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Computer und Elektronik günstig kaufen

Einführung

Der Computer ist das Instrument des 20ten und 21ten Jahrhunderts. Kaum ein Alltagsgerät wird häufiger produziert, öfter gekauft, und mindestens ebenso häufig und schnell wieder überholt sein, wie der heimische PC, der Laptop, oder auch das Notebook. Alleine dieser Umstand zeigt schon den Bedarf an grundlegenden und weiterführenden Informationen rund um die Technik und den Kauf.

Wir bieten Ihnen das nötige Basiswissen, aber auch spezielle Tricks und Kniffe, die Sie bei einem Neukauf beachten und anwenden können und sollten, um nicht nur Geld zu sparen, sondern auch keinen Fehlkauf zu tätigen.

In einem Zeitalter wie dem unseren, in dem alles elektronisiert, verkabelt und vernetzt ist, zeigt kaum ein Gerät deutlicher wie abhängig wir sind - von der Technik, aber auch vom stetigen Wandel und Fortschritt - wie der Computer. Dabei ist es völlig gleich, ob wir den PC nur für die einfachsten Anwendungen verwenden, für extrem hardware-lastige Prozesse, oder zum Spielen.

Die Entwicklung hört nicht auf, und was heute high-end ist kann morgen schon völlig überholt sein. Der Kauf eines neuen Computers, von Zubehör, Ersatzteilen, und Hardwarekomponenten zum Aufrüsten boomt wie nie, und ist auch kaum zu umgehen. Ein Grund mehr, warum man beim Kauf nicht nur auf technische Spezifikationen, sondern auch auf den Preis achten sollte.

Dabei ist teuer aber nicht gleich immer automatisch besser, und auch das Schnäppchen muss nicht zwingend wirklich eines sein. Warum das so ist, und wie Sie lernen zu unterscheiden, erfahren Sie hier.

Die Frage nach dem Wo ist dabei in etwa genauso wichtig wie die Frage nach dem Wie und dem Wann. Die Angebotsvielfalt ist kaum zu überblicken, die Spezifikationen und Unterschiede einzelner Produkte häufig nur marginal, und der Nachschub an immer neueren, und immer besseren Geräten hört eigentlich auch niemals auf. Zeitpunkt, Ort, und Auswahl des richtigen Gerätes sind beim Kauf entscheidend, und maßgeblich ausschlaggebend dafür, ob wir am Ende kräftig sparen, oder doch zu tief in die eigene Tasche gegriffen haben.

So reichhaltig das Angebot an Geräten ist, so umfangreich sind auch die Tipps. Wir bieten Ihnen die Gelegenheit sich umfassend, und klar verständlich formuliert, über alle wichtigen Dinge zu informieren die Sie vor dem Kauf beachten sollten. Die verschiedensten Wege bieten die verschiedensten Möglichkeiten, nicht selten aber auch Risiken. Wir klären Sie auf, damit Ihr Einkauf kein Reinfall wird, und Sie ruhigen Gewissens zuschlagen können, ohne sich hinterher Gedanken machen zu müssen eventuell doch die falsche Wahl getroffen zu haben.

Profitieren Sie von unseren Ideen, Erfahrungen, Tipps und Ratschlägen rund um den Kauf von PC, Technik und Zubehör, sowohl vor Ort, wie auch beim Onlineshopping.

Inhaltsverzeichnis

Keine überflüssigen Extras

Bevor man sich überhaupt einen neuen oder auch schon genutzten Computer anschafft, sollte man sich vorher ernsthaft überlegen, was man eigentlich genau braucht oder besser: nicht braucht. Sonst wirft man nämlich möglicherweise sein Geld zum Fenster raus, nämlich für Dinge, die man nie braucht. Wer zum Beispiel "nur" im Internet chatten will und/oder eine bessere Schreibmaschine haben möchte, der kann auf High-End Grafikkarten, Soundkarten mit mehreren Eingängen und eine riesige Festplatte gut und gerne verzichten und sollte so etwas folglich auch nicht mitbezahlen. Hier sparen Sie später auch Folgekosten, denn was nicht mit an "Board" ist, kann auch nicht kaputtgehen! Wer allerdings einen High-Tech Gamer-PC haben möchte, der kommt um eines der neuesten Modelle nicht herum, dafür sorgen schon die immer komplizierter und ausladender werdenden Spiele bzw. ihre Hersteller.

Verlockend scheinen da die Allrounder-Schnäppchen bei Aldi, Lidl und Co. zu sein. Doch hier müssen Sie als Otto-Normal-User aufpassen. Denn oft lässt die Qualität der Produkte doch zu wünschen übrig. Ein großer Touchscreen Monitor und eine riesige Festplatte der bekannten Aldi Marke "Medion" mögen im Vergleich zu anderen Angeboten verlockend klingen, aber es gibt mittlerweile auch bei den Endverbrauchern viele böse Zungen, die behaupten, dass ein Gerät dieser Marke gleichzeitig mit dem letzten Tag der Garantie verfalle. Das können zwar auch nur leichte Defekte sein, wie etwa ein Wackelkontakt des Netzsteckers, aber für jemanden, der keine Ahnung hat und nur Benutzer ist, ist auch das schon eine leidige Sache.

