt, denn schon im gleichen Jahr trug die Football Association den FA Cup aus. Dies ist in der Geschichte dieses Sportes der erste nationale Wettbewerb.

Schon zwei Jahre danach führte die FA den Unparteiischen ein. Dieser Schiedsrichter hat noch heute die gleiche Funktion wie damals. Er soll, ohne Partei zu ergreifen, darauf achten, dass die Regeln eingehalten werden und bei Verstößen dagegen eingreifen und für einen guten Spielfluss sorgen.

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Fußball heute

Heute sehen wir uns Spiele in gut beleuchteten Stadien an, mit technisch ausgefeilten Anzeigetafeln und Bandenwerbung mit LED Beleuchtung, die die Werbeanzeigen einblendet. Doch das erste Spiel unter elektrischer Beleuchtung liegt noch nicht so lange zurück. Erst 1878 wurden Flutlichter ausprobiert. Sheffield spielte damals das erste Spiel unter Flutlicht an der Bramall Lane. Als dies mit großer Zustimmung und Begeisterung aufgenommen wurde, entschied man sich dafür, nur noch mit Flutlicht zu spielen.

Erste Ligaspiele

Ein besonders spannendes Kapitel der Fußballgeschichte ist die Entstehung der aller ersten Liga! 1879 gilt als das Jahr der Fußballgeschichte. Denn damals entstand die erste Profi-Liga der Welt. Es wurden nach einem Spielplan Begegnungen ausgetragen und ein Meister ermittelt. Der erste Profi-Liga-Meister lautet übrigens Preston North End, der sich damit unsterblich in die Fußballhistorie einbrannte.

Auch die Iren spielten begeistert Fußball und entwickelten ihrerseits die Regeln weiter. So erfanden diese den Elfmeter und nahmen ihn im Jahr 1891 offiziell in die Regeln auf. Schon sechs Jahre später wurde die nächste, damit zusammenhängende Regel aufgenommen. Ab 1897 durfte ein Entscheidungsspiel in die Verlängerung gehen. Stand es also Unentschieden zwischen den beiden Mannschaften, wurde weiter gespielt.

Eine echte Revolution in der Vereinsgeschichte des Fußballs ereignete sich im Jahr 1899. Damals ließ die FA den bezahlten Wechsel des Vereines zu. Vorher war ein Spieler bis zu seinem Karriereende an einen Verein gebunden. Außer er zog um, doch der Verein bekam damals kein Geld. Dies änderte sich schlagartig und der Transfermarkt wurde ins Leben gerufen. Der Maximalbetrag, der damals für einen Spieler bezahlt wurde, lag bei 10 Pfund. Kein Vergleich mehr zu den heutigen Millionenbeträgen.

Fußballfieber

England verbreitete den Fußball in viele weitere Länder der Erde. Nicht nur in der englischen Region sollte Fußball gespielt werden. Studenten, die am Genfersee ihrem Studium nachgingen, führten dort das Spiel ein. Somit war die Schweiz das erste Land in Kontinentaleuropa,in dem Fußball gespielt wurde. In den 1860er-Jahren übertrug sich dann die Begeisterung der Engländer auch auf übrige Studenten.

Der heute älteste, schweizerische Fußballverein, welcher noch heute besteht, ist der FC St. Gallen. Er wurde im Jahr 1879 von englischen Studenten ins Leben gerufen. Von der Schweiz aus verbreitete sich das Spiel rasant über den Rest Europas. Erst begannen benachbarte Länder wie Frankreich und Italien, dann zog das Spiel von dort aus weiter.

Deutschlands Fußballspiele

Die Deutschen waren zuerst nicht gerade Feuer und Flamme für den Ballsport. Im Jahr 1874 ließ Konrad Koch, ein Gymnasiallehrer in Braunschweig, am Martino-Katharineum das erste Fußballspiel austragen. Fußball an sich hatte als Sport einen schweren Stand in Deutschland. Denn seit 1871 galt die Leibesertüchtigung im Deutschen Kaiserreich als erzieherische Maßnahme in Schule und Militär.

Dabei bestand Sport überwiegend aus Turnen. Andere Sportarten wurden offiziell kaum geduldet und ausgeübt. Dies hielt bis ins 20. Jahrhundert an. Dennoch spielten einige Bürger in privaten Kreisen Fußball. Besonders Kinder und Jugendliche konnten sich für den rasanten Ballsport begeistern.