Wieso ist der Run auf diese Produkte nicht mehr so groß wie vor ein paar Jahren, als die Leute morgens vor den Märkten noch Schlange standen? Oder sehen Sie sich die vielen als defekt deklarierten Medion Verkäufe bei ebay an und dann fragen Sie sich, warum Firmen und IT-ler diese Produkte nicht benutzen, wo sie doch so ein günstiges Rundum Paket bieten sollen? Greifen Sie lieber zu gängigen Marken, die man getrost auch gebraucht kaufen kann. Aber bitte nur von vertrauenswürdigen Verkäufern, die Sie beim Abholen der Ware kennen lernen, die Kauf auf Rechnung bzw. per Treuhandservice anbieten oder die durchweg gute (Online-)Bewertungen bekommen haben. Lieber ein paar Euro mehr ausgeben als vorab an dubiose Billig-Verkäufer überweisen.

So, nun aber ein paar konkrete Tipps, wie Sie beim Kauf von Computern und Elektronikartikeln viel Geld sparen können.

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Preis-Suchmaschinen nutzen

Um die kommen Sie einfach nicht herum. Zuerst einmal helfen Ihnen die Suchmaschinen dabei, dass Sie sich überhaupt schon mal eine Vorstellung eines akzeptablen Preises für einen neuen PC, Laptop oder sonstigen Elektronikartikel machen können. Und zwar einen Preis am unteren Level! Darunter geht oft nicht mehr viel, es sei denn, Sie haben bei einer ebay Auktion, die nicht am Sonntagabend ausläuft, Glück oder Sie mailen bzw. rufen die günstigsten Händler weit vor Ablauf der Auktion an und fragen höflich nach einem weiteren Rabatt bzw. zumindest kostenlosem Versand, wenn sie diesen nicht schon anbieten. Aber auch hier gilt: nicht bei dem günstigsten Anbieter kaufen, wenn dieser bei den Bewertungen nicht gut abschneidet! Achten Sie bei den Bewertungen sowohl auf die für den Artikel als auch die für den Shop. Meistens sind die zuerst ersichtlichen Bewertungen nur für den Online Shop und da reicht es schon, wenn der Händler im Stande ist, Pakete zu versenden...

Suchmaschinen gibt es viele. Die bekanntesten sind wohl idealo.de, günstiger.de, billiger.de oder preisvergleich.de. "Echte Schottenpreise" bietet nach eigenen Angaben geizkragen.de - wobei es auf dieser Seite nicht nur um Preisvergleiche geht, sondern auch um Gutscheine, aktuelle Gewinnspiele und Foren, wo sich Sparfüchse zu allen möglichen Angeboten, Tipps und Tricks austauschen können, um an alles Mögliche günstiger ranzukommen. Ein Blick auf diese Seite lohnt sich allemal. Auch für zukünftige Anschaffungen. Vielleicht klappt es ja sogar mit einem kostenlosen Laptop oder sonstigen Elektronikartikel bei einem der zahrlreichen Gewinnspiele, die ständig auf der Seite präsentiert werden.

Wem selbst der günstigste Preis bei den Suchmaschinen, die man natürlich auch immer noch untereinander vergleichen sollte, zu hoch ist, der kann einen sogenannten "Preisalarm" setzen. Das heißt, Sie geben an, zu welchem Preis Sie die Ware kaufen würden. Dazu können Sie eine entsprechende Statistik zur Preisentwicklung einsehen. Diese hilft Ihnen dabei, realistisch einzuschätzen, welcher Preis in absehbarer Zeit möglich ist. Sobald der Preis Ihres angestrebten Produktes tatsächlich sinkt, und das ist früher oder später bei fast allen Waren der Fall, wird der Preisalarm ausgelöst und Sie bekommen eine Nachricht. Sie müssen dann natürlich nicht kaufen! Das ist auch gut so, denn es kann mitunter Wochen, Monate oder Jahre dauern, bis Ihr Wunschpreis erreicht ist. Manchmal auch nie, wenn zum Beispiel die Nachfrage ungebrochen hoch bleibt. Ein Preisalarm ist also nur etwas für Leute, die es nicht besonders eilig haben.

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Sparen bei eBay

Bei eBay tummeln sich mittlerweile so viele Powerseller, dass sie sich untereinander regelrechte Schlachten um den günstigsten Preis bieten. Manche bieten die Ware auch zum Einkaufspreis an und verdienen nur noch über die erhöhten Portogebühren. Dies ist allerdings bei Computern und Elektronikartikeln selten der Fall. Wer verkauft schon 1000 Laptops die Woche?

Wenn Sie bei eBay auf den Button "Sofort Kaufen" drücken, machen Sie, wenn Sie sparen wollen, einen Fehler. Ein Blick in die Preissuchmaschinen zeigt in den meisten Fällen, dass Sie das Gerät anderswo günstiger bekommen. Um zu checken, was noch geht - vor allem wenn der eBay Händler gute Bewertungen hat, während es bei Preissuchmaschinen oft nur 08/15 Bewertungen für den Shop gibt - mailen Sie den Link der Preissuchmaschine doch einfach an den eBay Verkäufer mit der höflichen (!) Anfrage, dass man lieber bei ihm kaufen möchte, weil er doch so viele gute Bewertungen hat und man auch lieber per paypal zahlen möchte. Seien Sie in Ihrer Anfrage am besten sehr charmant bis lustig, falls Sie eine Frau sind, Männer können zu Ihrer Höflichkeit gerne noch eine Spur Humor packen, damit Ihre Anfrage aus der Masse heraus sticht.

Aber bitte keine Romane schreiben. Ein Powerseller hat genug zu tun. Allerdings bekommen diese Powerseller teilweise recht unverschämte Anfragen. Sätze wie "Was Du kannst machen Preis" sind nicht selten und werden ebenso kurz und knapp beantwortet. Sie ahnen wie. Heben Sie sich mit Ihrer kurzen, aber sympathischen Anfrage von der Masse ab und sagen Sie dem Verkäufer ruhig deutlich, dass es von Ihnen dafür auch eine ganz besonders gute Bewertung gibt, in der Sie aber natürlich nichts vom Rabatt erzählen und andere auf dumme Gedanken bringen... Ein bisschen Honig ums Maul schmieren hat beim Handeln noch nie geschadet, und Sie bieten ihm ja auch eine Win-Win Situation an. Aber übertreiben Sie es nicht oder drohen bei einer ersten Absage mit einem vermeintlich viel besseren und netteren Konkurrenten, sonst antwortet ihnen der Händler evtl. gar nicht mehr oder sagt Ihnen, dass Sie ruhig bei dem anderen mit seinem schlechten Service auf die Nase fliegen sollen. Natürlich wird auch er versuchen zu pokern. Deshalb sollten Sie auch bei einer ersten Absage noch nicht die Flinte ins Korn werfen.

Wenn er wirklich ein guter Powerseller mit hundert- bis tausendfachen guten Bewertungen ist, dann können Sie ihm auch ein Geschäft außerhalb von eBay anbieten. So erspart er sich die eBay Gebühren. Und das sind bei einer Ware im Wert von 500 Euro immerhin rund 40 Euro. Haben oder nicht haben.

Eine weitere Möglichkeit bei eBay und den wenigen anderen Auktionshäusern ein Schnäppchen zu machen sind: Tippfehler. Irren ist menschlich, und so wird aus einem LCD Fernseher im Eifer des Gefechts schnell mal ein "LDC Fernseher" oder ein "LCD Ferseher", aus dem Toaster ein "Toster" usw. Das kommt auch häufig bei Anbietern vor, die des Deutschen nicht so mächtig sind. Solche Angebote tauchen aufgrund der falschen Schreibweise in der normalen Suche nicht auf, bekommen also weniger Besucher und damit weniger Gebote. Ihrer Konkurrenz schrumpft immens. Allerdings ist sie nicht gleich Null. Nicht mehr, denn gerade bei größeren und teureren Geräten probieren viele erfahrene Schnäppchenjäger gern auch mal ein paar Schreibfehler-Varianten durch.

Um Ihnen die Suche in den unendlichen Weiten des Dschungels der Schreibfehler zu erleichtern, hilft Ihnen beispielsweise die Seite tippfehler.net. Hier brauchen Sie nur eine Bezeichnung für den von Ihnen gesuchten Artikel eingeben und die Seite spielt zig verschiedene Arten von Tippfehlern durch - allerdings nur bei eBay. Aber Sie können sich sicher sein, dass die verschiedensten Schreibvarianten durchgeprüft werden ohne selbst lange über die möglichen Fehlleistungen eines schnell tippenden Verkäufers grübeln zu müssen. Sie können die Suche auch mit und ohne Tippfehler gleichzeitig starten.

Privatanbietern fällt ihre fehlerhafte Schreibweise meistens relativ schnell auf, weil sie oft selbst ihre Auktionen anklicken, um zu sehen wie es läuft. Powerseller und andere Vielfachverkäufer haben dafür keine Zeit, und so werden manchmal die gleichen Angebote mit Schreibfehlern wieder und wieder eingestellt. Auch bei ausländischen Verkäufern, die die Rechtschreibung nicht so gut beherrschen, kann man so manches Mal noch ein günstiges Schnäppchen machen. Hier sind es vor allem Anbieter aus China, die oft nicht mit ganz ausgereiften Übersetzungsprogrammen arbeiten. Wenn Sie hier allerdings die Beschreibung zum Produkt lesen, brauchen Sie erstens Zeit und zweitens Phantasie. Aber trotzdem: probieren Sie es mal aus! Irgendwie macht es sogar Spaß, vor allem, wenn Sie über ungewollt lustige Schreibweisen stolpern.

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eBay Konkurrenz nutzen

eBay hat mehr als 14 Millonen Mitglieder und ist, wen wundert es, die größte Internet Plattform für Auktionen. Doch immer mehr Mitglieder - Käufer sowie Verkäufer - sind unzufrieden. Die Verkäufer beklagen sich über die hohen Gebühren und Verkaufsprovisionen, und die Käufer sind unzufrieden, weil es kaum noch echte Schnäppchen und Auktionen im herkömmlichen Sinne gibt. Viele Auktionen der Händler starten schon lange nicht mehr bei einem Euro, sondern haben einen, wenn überhaupt, nur gering verhandelbaren Sofortkauf Preis (siehe oben). Und wenn es tatsächlich doch mal eine günstige Gelegenheit gibt, dann hetzt die große Meute der Bieter den Preis in den letzten Minuten dermaßen nach oben, dass sich bei dem gleichen Händler oder einem anderen der Sofortkauf wieder gelohnt hätte. Im Bieterwahn wurden bei eBay sogar schon Gutscheine für mehr Geld ersteigert, als sie überhaupt wert waren - zuzüglich Portokosten.

Als Freund von Auktionen sollten Sie daher auch ruhig mal über den Tellerrand von eBay schauen. Da wäre zum Beispiel hood.de. Diese Dürener Auktionsplatform wurde als direkte Konkurrenz zu eBay gegründet. Obwohl es sie mittlerweile seit über 10 Jahren gibt, hält sich die Konkurrenz allerdings in Grenzen, da hier rund eine Million Mitglieder registriert sind. Bei hood ist das Einstellen von Artikeln kostenlos, weshalb vor allem die Verkäufer diesen (zusätzlichen) Weg nutzen. In Internet Foren kann man nachlesen, dass sich bei hood.de die Verkäufer teilweise immer noch beschweren, dass zu wenig Bieter vorhanden sind. Ihre Chance also.

Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es allerdings: Elektronik- und Unterhaltungsartikel sind nicht immer besonders stark vertreten. Dafür bieten Verkäufer oft umso mehr Zubehör auf diesem Gebiet an. Man muss also mitunter öfter reinklicken. Oder man benutzt die Suchfunktion und speichert diese gleichzeitig ab. Dazu muss man natürlich genau wissen, was man will. Selbstverständlich kann es mitunter auch hier zu längeren Wartezeiten kommen, je nachdem wie angesagt das von Ihnen gewünschte Produkt zur Zeit ist.

AuVito rangiert zwar mit 150 000 Mitglieder weit abgeschlagen noch hinter hood, aber aus vorhin schon erwähnten Gründen, können gerade hier Ihre Chancen noch besser stehen! Auch bei AuVito sind alle Auktionen gebührenfrei und so wird die breit angelegte Produktpalette auch maßgeblich von Händlern bestückt. Laut eigenem Pressebericht ist das Verhältnis dort so, dass auf ein privates Angebot zehn gewerbliche Angebote kommen. Jeden Tag laufen im Schnitt gut eine Million Auktionen auf der Platform des unbekannteren und weniger frequentierten Auktionshauses ab.

Allerdings ist AuVito für Menschen, die auf der Suche nach Artikeln aus dem Elektronikbereich sind, weitaus stärker zu empfehlen als hood. Denn der Großteil des Angebotes liegt in den Rubriken rund um MP3-Player und Digitalkameras. Der Verzicht auf Gebühren hat allerdings hier - sowie auch bei hood - den Nachteil, dass Ihnen bei der Suche nach den kleinen Preisen regelmäßig der Bildschirm mit Werbung zugekleistert wird. Bei einigen Angeboten erscheinen auch gerne Artikel von Mitbewerbern oder - via Einbindung von preisvergleich.de - von herkömmlichen Internet-Shops auf der Seite. Für Extra-Optionen, wie etwa einer Platzierung auf der Startseite, kassiert AuVito allerdings Gebühren, sodass es für Bieter - ähnlich wie bei einer Google Suche - oft Sinn macht, diese ersten Einträge zu überspringen.

Konkurrenz droht Bietern allerdings trotzdem, und zwar dadurch, dass bei AuVito eingestellte Artikel auch bei Google und anderen Suchmaschinen gut gelistet werden. Und doch ist die Konkurrenz hier sowie auch bei hood niemals so hoch wie bei eBay und daher immer mal einen Besuch wert, wenn Sie gezielt auf der Suche nach einem Produkt sind und Sie sich nicht von Werbe-Einblendungen den Tag vermiesen lassen. Aber in puncto Werbung muss man sich ja mittlerweile auch bei eBay einiges gefallen lassen.

Zusammenfassend gilt immer noch der alte Wahlspruch: Konkurrenz belebt das Geschäft und kann vom Käufer zu seinen Gunsten genutzt werden!

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Handeln bei den großen Elektronik-Märkten

Saturn und Media Markt, die wohl bekanntesten beiden großen Märkte in Deutschland, locken in ihren Prospekten ebenfalls immer wieder mit so manchem Schnäppchen. Richtige Supersonderangebote sind aber oft mit Sternchen versehen und eben nur Lockangebote. Das heißt, die Artikel sind nur in geringer Stückzahl vorhanden und sollen die Kunden ins Geschäft ziehen, damit sie dann das nächste, teurere Modell kaufen.

Wer nicht vor dem Markt zelten kann und tagsüber arbeiten muss, hat oft keine Chance, ein solches Schnäppchen zu ergattern. Wenn Sie - wie die meisten - in den Laden kommen, baumelt nur noch das Angebotsschild über der leeren Palette. Was tut man also, wo man doch schon mal da ist? Genau, man schaut sich nach eventuellem Ersatz um. Der ist natürlich eine ganze Ecke teurer, aber, wie Ihnen der Verkäufer versichert, das hat auch seinen berechtigten Grund. Das nächst-teurere Gerät kann natürlich mehr und hält auch länger als das "vermeintliche Schnäppchen". Sie ertappen sich nur allzu gerne dabei, jetzt auch noch froh zu sein, dass es ausverkauft ist...

Dann kommt oft noch der Verkäufer-Test, wie weit Sie preislich gehen wollen, indem man Ihnen ein noch teureres Gerät zeigt, entweder mit den Worten "Das habe ich selbst zuhause" oder "Wenn Sie allerdings was richtig Gutes haben wollen, dann empfehle ich Ihnen das hier". Achtung! Starten Sie hier bitte Ihren eigenen Preisalarm und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Kaufen Sie auf keinen Fall sofort. Schreiben Sie sich den Produktnamen auf - oder merken Sie ihn sich anhand einer Eselsbrücke, wenn Sie sich das Aufschreiben nicht vor den Augen des Verkäufers trauen - und jagen Sie den Artikel zuhause durch die Preis-Suchmaschinen. Dann können Sie immer noch wieder kommen und das Ergebnis dem Verkäufer, natürlich nicht einer Aushilfe oder einem Neuling, präsentieren und als Verhandlungsbasis für einen Rabatt nehmen. Tipps zum richtigen Feilschen bekommen Sie später noch.

Wenn Sie der Verkäufer aber tatsächlich gut beraten hat, und Sie sich aus Zeitgründen oder wegen der hohen Benzin-Preise entschließen, das Geschäft heute noch bei ihm abzuschließen, dann verhandeln Sie zumindest. Nur Mut! Etwas ist immer drin. Aber auch hier gilt: nett und freundlich und bitte niemanden als Abzocker beschimpfen. Schließlich haben große Märkte auch hohe Miet- und Werbekosten, die Internetbetreiber nicht haben, jedenfalls nicht in dieser Größenordnung.