Fußball entwickelte sich in Deutschland als erstes als Freizeitunterhaltung und nicht als professioneller Sport. Auch hatten die Menschen in der damaligen Epoche kein Geld oder Zeit den Sport als Beschäftigung auszuüben. Erst tals sich durch die Weimarer Republik die Situation anhand der neuen Sozialgesetze für die Bevölkerung entspannte, war es möglich, dass sich auch in Deutschland der Fußball und weitere Sportarten entwickeln konnten. So fanden in den 1920er Jahren die ersten Spiele unter der Teilnahme der Arbeiterschicht statt. Schnell waren alle vom Fußballfieber angesteckt und es entwickelte sich zum geschichtlichen "Massenphänomen".

So rüstete Deutschland in Sachen Sport auf und zog mit anderen Ländern, in denen der Sport bereits deutlich länger existierte gleich oder an diesen sogar vorbei. Kaum begeisterte der Fußball die Massen wurde auch schon das Spiel organisiert. 1900 wurde der heutige DFB, der Deutsche Fußball Bund, ins Leben gerufen. Schon wenige Monate später ernannte man Fußball zur olympischen Disziplin.

Während in anderen Ländern der Fußball seinen Ursprung im Militär hatte, kam in Deutschland das Militär aufgrund der Begeisterung der Bürger zum Fußball. 1908 wurde die gruppenstärkende Wirkung des Spiels für das Training der Soldaten eingesetzt. Daraus resultierten die ersten Militärmannschaften, welche untereinander kleine Turniere austrugen.

Fußball International

Nachdem der Fußball so gut wie alle europäischen Länder begeistert und erobert hatte, wurde am 21. Mai 1904 der noch heute gültige Weltverband, die Fédération Internationale de Football Association (FIFA) in Paris offiziell gegründet. Seither werden durch die FIFA internationale Turniere, Länderspiele und Cups organisiert und ausgetragen. Die FIFA überarbeitete die Regeln und fügte neue hinzu. So wurden auch Auflagen für Material und Ball erlassen. Das Spiel wurde einheitlicher und deutlich organisierter.

Die FIFA suchte Uruguay als erstes Gastgeberland für eine Fußballweltmeisterschaft aus, welche im Jahre 1930 mit 13 teilnehmenden Mannschaften statt fand. Deutschland nahm damals nicht Teil. Der Mannschaft fehlte das Geld für die Anreise. 24 Jahre später gründete man den europäischen Fußballverband UEFA in Basel. Schon 1955/56 wurde dann der erste Europapokal der Landesmeister ausgetragen. Im Jahr 1960 führte man den Europokal der Nationen ein, daraus entwickelte sich dann schließlich die heutige Europameisterschaft, welche alle vier Jahre stattfindet.

Erste Profifußballliga

Während es bis dahin zwar Profispieler gab, die nebenzu noch arbeiten gingen, führte Österreich war als erstes Land eine Liga ein, in der die Spieler ausschließlich Fußball als Beruf ausübten. Im Jahr 1924 bestanden erstmals alle Mannschaften der Profi-Liga rein aus Berufsfußballspieler. Andere Länder orientierten sich an diesem Vorbild und schon bald entstanden nach und nach Ligen, die ausschließlich Berufsfußballer beinhalteten. Seitdem ist für viele Jungen der Wunschberuf Fußballer, denn schon damals stand er für besondere Privilegien und Reichtum.

Sicherlich verdienen Fußballspieler heute deutlich mehr als damals, doch sie müssen auch sportliche Höchstleistungen erbringen. Damit sie dies uneingeschränkt tun könne werden hochmoderne Stadien errichtet. Unter anderem ist eines dieser besonderen Bauten die Allianz Arena in München. Hier wurden Spiele der Fußball Weltmeisterschaft 2006, welche in Deutschland statt fand, ausgetragen. Sie ist die Spielstätte des FC Bayern München und gilt als eine der modernsten Arenen der Welt. Auch Schiedsrichter sind heute mit moderner Technik ausgestattet und können per Funk mit einem Referee in Kontakt treten, der das Spiel aus einer anderen Perspektive am Monitor verfolgt. Entscheidungen sollen so klarer getroffen werden und Fehlentscheidungen vermieden werden.