Seit kurzem gibt es bei den beiden großen Märkten auch noch anderes Sparpotential bzw. Verhandlungsmaterial: Saturn und Media Markt haben kurz vor Weihnachten 2010 eigene Marken eingeführt. Vier verschieden Marken sind es insgesamt. Unter dem Label "ok." werden Produkte zu Einstiegspreisen verkauft. Jedenfalls behauptet das die Handelskette. Dabei reicht das Angebot von kleinen Haushaltsgeräten, wie etwa einem Toaster, bis hin zu Produkten aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik, wie etwa den begehrten LCD-Fernsehern. Analog dazu sollen die Marken KOENIC und PEAQ die Palette an hochwertigen Produkten erweitern. KOENIC zielt dabei auf den Markt der sogenannten "Weißen Ware" ab und bietet vom Wasserkocher bis zur Waschmaschine alle möglichen Produkte an. Die höherwertige Unterhaltungselektronik soll dagegen von dem Label PEAQ angedeckt werden. Dazu gehören Hifi-Anlagen, Notebooks und auch Fernseher. Günstiges Zubehör soll dem Kunden schließlich noch ab dem zweiten Halbjahr 2011 unter der Hausmarke ISY mit auf den Weg gegeben werden. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Kabel, Batterien oder USB-Sticks.

Die neuen Marken sollen Kunden durch hohe Qualität überzeugen und stärker an die beiden Elektrofachmärkte binden. Auf jeden Fall aber können bei eigenen Produkten bestimmt noch bessere Rabatte eingeräumt werden als bei Fremdartikeln, auch wenn es sich um sogenannte Einstiegspreise handelt. Und falls Sie diese Marken noch gar nicht in den Regalen entdecken können, fragen Sie danach! Falls es später zum Kauf kommt, erinnern Sie den Verkäufer an die Wartezeit, die man mit einem Rabatt oder kostenlosem bzw. vergünstigtem Zubehör ein wenig wiedergutmachen könne.

Übrigens: auch der Online Shop Amazon bietet seit einiger Zeit Produkte unter der Eigenmarke "Amazon Basics" an. Auch wenn hier Handeln - mit wem auch - wahrscheinlich zwecklos ist: Die Lieferung ist in den meisten Fällen kostenlos. Achten Sie auf versteckte Ausnahmen.

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Mit iPhone in den Preiskampf

Einigen mag es dreist erscheinen, aber wenn die Unterhaltungsindustrie uns immer mehr zum iPhone bzw. zum Smartphone drängt, dann sollten wir die teure Flatrate ins Internet vom Handy aus auch zu unseren Gunsten nutzen wo wir können. Vergleichen Sie die Preise Ihres gesuchten bzw. gefundenen Produktes also doch einfach schon direkt im Laden. Zeigen Sie das beste Ergebnis eines akzeptablen Anbieters aus dem Internet (am besten einen mit unzähligen 5 Sterne Bewertungen) dem Verkäufer, besser noch dem Geschäftsführer bzw. Abteilungsleiter. Geben Sie sich dabei ruhig ein wenig naiv und fragen nett "Wie kann es sein, dass die so einen guten Preis anbieten können? Können Sie mir auch noch einen besseren Preis machen?"

Wenn Ihnen der Verkäufer dann mit der Betrüger Masche im Internet kommt, dann verweisen Sie auf die guten Bewertungen, betonen aber auch, dass Sie natürlich bei einem entsprechenden Rabatt lieber bei ihm kaufen würden. Bleibt der Verkäufer hart und bietet Ihnen gar kein akzeptables Entgegenkommen an, gehen Sie oder fragen nach seinem Vorgesetzten. Wenn auch das nicht fruchtet, weil es zum Beispiel keinen mehr über ihm gibt, dann sollten Sie tatsächlich den Laden verlassen und woanders kaufen. Denn wir haben nunmal das sogenannte Rabattgesetz, das Verhandlungen erlaubt. Ein Verkäufer, der nichts vom Entgegenkommen auf Anfrage versteht, ist einfach am falschen Platz. Immerhin trauen sich eine Menge Leute auch heute mmer noch nicht zu handeln. Bei denen kann er ja seinen Schnitt machen, aber nicht bei Ihnen!

Falls Sie selbst kein iPhone oder Smartphone ihr eigen nennen, dann fragen Sie doch einfach im Bekannten- und Freundeskreis herum oder leihen Sie sich eins. Wenn das Prinzip stimmt, dass jeder jeden auf der Welt um 6-7 Ecken kennt, dann werden Sie in Ihrer unmittelbaren Umgebung bestimmt auch einen iPhone Besitzer ausfindig machen. Anstatt Ihnen das Gerät aber einfach nur zu leihen, was ein iPhone Besitzer wahrscheinlich sowieso ungerne tut, nehmen Sie ihn doch einfach zur Rückendeckung mit ins Geschäft. Nachher spendieren Sie ihm ein Eis oder einen Kaffee und können sich über den guten oder blöden Verkäufer unterhalten - je nachdem...

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Ein Herz für Einzelhändler

Der Mittelstand ist die gesunde Stütze unseres Wirtschaftssystems. Einzelhändler sollten also unbedingt unterstützt werden, ansonsten haben wir es in absehbarer Zeit nur noch mit Großmärkten zu tun, die die Preise dann mit Sicherheit wieder anheben werden. Leider können sie nicht in den Mengen einkaufen, wie die Großmärkte das tun, können nicht mit deren Lockangeboten mithalten und leider auch keine großen Rabatte einräumen. Dennoch sollte man versuchen, mit ihnen zu verhandeln. Etwas geht immer!