Der Fußball hat heute einen großen gesellschaftlichen Stellenwert. Während bedeutende Geschäftsmänner sich zu Fußballspielen treffen und in exklusiven Kreisen in VIP Bereichen diskutieren und es sich gut gehen lassen, fiebern die Fans auf den Rängen mit ihren Helden. Kaum ein anderer Sport verbindet so viele Menschen, wie der moderne Fußball. Und kaum ein anderer Sport hält sich seit so vielen Jahren erfolgreich auf der Beliebtheitsskala ganz oben! Sicherlich sind auch die Emotionen, die Fußballer und Fußballfans gleichermaßen mit Triumph oder Niederlage verbinden dafür verantwortlich, dass Fußball so beliebt ist.

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Handball-Historie

Zwei Teams mit jeweils sieben Spielern, ein Ball, zwei Tore und ein Ziel: Den Handball ins gegnerische Tor zu treffen und somit einen Punkt erzielen. Handball ist eine der schnellsten Ballsportarten überhaupt und zugleich ein sehr beliebtes Spiel in Europa.

Zweimal 30 Minuten dauert ein Handballspiel. Wer am Ende die meisten Tore erzielt hat ist der Gewinner der Begegnung. Klingt simpel, ist aber mit einigen Regeln versehen und natürlich einem Gegner, der alles in seiner Macht stehende tut, um ein Tor zu vermeiden.

Geschichte des Handball

Die Geschichte des Handballsportes ist sehr beeindruckend. Urania und Harpastum, sind die ersten bekannten Spiele, welche in der Antike gespielt wurden und dem Handball sehr ähnlich sind. Die Römer spielten diese Spiele zur Freizeitgestaltung und zu Trainingszwecken. Weitere handballähnliche Spielarten wurden im Mittelalter in Form von diversen Fangspielen gespielt. Dabei vergnügten sich Adelige, wie normale Bürger gleichermaßen mit diesen Spielen.

Die Entwicklung des Handballspiels an sich ging sehr langsam voran. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts machte der Sport nur sehr kleine Schritte. Ab da an jedoch, ging es schneller aufwärts. Als Grundlage für das heutige Handball diente eine Zusammensetzung aus verschiedenen Ballsportarten. Unter anderem finden sich Netz- und Turmball im Handball wieder.

Anfang des 20. Jahrhunderts spielte man dann das erste Mal richtige Handballspiele in Teams. Hierbei war das Ziel des Spiels den Ball in ein Tor zu werfen. Richtige Regeln gab es damals noch nicht. Diese folgte erst im Jahr 1906, als der Däne Holger Nielsen das Reglement für Handball festlegte. Er bestimmte, dass der Ball maximal drei Sekunden in den Händen gehalten werden durfte. Auch das Laufen oder Rennen war mit dem Ball in der Hand verboten.

Happy Birthday!

Am 29. Oktober 1917 entschied Max Heiser, Berliner Oberturnwart, dass Torball nun Handball heißt. Er hatte Torball im Jahr 1915 für Frauen entwickelt und nannte es nun um. Somit war Handball geboren. Im Zuge seiner Namensänderung stellte er auch gleich ein festes Regelwerk zusammen, das das Spiel rasanter gestalteten und es weiterentwickelten. Der gedankliche Hintergrund Heisers war, dass junge Frauen und Mädchen sich durch Handball sportlich betätigen konnten und sich auspowern durften. Andere Sporarten, wie Fußball waren für ihn klassische Jungssportarten, die zu körperbetont für Frauen waren, wie Heiser sagte. In seiner Version des Handballs waren selbstverständlich körperbetontes Spielen oder gar Kämpfe völlig untersagt.

Carl Schelenz griff 1917 die Idee von Heiser auf und formte daraus ein Spiel, das für Mädchen, Frauen, Jungs und Männer gleichermaßen in Frage kam und von allen gespielt werden konnte. Er deklarierte die Regeln neu und erlaubte erstmals auch das körperbetonte Spielen sowie Zweikämpfe. Schelenz war Turnlehrer in Berlin und stellte das für den Sport heute typische Werfen an oberster Stelle des Sportes. Er erreichte dies, indem er den Ball verkleinerte und bestimmte Regeln zum Werfen an sich verfeinerte. Teamgröße, die Einführung eines Schiedsrichters und den Aufbau des Spielfeldes adaptierte er vom Fußball, der damals schon sehr beliebt und dementsprechend fortschrittlich war in Deutschland.

Durch die veränderten Regeln und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten wurde Handball schnell zu einer sehr beliebten Sportart. Schon im Jahr 1921 trugen Vereine die erste deutsche Meisterschaft, durch Ligaspiele aus. Den Meistertitel sicherte sich damals schließlich der TSV 1860 Spandau, welcher daraufhin als erster Deutscher Handballmeister in die Geschichte einging.

Handball International

Selbstverständlich entwickelte sich Handball nicht ausschließlich in Deutschland zu einer beliebten Sportart. Auch im benachbarten Ausland wurden Spiele ausgetragen. So fand das erste Länderspiel zweier Handballnationen am 13. September 1925 statt. In Hall an der Saale trafen damals das Team aus Deutschland auf die Handballer aus Österreich. Deutschland unterlag dem österreichischen Nachbar mit 6:3.

Während der Olympischen Spiele in Amsterdam im Jahr 1928 gründeten die Länder USA, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Österreich, Schweden, Tschechoslowakei und Deutschland den ersten internationalen Handballverband IAHF. Im Rahmen dieses Verbandes wurden auch die Regeln allgemeingültig festgehalten und zu einer einheitlichen Richtlinie festgelegt.

Blättert man in der Historie des Deutschen Handballsportes so fällt auf, dass in den Jahren von 1922 bis 1933 jedes Jahr zwei verschiedene Deutsche Meister gekürt wurden. Dies war tatsächlich der Fall, da es damals zwei unterschiedliche Handballverbände gab. So trugen die Deutsche Sportbehörde und die Deutsche Turnerschaft je ihre eigene Meisterschaft aus. Daraus resultierten dann auch zwei separate Deutsche Handballmeister.

Olympisches Gastspiel

Viele Sportarten wurden im Laufe der Geschichte der olympischen Spiele zu den Spielen zugelassen und später wieder ausgeschlossen. So erging es auch dem Handball. Zumindest der damals vorwiegend gespielten Variante Feldhandball. Dieser wurde in Form des Feldhandballs nur ein einziges Mal bei Olympischen Spielen durchgeführt. In Berlin 1936 wurde Feldhandball im olympischen Turnier gespielt. Dies jedoch nur aus einem Grund. Adolf Hitler hatte sich damals zielstrebig für die Austragung des Turniers eingesetzt. Der Hintergrund: Deutschland dominierte damals international überragend im Feldhandball. Hitler erhoffte sich somit eine goldene Medaille. Wie erwartet gewann Deutschland das Turnier und besiegte im Endspiel Österreich. Dabei stellte sich ein weltweiter Zuschauerrekord ein. Denn das Endspiel fand vor 100.000 Zuschauern statt. Bis heute ist dieser Rekord bei Handballspielen ungebrochen.

Während und nach den Jahren des Zweiten Weltkrieges wurde der Handball erst langsam wieder aufgebaut. 1949 war es dann soweit und der noch heute existierende Deutsche Handballbund DHB konnte gegründet werden. In der weiteren Folge der Entwicklung des Handballes gewannen Deutsche Mannschaften sechs von bis dahin 7 ausgetragenen Weltmeisterschaften.

Die Wende

In seiner weiteren Entwicklung wurde der Handball einer Wandelung unterzogen. Der Feldhandball wurde komplett vom Hallenhandball abgelöst. Vor allem die skandinavischen Länder arbeiteten daran, das Hallenhandballspiel gegen Feldhandball durchzusetzen. Sie hatten einfach die schlechteren Witterungsbedingungen und konnte bei Regen, Wind und Schnee nicht trainieren. Deshalb trieben sie die Entwicklung des in der Halle gespielten Handballes stetig voran. Im Jahr 1972 wurde Hallehandball im Bereich der Männer zur Olympischen Disziplin ernannt. Dies war der Wendepunkt. Denn ab sofort spielte Feldhandball keine bedeutende Rolle mehr. Alle Länder und ihre Teams konzentrierten sich auf den Ausbau und Aufbau ihrer Hallenhandballmannschaften, um Wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch die Damen durften wenig später Hallenhandball auf olympischen Level spielen. Im Jahr 1976 wurde auch Frauenhandball zur olympischen Disziplin ernannt.