Oder Sie können nach kostenlosem bzw. vergünstigtem Zubehör fragen. Wie wäre es mit einem Bring- und Abholdienst im Falle einer Reparatur, falls es sich um größere Geräte handelt? Oder aber Sie handeln eine Art interner Garantieverlängerung aus, wie etwa eine kostenlose Reparatur auch noch innerhalb des nächsten Jahres nach Ablauf der Garantie. Das sollten Sie sich natürlich schrifltlich geben lassen.

Und - kleiner Tipp am Rande - auch einen Blick auf das Alter des Geschäftsinhabers werfen. Steht der nämlich kurz vor der Rente und hat keinen Nachfolger, dann können Sie sich nur damit trösten, ihm den Lebensabend ein wenig versüßt zu haben. Sie selbst haben dann leider nichts mehr davon, es sei denn, Sie übernehmen den Laden. Dann sind zumindest zukünftige Einkaufsrabatte gesichert.

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Computer mit Vertrag

Das Handy- und das mobile Internetzeitalter machen es möglich. Zum Handyvertrag ab einem Euro gibt es im Preiskampf der Anbieter immer mal wieder eine wertvolle Zugabe: ein Notebook oder zumindest ein Netbook. Als die Preisschlacht noch in den Kinderschuhen steckte, waren hier viele echte Schnäppchen möglich.

Mittlerweile aber ziehen die Preise wieder an, sowohl bei den Handys bzw. Smartphones als auch bei den Laptops. Wenn Sie tatsächlich einen neuen Vertrag abschließen wollen oder müssen, dann ist es durchaus eine Alternative, die Sie sich durchrechnen sollten. Vergleichen Sie die Preise des Anbieters mit Laptop mit anderen Vertragsanbietern ohne Laptop (rechnen Sie mindestens 20 Euro für die Mitnahme Ihrer Rufnummer dazu!).

Wenn Sie allerdings gar keinen neuen Handyvertrag brauchen, dann lohnt sich die Anschaffung meist nicht. In den häufigsten Fällen können Sie das gleiche Laptop günstiger so kaufen, also ohne Vertrag. Aber eben nicht immer. Wenn Sie die Zeit zum Rechnen haben, tun Sie es. Wenn bei Ihnen Zeit Geld ist, dann verzichten Sie lieber auf das Vergnügen.

Lohnen könnte es sich trotz schon vorhandenem Handyvertrag aber doch, wenn Sie ein neues Laptop sowieso auf Raten kaufen müssten. Auch dies gilt es zu prüfen. Ziehn Sie dabei auch Ihre alten Handyvertragskosten ab, sofern Sie zeitnah aus dem Vertrag rauskommen. Und machen Sie sich schon ein Kreuzchen in einen Zweijahres-Kalender, damit Sie die nächste Kündigung nicht verpassen, sonst zahlen Sie danach immer noch indirekt für das Laptop weiter!

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Mutige kaufen aus China

Wenn es keine hierzulande bekannten Markenprodukte sein müssen, aber doch das neueste an Technik, dann bietet sich China an. Viele eBay Powerseller machen mit ihren Dumping Einkäufen bei chinesischen Großhändlern gutes Geld. Zumal Sie bei den Mengen, die sie bestellen, die ohnenhin schon sehr günstigen Preise noch weiter drücken können. Natürlich ist China ein Billiglohnland, was man eigentlich nicht unterstützen sollte. Aber es sind bestimmt nicht die Privatkäufer, die an dieser Misere Schuld sind.

Mittlerweile wird China aber auch immer selbstbewusster und kennt die Preise für Wiederverkäufer auf dem Europäischen Markt. Ob die Asiaten dabei an Großhändler verkaufen oder Privatleute ist vielen egal, damit nehmen sie es nicht so genau. Dennoch sollte man sich mitunter auf lange Lieferzeiten und vor allem Zölle einstellen. So manches Schnäppchen wurde im Nachhinein dreimal so teuer, weil es vom Zollamt abgeholt und der Inhalt erklärt werden musste. Dies ist bei kleineren Paketen zwar selten der Fall, aber durchaus möglich.

Erkundigen Sie sich im Internet bzw. in Internetforen wie gutefrage.de oder werweißwas.de über Anbieter aus China, bei denen der Kauf problemlos geklappt hat. Eine Adresse, wo es laut der vielen internationalen Bewertungen sehr gut zu klappen scheint, wäre z.B. Chinavision.com.

Wenn Sie auf Rechnung kaufen (und das sollten Sie beim ersten Mal tun) und Sie ihre Ware tatsächlich vom Zoll abholen müssen, dann können Sie die Annahme immer noch verweigern.

Der entspanntere Weg, vor allem für Leute, die der englischen Sprache nicht so mächtig sind, ist aber doch wohl, lieber einem erfahrenen Online-Weiterverkäufer seinen Preis-Aufschlag zu gönnen.

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Leasingrückläufer

Wenn es nicht unbedingt nagelneue Computer, Laptops oder Notebooks sein müssen, dann sind Leasingrückläufer eine sehr günstige Alternative. Eigentlich kommt der Begriff aus der Automobilbranche, aber Firmen und Geschäftsleute leasen mittlerweile gern und auch oft Computer, damit Sie immer auf dem allerneuesten Stand sind und weiterhin etwas zum Abschreiben für das Finanzamt haben.

Sie können davon profitieren, dass eine Firma beispielsweise unzählige Laptops geleast, also für eine bestimmte Zeit gemietet hat, und die Verträge dann ausgelaufen sind. In diesem Fall gehen die Laptops zurück an die Leasingfirma, die sie wiederum günstig auf dem freien Markt weiterverkauft. Meistens an Unterhändler, die die Pakete gerne "en gros" abnehmen, weil sich Leasingrückläufer mittlerweile gut weiter verkaufen lassen. Technische Defekte sind nach einem halben bis ganzen Jahr selten, selbst die Akkuleistung ist meistens noch okay. Leasingrückläufer werden im Regelfall immer technisch überprüft, bevor sie weiter verkauft werden. 14 Tage Rückgaberecht sind laut Gesetz vorgeschrieben. Ansonsten lesen Sie die AGB´s des Händlers, dann kaufen Sie garantiert nicht die Katze im Sack. Außerdem gewähren viele Händler auch auf Leasingrückläufer weiterhin eine Garantie!

Erkundigen Sie sich im Internet nach solchen Rückläufern. Sie werden erstaunt sein, wie groß die Auswahl ist. Preislich sind Sie schon ab 150 Euro dabei! Informieren Sie sich allerdings auch über typische Kinderkrankheiten des angebotenen Modells und wählen dann gegebenenfalls doch eins, das ein paar Euro mehr kostet.

Leasingrückläufer sind eine gute und günstige Gelegenheit, um an ein Top Laptop oder Notebook heranzukommen. Auch der Umwelt zuliebe.

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Computer günstig aufrüsten

Wenn es nicht ästhetische Gründe - wie der Wunsch nach dem neuesten Design - sind und Sie einfach nur einen schnelleren Computer mit einem größeren Speicher wollen, dann fragen Sie in Ihrem Bekanntenkreis nach einem "PC Schrauber". Oder suchen Sie jemanden per Anzeige.

Viele IT-ler, die große oder mehrere Kunden betreuen, haben zuhause einen regelrechten Schrottplatz für Computerteile, die einzeln alle noch funktionstüchtig sind. Akkus, Soundkarten oder DVD Laufwerke auszutauschen, ist für die ein Kinderspiel und kostet Sie nur kleines Geld. Am besten vorher einen Festpreis aushandeln.

Meistens können Sie dort auch die neueste Software draufgespielt bekommen. Antiviren Programm und andere Gimmicks bekommen Sie meist umsonst dazu. Ein echter Fachmann kann es nämlich nicht leiden, wenn so etwas fehlt. Machen Sie aber klar, dass Sie diesen Weg gehen, weil sie wenig Geld zur Verfügung haben und sich sonst einen neuen leisten würden.

Wenn der vorab ausgehandelte Festpreis nicht ausreicht, dann muss er auf jeden Fall Rücksprache mit Ihnen halten (so einen Anruf hassen viele und werden ihn vermeiden wollen; dafür wird dann sogar lieber eine Stunde umsonst rumgeschraubt).

Sie sollten aber, falls Sie vorhaben, ihn auch für künftige Reparaturen und Umrüstarbeiten einzuspannen, beim Abholen etwas Trinkgeld drauflegen oder eine gute Flasche Wein. Jeder, der schon mal vor einem Laptop gesessen hat, bei dem von jetzt auf gleich nichts mehr ging, weiß warum.

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Tauschbörsen nutzen

Eine Möglichkeit, um an gute gebrauchte Elektronikartikel heranzukommen sind Tauschbörsen. Manchmal gibt es dort auch einfach nur Leute, die ihre Sachen los werden wollen und deshalb an Selbstabholder verschenken.

Viele Hartz-IV Empfänger nutzen diese Chance. Zu Recht, denn die meisten Tauschbörsianer wissen: wer einmal Schrott anbietet, läuft Gefahr spätestens beim nächsten Tausch ebenfalls Schrott zu bekommen. Dementsprechend bemühen sich die langfristig Interessierten die Fahne hoch zu halten, und deshalb sind die meisten Sachen gebraucht, aber gut erhalten.

Wenn es wirklich ein Tausch sein soll, findet man immer etwas im eigenen Haushalt, das nicht gebraucht wird und besser jemand anderes glücklich machen kann. Allerdings bekommt man hier natürlich keine aktuellen Modelle wie etwa das allerneueste iPhone. Höchstens im Tausch für zwei andere Smartphones oder dergleichen...

Aber gerade für den Geldbeutel, in dem immer wieder Ebbe herrscht, ist es eine gute Möglichkeit, auch an Elektronikgeräte wie etwa eine funktionierende Waschmaschine zu kommen. Man sollte nur nicht auf eine bestimmte Marke oder ein bestimmtes Modell festgelegt sein.

Tauschbörsen gibt es mittlerweile unzählige im Internet - zwei bekanntere heißen zum Beispiel Tauschticket und Bazaaria.

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Kleinanzeigen im Internet

Checken Sie für gute Gebrauchtgeräte auch die vielen Kleinanzeigen im Internet. Nutzen Sie die Online-Suche, und lassen Sie sich benachrichtigen, wenn etwas auftaucht das Sie interessiert.

Hier sind nur ein paar der gängigsten Kleinanzeigenmärkte im Internet aufgelistet:

Letztere Seiten haben den Vorteil, dass Sie gleich in Ihrer Umgebung suchen und das Gerät selbst abholen können. Dabei können Sie gleich dessen Funktionstüchtigkeit checken und bei verschwiegenen Fehlern noch etwas am Preis machen. Außerdem wissen Sie im Falle eines späteren wie auch immer gearteten Schadensfalles, wo der Verkäufer wohnt.