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Handball heute

Wo wird heute Handball gespielt? Und wer kennt Handball überhaupt nicht? Deutschland und alle übrigen Europäischen Länder sind allesamt Handballnationen. Außerhalb des europäischen Kontinents findet der Handballsport jedoch kaum Beachtung. Lediglich Nordafrika, Asien und Katar sind Regionen, in denen Handballmannschaften existieren. Auch in Argentinien und Brasilien ist Handball verbreitet.

Das etwas überraschend ist, dass in England Handball kaum beachtet wird. Ebenso wenig Bedeutung hat Handball in den so genannten Beneluxstaaten. Dennoch spielen natürlich auch Spieler aus den Niederlanden oder Brasilien in europäischen Handballligen. Viele der spanischen Nationalspieler stammen ursprünglich aus Kuba und haben dann die spanische Staatsbürgerschaft angenommen, während sie auch in der spanischen Liga aktiv spielen.

Anders als beim Fußball darf ein Spieler übrigens für verschiedene Nationen auflaufen. Wer beim Fußball für Deutschland gespielt hat, wird niemals für ein anderes Land auflaufen dürfen. Auch nicht, wenn er die Staatsbürgerschaft wechselt. Beim Handball ist dies jedoch möglich. So haben Spieler wie Bogdan Wenta, der für Polen und Deutschland aufs Feld ging, oder auch Andrej Klimovets, welcher für Weißrussland und Deutschland spielte die Möglichkeit Nationalspiele für verschiedene Länder auszutragen.

Spielerische Rahmenbedingungen

Das Spielfeld hat die Maße 40 m × 20 m und ist demnach ein Rechteck. In der Mitte befindet sich eine Linie, welche beide Spielfeldhälften teilt. Rechts und Links, an den so genannten Schmalseiten stehen die Tore. Davor befinden sich die Torräume. Die Tore haben eine Größe von 3 Metern Breite und 2 Metern Höhe und wird durch ein Tornetz ergänzt.

Gespielt wird zwei mal 30 Minuten, dazwischen wird eine Pause von 10 Minuten eingehalten. Für jüngere Spieler gelten andere Pausen- und Spieldauerzeiten. Sollte während der Spielzeit keine Mannschaft deutlich nach Punkten in Führung liegen, und es somit unentschieden stehen, es aber eine Entscheidung geben muss, wie es bei Turnieren oder DHB-Pokalspielen der Fall ist, gibt es eine Verlängerung der Spielzeit. Hierbei wird die Verlängerung von 2 × 5 Minuten mit jeweils einer Minute Pause gespielt. Steht es dann immer noch Unentschieden, wird der Sieger des Spiels mittels Siebenmeterwerfen entschieden. Dies ist ähnlich dem Elfmeterschießen beim Fußball.

Der Torwart der gegnerischen Mannschaft befindet sich im Tor und der Feldspieler wirft aus Sieben Metern Entfernung freistehend aufs Tor. Trifft er ist es ein Punkt für die Mannschaft. Hält der Torwart oder wirft der Spieler daneben erhält niemand einen Punkt.

Ist auch dann noch keine Entscheidung gefallen, wird diese mit einem Siebenmeterwerfen herbeigeführt.

Besonderheiten

Beim Handball steht jedem Team ein Team-Time-out, kurz TTO zu. Diese Auszeit kann jede Mannschaft je Halbzeit einmal nutzen. Diese Auszeit dauert eine Minute und darf nur in Anspruch genommen werden, wenn die Mannschaft, die das TTO nutzen will, sich in Ballbesitz befindet. Damit kein wildes Auszeit beantragen statt findet, kann das Time Out nur vom Mannschaftsverantwortlichen, in der Regel ist dies der Teamleiter oder Trainer, beantragt werden. Ihm steht hierfür eine grüne Karte zur Verfügung, die er dem Zeitnehmer auf den Tisch legen kann.

Der Zeitnehmer ist dafür verantwortlich, dass das Spiel unverzüglich unterbrochen wird und der beantragenden Mannschaft ihr Time Out gewährt wird. Während der Auszeit wird die Spielzeit angehalten. Normalerweise besprechen Mannschaften in der Minute kurz taktische Spielzüge oder ändern ihre eigene Spieltatkit ab. In Profiligen werden Time Outs auch gerne zu taktischen Zwecken eingesetzt, damit der Spielfluss vom Gegnerteam unterbrochen wird.

Zwei Schiedsrichter sorgen beim Handball für einen guten Spielfluss und das Einhalten der Regeln. Sie werden abwechselnd als Feldschiedsrichter und als Torschiedsrichter eingesetzt. Es ist besonders wertvoll, dass es zwei Schiedsrichter gibt. Durch den kleinen Ball und das angepasste Feld ist Handball sehr rasant. Somit ist es sehr hilfreich, wenn ein Schiedsrichter sich auf das Feldgeschehen und der andere Schiedsrichter sich auf das Torgeschehen konzentrieren kann. Außerdem können so die verschiedenen Spielsituationen aus verschiedenen Perspektiven gesehen und bewertet werden.

Das Salz in der Suppe des Handballspiels ist die Vielfältigkeit an Wurftechniken, die mit dem Spielverlauf einhergehen. Unter anderem existieren klassische Wurftechniken, die jeder Handballer beherrschen sollte. So ist der Sprungwurf eine der beliebten Wurfvarianten, um bei einem Tempogegenstoß direkt und schnell reagieren zu können. Allgemein unterscheidet man zwischen drei klassischen Wurftechniken.

Der Sprungwurf bietet dem Spieler die Möglichkeit den Ball mit einem Luftsprung in Kombination eines Schlagwurfes gezielt zu werfen. Der Spieler springt dabei mit einem Bein kräftig vom Boden ab, und wirft den Ball. Dieser kann als Ziel das Tor oder einen Mitspieler haben. Dieser Wurf ist der am häufigsten eingesetzte Wurf im Handball und damit auch der wichtigste des Spiels.

Der Schlagwurf wird auch Stemmwurf oder Kernwurf genannt und ist ein Wurf bei dem der Spieler mit mindestens einem Fuß den Boden berühren muss. Der Spieler wirft dabei aus dem Stand und nicht aus der Bewegung.

Einer der spektakulären Würfe ist der Fallwurf. Er kommt in der Regel im Torraum zum Einsatz, um den Torwart zu überwinden. Beim Fallwurf lässt sich der Spieler nach dem Wurf fallen. Zusammenfassend könnte man auch sagen, dass es sich hierbei um einen Schlagwurf handelt, der aus einer fallenden Bewegung ausgeführt wird. Beim Fallwurf gibt es zwei verschiedene Varianten in seiner Durchführung.

Einmal hat der Spieler die Wahl ob er frontal wirft und fällt. Die zweite Version ist, dass er den Körper während des Falls dreht. Damit entsteht eine entsprechende Körperdrehung.

Das Handballspiel begeistert durch verschieden ausgeführte Würfe und beeindruckt durch seine facettenreichen Varianten. Darunter gibt es auch verschiedene, natürlich erlaubte Tricks, die bei der Ausführung von Würfen eingesetzt werden können. Spieler können den Ball in Form eines Hebers beim Siebenmeterwurf kräftig und zielstrebig ans Ziel bringen. Eine weitere Variante ist so genannter Schlenzer. Dabei handelt es sich um einen zeitverzögerten Hüftwurf. Beliebt ist auch der Kempa-Trick. Dieser wurde vom legendären Spieler Kempa erfunden und ist heute noch eine gängige Wurftechnik.

Sehr beliebt sind auch Dreher und Heber, die dem Ball einen entsprechenden Drall geben. So kann dieser verschiedenen Kurven fliegen oder seine Fluggeschwindigkeit verlangsamen. Viel Geschick erfordert der Abknickwurf, welcher jedoch, wenn er beherrscht wird für Überraschungseffekte beim Gegner sorgen kann. Ein Luftdreher hingegen ist ein hervorragendes Mittel, um den angreifenden Gegenspieler auszutricksen und ihm den Schwung zu nehmen.

Alles in Allem ist Handball in Deutschland ein sehr beliebter Sport, der schon von Kindern im Bambinibereich ausgeübt wird. Die Spieltechniken entwickeln sich auch heute noch stetig weiter und begeistern das Publikum immer wieder aufs Neue.

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