Wenn eine Selbstabholung nicht möglich ist, sollten Sie immer den Verkäufer überprüfen, bevor Sie ihm im Vorfeld Geld überweisen. Lassen Sie sich zum Beispiel seine Adresse und Telefonnummer geben und überprüfen Sie diese. Wenn er nicht im Telefonbuch steht, ist Vorsicht geboten. Außerdem kann man PayPal oder ein Treuhandkonto auch außerhalb von eBay einrichten und benutzen.

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Tipps zum Weihnachtskauf

Sie kennen das - nicht nur wegen der Kinder: Es muss einfach etwas unterm Tannenbaum liegen. Unterhaltungselektronik ist besonders beliebt und wird jedes Jahr sogar noch beliebter. Das wissen die Hersteller und Händler natürlich und - seien wir mal ehrlich - wären eigentlich auch blöd, wenn sie da nicht die Preise nach oben schrauben würden.

Hier ist ein Tipp, wie Sie dieser Preisfalle entgehen:

Machen Sie schon früh eine Liste und sammeln Sie auf ihr die Ideen, wer was bekommt. Gehen Sie die Liste immer wieder durch, und freunden sich damit an. Zum Einen freuen Sie sich so das ganze Jahr auf Weihnachten, zum Anderen schärfen Sie damit automatisch Ihr Bewusstsein für Angebote in der jeweiligen Artikelkategorie. Wenn Sie über das Jahr verteilt kaufen, müssen Sie nicht für Weihnachten eine größere Summe an Geld zusammen sparen.

Wenn Sie noch nicht über das Jahr verteilt kaufen möchten, dann setzen Sie sich allerdings eine Deadline und schlagen im Oktober, spätestens im November zu. Sie werden sehen, das erspart Ihnen eine ganze Menge Hektik und Weihnachtsstress. Das einzige Problem, was Sie dann haben ist, ein gutes Versteck zu finden...

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Richtig Feilschen

Zum Abschluss noch die versprochenen Tipps zum Feilschen beim Händler.

Richtiges Feilschen will gelernt sein!

Das sollten Sie ruhig wörtlich nehmen, und das Feilschen tatsächlich ruhig erst einmal zuhause üben, denn das bringt uns Otto-Normalverbrauchern in unserer abendländischen Kultur leider niemand bei, wie wir spätestens im Urlaub in der Türkei merken.

Sie müssen dabei nämlich eine gewisse Gratwanderung meistern. Wählen Sie einen freundlichen Ton, aber sprechen Sie trotzdem mit fester Stimme! Ein Verkäufer enttarnt schnell einen schüchternen Kunden. Entweder hört er es an der leisen Stimme, die sich obendrein auch noch räuspert, oder aber an der Art , wie Sie die Frage stellen: "Einen Rabatt können Sie hier nicht geben, oder?" Diese Frage schreit geradezu nach einem "NEIN!".

Seien Sie aber auch nicht zu frech. Es ist schwer zu glauben, aber auch Verkäufer sind Menschen mit Emotionen. Beleidigen Sie sie nicht oder zwingen Sie sie dazu, sich als Verlierer auf dem eigenen Territorium zu fühlen.

Üben Sie also. Vor dem Spiegel oder aber - und das ist effektiver, weil sie so besser Ihre Stimme kontrollieren können - nehmen Sie sich und Ihre Wortwahl auf! Übung macht bekanntlich den Meister. Das braucht Ihnen überhaupt nicht unangenehm zu sein. Lieber zuhause üben und sich maximal am Anfang ein bisschen vor sich selbst blamieren, als im Geschäft vor dem Verkäufer - und dann noch dazu bares Geld verlieren!

In welcher Preisspanne kann man nun aber verhandeln? Was ist noch im Rahmen des Erlaubten und was ist Existenzbedrohung?

Nun, bei Fernsehern zum Beispiel können Sie die Latte etwa so anlegen:
Bei Modellen über 2.000 Euro sind teilweise bis zu 25 Prozent drin, bei Fernsehern unter 1.000 Euro meistens um die 10 bis 15 Prozent. Oder Sie setzen auf eine Zugabe statt auf Rabatt: Ein DVD-Player, ein Receiver, ein HDMI-Kabel, eine TV-Antenne oder auch eine kostenlose Installation lassen sich oft raushandeln.

Digitalkameras:
Schon bei Fotoapparaten um 200 Euro können Sie bis zu 25 Prozent Rabatt kriegen. Gerade bei Digitalkameras lassen sich prima Zugaben statt Rabatte heraushandeln. Das sind zum Beispiel Speicherkarten, Wechselobjektive, Kameratasche und Gutscheine für Fotoabzüge auf Papier. Sowas sollte immer drin sein, wenn es schon keinen Preisnachlass gibt.

MP3-Player oder auch MP4-Player:
Mobile Musik-Wiedergabegeräte stehen nach wie vor hoch im Kurs. Der Rabatt-Faktor liegt hier bei etwa 15 Prozent. Wenn hier kein direkter Preisnachlass möglich ist, dann können Einkaufsgutscheine für Online-Musik, Schutztaschen, Ladegeräte für die Steckdose, oder bessere Kopfhörer für einen zusätzlichen Anreiz zum Kaufen sorgen.

Kann Ihnen der Verkäufer aus irgendeinem plausiblen Grund tatsächlich nichts vom Preis runter lassen und auch gar kein kostenloses Zubehör anbieten, hat Sie aber trotzdem hervorragend und nett beraten, so dass Sie - Rabatt hin oder her - nicht mehr woanders suchen möchten, dann fragen Sie zumindest nach einem guten Witz, damit Sie trotzdem mit einem guten Gefühl nach Hause gehen können. Sie werden sehen, das zahlt sich spätestens bei einem Garantiefall oder beim nächsten Kauf in diesem Geschäft aus!

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